Ferienwohnung in Bulhary: Natur, Wege und Kultur der Cerová vrchovina
Unterkünfte in Bulhary
Bulhary liegt im nördlichen Teil der Cerová vrchovina, im Quellgebiet eines linksseitigen Quellbachs des Bachs Suchá. Zur Landschaft gehört Veľký Bučeň: Der Tafelberg ist 514 m hoch und bildet den höchsten Hang im nördlichen Teil des Gebirges. Seine Lage und die geologischen Formen der Umgebung geben dem Ort einen klaren landschaftlichen Rahmen.
Die Landschaft
Das Gebiet von Bulhary besteht aus Sandstein und Tonstein, aus denen Reste basaltischer Lavaströme hervortreten. Bewaldet ist es mit Buchen-, Eichen- und Robinienwäldern. In der näheren Umgebung von Bulhary liegt zwischen Bulhary und Šávoľ das Naturschutzgebiet Kerčík auf einem isolierten Basaltausläufer. Dort schützt das Gebiet steppenartige, wärmeliebende Pflanzengesellschaften der Cerová vrchovina mit reichlichem Vorkommen der Böhmischen Kuhschelle (Pulsatilla pratensis ssp. bohemica Skalický).
Westlich von Bulhary befindet sich am nordwestlichen Rand der Cerová vrchovina der Kameňolom Bulhary. Der aktive Steinbruch wurde 1870 angelegt; dort werden Basalt und Schotter abgebaut. In den Hohlräumen des Basalts kommen grüner Olivin, Aragonit, Opal und Zeolithe vor.
Wege
Der Veľký Bučeň ist über unterschiedliche Wegverläufe erreichbar. Eine 9 km lange asphaltierte Straße zu dem Tafelberg ist zugleich eine rot markierte Radroute, die am Hauptbahnhof von Fiľakovo beginnt. Ein etwa 9,5 km langer gelb markierter Wanderweg entlang der Fiľakovské skaly bietet einen weiteren Zugang zum Veľký Bučeň und führt durch Hügel des neogenen Basaltvulkanismus. Auf dem Gipfel stehen ein Hochsitz und eine Informationstafel.
Geschichte und Kultur
Die Cesta Márie Széchy ist ein 65 km langer historischer Weg mit Bezug zum 17. Jahrhundert. Sie verbindet den Fiľakovský hrad mit dem Muránsky hrad. Auch in Bulhary selbst finden sich historische Zeugnisse: Die Kaplnka Všetkých svätých ist eine 1849 errichtete klassizistische Kapelle. Sie wurde 1893 restauriert; in ihrem Inneren befindet sich ein volkstümlich gefertigter spätbarocker Altar aus der Zeit um 1800.
Mit der Ortsgeschichte verbunden ist außerdem der frühere „Kráľ stromov“ in Bulhary, eine 800 Jahre alte Eiche. Ein Querschnitt dieses früheren Baums befindet sich im Stadtmuseum von Fiľakovo.
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Weitere Orte
Weitere Ortsseiten: Mýtna, Ľuboreč, Kalonda, Píla, Čakanovce, Halič, Tomášovce, Tuhár.
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