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Ferienwohnung in Granč-Petrovce zwischen Travertin und Renaissance

Unterkünfte in Granč-Petrovce

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Granč-Petrovce verbindet eine markante Travertinlandschaft mit Kirchenbau und Ortsgeschichte. Westlich oberhalb des Ortes liegt die Naturdenkmalsstätte Sobotisko, eine Travertinkuppe. Auch die Kirchen und das Petróczyovský-Herrenhaus bewahren unterschiedliche historische Spuren, während eine Radroute direkt durch Granč-Petrovce führt.

Natur

Das Schutzgebiet westlich von Granč-Petrovce wurde 1987 zum Schutz einer teilweise bewaldeten, geomorphologisch markanten Travertinkuppe ausgewiesen. Die geschützte Travertinkuppe ist außerdem eine bedeutende archäologische Fundstätte. Zu den Funden gehören steinerne Industrie und Spuren von Feuerstellen aus dem Mittelpaläolithikum. Damit stehen an diesem Ort geologische Form und frühe menschliche Hinterlassenschaften unmittelbar nebeneinander. In der Umgebung liegt der Lehrpfad Sivá Brada–Dreveník. Sein Schwerpunkt ist naturkundlich, naturschutzbezogen, kulturell und historisch; für Wanderer ist er mit mittlerem Schwierigkeitsanspruch geeignet. Naturraum, Schutzgeschichte und Archäologie werden dort in einem gemeinsamen thematischen Zusammenhang sichtbar.

Radroute und Lage

Durch Granč-Petrovce führt die blau markierte Radroute 2710. Sie ist Teil einer insgesamt 19,4 Kilometer langen Strecke zwischen Dúbrava und Vyšný Slavkov. Granč-Petrovce ist über eine Abzweigung von der Hauptstraße E18 vor dem Branisko-Tunnel erreichbar. Die Ortslage lässt sich damit sowohl über die ausgeschilderte Radverbindung als auch über den genannten Straßenanschluss einordnen.

Kultur

In Granč-Petrovce steht die neue Kirche St. Martin, die nach einer 16-monatigen Bauzeit im Jahr 1994 fertiggestellt wurde. Ihr 25 Meter hoher Turm ist ein Wahrzeichen der Kirche und der Gemeinde Granč-Petrovce. Im Inneren befindet sich ein dominierendes Holzrelief des heiligen Martin.

Eine zweite wichtige Sakralstätte ist die Renaissancekirche St. Martin. Sie wurde 1626 erbaut und besitzt einen Renaissance-Seitenaltar des heiligen Martin aus dem Jahr 1635. Die Kirche ist in gutem Zustand und dient weiterhin ihrem religiösen Zweck. Die beiden Kirchen verbinden jüngere Baugeschichte mit erhaltenen Renaissanceelementen und geben dem Ort ein klar erkennbares kulturelles Profil. Ihre unterschiedlichen Entstehungszeiten und Ausstattungsdetails machen den Gegensatz zwischen dem Bau von 1994 und dem Renaissancebau mit seinem Seitenaltar deutlich.

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Geschichte

Das Petróczyovský-Herrenhaus war ursprünglich ein spätbarocker Bau aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Mit dem Gebäude ist Štefan Petróczy verbunden, ein bedeutender Pionier des Hubschrauberbaus. Er wurde 1876 im Petróczyovský-Herrenhaus geboren und war in Österreich tätig. Das Herrenhaus steht im Südwesten von Granč-Petrovce und beherbergt derzeit eine Kunstgrundschule. So treffen an dem Gebäude Baugeschichte, die Biografie eines mit der Luftfahrt verbundenen Pioniers und eine heutige Nutzung zusammen.

Religiöse Tradition

Auch die religiöse Ortsgeschichte wird bis heute sichtbar. Gläubige aus Granč-Petrovce begehen das Fest Mariä Himmelfahrt jährlich mit einer Ablassfeier.

Für die weitere regionale Orientierung finden Sie außerdem Spišské Podhradie, Leutschau, Korytné, Dravce und Bijacovce.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Levoča.

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