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Ferienwohnung in Markušovce – Herrenhaus, Burg und Kirche

Unterkünfte in Markušovce

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Markušovce verbindet eine Kirche mit spätromanischen Ursprüngen, die Ruine einer mittelalterlichen Burg, ein Herrenhaus mit Museumsausstellung und das Letohrádok Dardanely mit der Markušovská dolina. Die genannten Bauwerke geben dem Ort unterschiedliche historische Bezugspunkte, während das Tal Möglichkeiten zum Wandern bietet.

File:Markušovce 16Slovakia10.jpg File:Markušovce 16Slovakia10.jpg Foto: Ing.Mgr.Jozef Kotulič via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Kultur

Die Kirche „Kostol sv. Michala archanjela“ wird bereits im Jahr 1280 erwähnt und war ursprünglich spätromanisch. Ihr Inneres ist überwiegend barock gestaltet. Ergänzt wird es durch Grabsteine der Familie Mariássy aus dem 16. und 17. Jahrhundert, die aus rotem Marmor gefertigt sind. In Markušovce liegt außerdem direkt in der Gemeinde die teilweise erhaltene und überdachte Ruine der Burg Markušovský hrad. Die Burg wurde 1284 erbaut und 1527 zerstört.

Das Herrenhaus „Kaštieľ Markušovce“ wurde 1643 von František Máriássy im Renaissancestil errichtet. Seine heutige Gestalt geht auf einen Umbau im Rokokostil aus den Jahren 1772–1780 zurück. Die Museumsausstellung im Herrenhaus zeigt die Entwicklung und die verschiedenen Formen der Möbelkunst sowie der Innenausstattung in chronologischer Folge vom 17. Jahrhundert bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts. Am Gebäude selbst treffen mit Renaissance und Rokoko zwei benannte Bauphasen aufeinander.

In Markušovce liegen damit unterschiedliche Formen historischer Überlieferung nebeneinander: sakrale Architektur, eine befestigte Anlage und ein repräsentatives Gebäude mit thematischer Sammlung. Bei der Kirche treten Baugeschichte und Grabmäler gemeinsam hervor, während das Herrenhaus die Veränderung von Möbelkunst und Innenausstattung über mehrere Jahrhunderte dokumentiert. Die Ruine der Burg ergänzt diese Folge um den erhaltenen und überdachten Teil einer früheren Befestigung. So unterscheiden sich die Orte nicht nur durch ihre Bauaufgabe, sondern auch durch die Art, in der Geschichte sichtbar bleibt.

Sammlungen

Das Letohrádok Dardanely wurde 1777–1778 erbaut. In dem Gebäude befindet sich eine Ausstellung historischer Tasteninstrumente. Gelegentlich finden dort festliche Konzerte statt. Das Herrenhaus „Kaštieľ Markušovce“ und das Letohrádok Dardanely bilden eine Außenstelle des Spiš-Museums in Spišská Nová Ves. Beide befinden sich in der Michalská 59, 053 21 Markušovce.

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Landschaft

Zum Ortsbild gehört der Französische Park in Markušovce. Er ist in drei Terrassen gegliedert, die durch eine Steintreppe miteinander verbunden sind. Im Tal Markušovská dolina bietet sich ein weiterer klar benannter Landschaftsbezug: Dort bestehen Möglichkeiten zum Wandern.

Regionale Einordnung

Markušovce ist Teil der Gotischen Straße. In diesem Zusammenhang werden das Letohrádok Dardanely, die Kirche „Kostol sv. Michala“, die Burg Markušovský hrad und das Herrenhaus „Kaštieľ Markušovce“ genannt. Die historischen Stationen des Ortes reichen damit von der Kirche und der Burg bis zu den beiden Gebäuden der Außenstelle des Spiš-Museums.

Weitere Orte in der regionalen Auswahl: Odorín, Matejovce Nad Hornádom, Mlynky, Arnutovce, Poráč, Hnilec, Hnilcik, Rudnany.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Spišská Nová Ves.

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