Ferienwohnung in Tuhár: Aussicht, Wege und Kultur
Unterkünfte in Tuhár
Tuhár verbindet geologische Besonderheiten, historische Zeugnisse und Wege in der Landschaft. Zwischen Marmor, Wald, Aussichtspavillon und örtlicher Erinnerungskultur entsteht ein facettenreiches Bild des slowakischen Orts.
Natur
Im östlichen Teil des Katastralgebiets von Tuhár überwiegen mesozoische Kalksteine mit einer Mächtigkeit von bis zu 12 m. Diese Gesteine werden als hochwertiger Tuhár-Marmor und Granodiorit abgebaut. Eine weitere geologische Besonderheit ist die Morháčova-Höhle in Tuhár, die 14 m lang ist. Ebenfalls zum Ortsbild gehört das 14 m hohe Andesit-Bralo.
Auch die Wälder zeigen mehrere Baumarten: In Tuhár gibt es Mischwälder mit Buche, Eiche, Kiefer und Fichte. Hinzu kommen geschützte Linden, eine Schwarzkiefer und eine Rotbuche mit einem Stammumfang von 490 cm. So treten im Ort sowohl die Gesteine des Untergrunds als auch die Vielfalt der heimischen Gehölze deutlich hervor.
Kultur
Die römisch-katholische Kirche des heiligen Karl Borromäus in Tuhár wurde zwischen 1836 und 1841 als einschiffige Kirche mit polygonal abschließendem Presbyterium und aufgesetztem Turm erbaut. In ihrem Inneren befindet sich eine originale Renaissanceglocke aus den Jahren 1648–1649.
Ein anderer Zugang zur Ortsgeschichte ist die Volksgedenkstube Ľudová pamätná izba. Sie wurde 2016 im ersten Stock des Gemeindeamts in Tuhár eingerichtet und zeigt Fotografien, Gemälde, Webstühle, Spinnräder, eine Nähmaschine sowie eine Kopie einer Dorfkarte aus dem 19. Jahrhundert. Die historische Bedeutung Tuhárs reicht außerdem in die Marktgeschichte zurück: Seit dem späten 17. Jahrhundert verfügte Tuhár als Städtchen über das Recht, vier Jahrmärkte und einen wöchentlichen Montagsmarkt abzuhalten.
Bei dem Marmorbruch in Tuhár befindet sich eine in den Felsen gehauene Kapelle mit der Aufschrift „Ave Maria“ und Figuren. Kirche, Gedenkstube, Markttradition und Felskapelle stehen für unterschiedliche Formen, in denen sich die Geschichte des Ortes zeigt.
Wege
Der Aussichtspavillon Tuhár ist öffentlich zugänglich. Er liegt 100 m von einer Kreuzung von Rad- und Wanderwegen entfernt und bietet einen schönen Ausblick auf die Umgebung. Im Bereich des Aussichtspavillons gibt es außerdem einen neu errichteten Unterstand mit Fahrradständern und eine solare Ladestation, an der zwei E-Bikes sowie ein Mobiltelefon aufgeladen werden können.
Eine eigene Wegverbindung bildet der Lehrwanderweg Tuhár–Bralo. Er führt direkt zur Jaskyňa pod Bralcami. Der Weg ist selbstgeführt und linear, kann in beide Richtungen begangen werden, ist ganzjährig nutzbar und verläuft parallel zur grünen Wanderwegmarkierung. Ergänzend wird der „Karolovský výstup na Bralo a Bralce“ jedes Jahr Anfang November veranstaltet.
Prüfen Sie dort den genauen Standort, die Unterkunftsart und die Belegung ebenso wie enthaltene Leistungen und einzelne Preisbestandteile. Auch Bedingungen für Buchung und Stornierung können vor einer Entscheidung wichtig sein. Vergleichen Sie mehrere Angebote anhand dieser Felder, ohne die Rahmenbedingungen eines einzelnen Angebots mit den Sehenswürdigkeiten und Wegen des Ortes gleichzusetzen. So bleiben die jeweiligen Optionen klar voneinander unterschieden.
Weitere Orte
Für die weitere Planung können Sie auch die Seiten von Točnica, Ábelová, Čakanovce, Stará Halič, Mučín, Šávoľ, Šiatorská Bukovinka und Belina aufrufen.
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