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Ferienwohnung in Korytné am Fuß des Berges Branisko – Kultur, Geschichte und MTB-Route

Unterkünfte in Korytné

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Die römisch-katholische Kirche St. Matthäus in Korytné ist eine klassizistische Kirche aus dem Jahr 1816. In ihrem Inneren befindet sich eine spätbarocke volkstümliche Holzschnitzarbeit des Gekreuzigten aus dem späten 18. Jahrhundert. Neben der Kirche befinden sich die Ruinen eines Herrenhauses aus dem frühen 19. Jahrhundert. Heute sind am Standort des Herrenhauses nur noch Ruinen erhalten. Ebenfalls neben St. Matthäus liegt die Familiengruft der Familie Jencsa. Korytné liegt am Fuß des Berges Branisko und an einer alten Verkehrsverbindung.

Kultur

Zur Geschichte des Ortes gehört außerdem eine Kapelle aus dem Jahr 1817. Sie ist ein Jahr jünger als die Kirche St. Matthäus aus dem Jahr 1816. Mit der klassizistischen Kirche, der Kapelle und der spätbarocken Holzschnitzarbeit sind in Korytné unterschiedliche Formen sakraler Bau- und Kunstgeschichte miteinander verbunden. Die Jahreszahlen geben den einzelnen Bauwerken und dem Kunstwerk einen klaren zeitlichen Rahmen, während die Familiengruft der Familie Jencsa unmittelbar neben der Kirche auf die örtliche Familiengeschichte verweist.

Die kulturellen Spuren verteilen sich auf unterschiedliche Formen des Überlieferten. Architektur, Ausstattung und Familiengeschichte stehen jeweils für einen eigenen Zugang zur Vergangenheit. Keine dieser Ebenen ersetzt die andere: Zusammen ergeben sie ein Ortsbild, in dem sakrale, private und bauliche Zeugnisse nebeneinander gelesen werden können. Die Vergangenheit bleibt dadurch an konkrete Orte und Gegenstände gebunden und erschöpft sich nicht in einem einzigen Bauwerk.

Geschichte

Das Herrenhaus war bis 1956 vollständig funktionsfähig und wurde bis dahin von Gizela Jencsa bewohnt. Eine weitere historische Spur ist die steinerne Schmiedewerkstatt in Korytné. Sie stammt aus dem Jahr 1943 und wurde 1963 zum Nationalen Kulturdenkmal erklärt. Die Werkstatt diente unter anderem der Instandhaltung von Pferdefuhrwerken vor der Fahrt über den Branisko-Pass. Auch ein Erinnerungszeichen gehört zur Ortsgeschichte: Ein Denkmal für die Soldaten, die am 5. Februar 1848 am Branisko kämpften, wurde später auf den Friedhof von Korytné versetzt.

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Die Zeugnisse der jüngeren Ortsgeschichte unterscheiden sich in ihrer Funktion und in der Art, wie sie überliefert sind. Wohnnutzung, handwerkliche Arbeit und öffentliches Gedenken bilden dabei eigenständige historische Ebenen. Sie stehen für verschiedene Formen des Umgangs mit Ort und Vergangenheit. Die Angaben fügen sich zu einem Bild, das private, praktische und erinnernde Aspekte nebeneinanderstehen lässt, ohne sie zu einer einzigen Geschichte zu verkürzen.

Radfahren

Durch Korytné führt die Radroute 2710 „Kolínovce – Dúbrava – Vyšný Slavkov“. Die Route ist 34,5 Kilometer lang und als MTB-Route mittleren Schwierigkeitsgrads ausgewiesen. Zu ihrer Beschreibung gehören Asphalt- und befestigte Wege. Der Routenname nennt Kolínovce, Dúbrava und Vyšný Slavkov.

Weitere Ortsseiten: Leutschau, Dravce, Granč-Petrovce, Spišské Podhradie, Bijacovce

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Levoča.

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