Ejulve: Sierra, Schluchten und Kultur
Unterkünfte in Ejulve
Ejulve liegt am Fuß der 1.600 Meter hohen Sierra de Majalinos. Rund um den Ort verbinden sich eindrucksvolle Landschaften mit Wanderwegen, historischen Bauwerken, Höhlenkunde und Vogelbeobachtung.
File:Ermita de Santa Ana, patrona del municipio de Ejulve, provincia Teruel.jpg
Foto: Juan Emilio Prades Bel via Wikimedia Commons, CC BY 4.0
Wenn Sie eine Ferienwohnung in Ejulve vergleichen, können Sie auf den Angebotsseiten Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen gegenüberstellen. Für Ihre Reiseplanung lassen sich diese Angaben neben den gewünschten Natur-, Kultur- und Beobachtungsthemen notieren.
Natur und Wege
Der touristische Wanderweg SL-TE 29 Barranco Cueva Muñoz beginnt an der Masía de los Barrancos in Ejulve und endet an der Mündung des Barranco in den Fluss Guadalope bei Villarluengo.
Die Route zu den Mühlen am Guadalopillo setzt am Erholungsbereich neben dem Fluss Guadalopillo im unteren Ortsbereich von Ejulve an und folgt dem GR-8.1 in Richtung Molinos.
Der einfache Wanderweg PR-TE 91 verbindet Ejulve mit der schmalen Schlucht Caleja del Huergo am Oberlauf des Barranco de Santa Lucía. Dort führt der Weg durch ein schattiges, üppig bewachsenes Gelände mit mehreren Wasserbecken.
Für die Planung lassen sich die Wege nach Flusslauf, Mühlenziel und Schlucht unterscheiden; unterschiedliche Landschaftsbilder und Wegcharaktere bieten dabei verschiedene Anknüpfungspunkte für die Tagesgestaltung.
Kultur und Geschichte
Casa La Reina ist ein traditionelles Wohnhaus in Ejulve, das zu einem ethnologischen Museum mit von Einwohnern aus Ejulve gespendeten Gegenständen umgebaut wurde.
Die Kirche Santa María la Mayor in Ejulve stammt aus dem 16. Jahrhundert und ist im gotischen Renaissancestil gestaltet.
Ihr Turm stammt aus dem 14. oder 15. Jahrhundert und wurde möglicherweise vom Orden von Calatrava als Verteidigungsbauwerk zum Schutz der Einwohner und Mönche errichtet.
In der Liste der als Kulturgüter von besonderem Interesse (Bienes de Interés Cultural) eingestuften Burgen ist der Turm der Kirche Santa María la Mayor ebenfalls enthalten.
Landschaft und Beobachtung
Masías de Ejulve ist ein 2.000 Hektar großes Gebiet im Gemeindegebiet von Ejulve.
Im Naturdenkmal Órganos de Montoro leben zahlreiche Felsvogelpopulationen, darunter besonders viele Gänsegeier.
Die Órganos de Montoro lassen sich von der Straße zwischen Ejulve und Villarluengo am Collado de Casa Mazuelos betrachten. Tafeln informieren dort über die Entstehung dieser beeindruckenden Felsformationen.
Die Cueva del Recuenco eignet sich als Ort, um in die Höhlenkunde einzusteigen. Besuche waren dort durch Mitglieder eines einschlägigen Verbands oder über ein Unternehmen für Aktivtourismus vorgesehen.
Besucherinformationen
In Ejulve befindet sich das Besucherzentrum des Parque Cultural del Maestrazgo, das touristische Informationen über die Orte und Ressourcen dieses Gebiets bietet.
Weitere Reiseziele
Für weitere Reiseziele in Ihrer Reiseplanung stehen außerdem Allepuz, Libros, Ráfales, Nogueras, Gea De Albarracín, Jabaloyas, Valdecuenca und Aguatón zur Auswahl.
Die Vogelbeobachtungsroute zum Aussichtspunkt Cabezo Gordo ist von Ejulve aus über die Straße A-1702 in Richtung Villarluengo bis Kilometer 20 erreichbar.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Teruel.