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Arnutovce: Ferienwohnung, Kirche svätej Heleny und Ortsgeschichte

Unterkünfte in Arnutovce

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Wer Arnutovce entdeckt, begegnet zunächst der Kirche svätej Heleny und einer vielschichtigen sakralen Baugeschichte. Die römisch-katholische Kirche war ursprünglich spätgotisch und wurde zu Beginn des 15. Jahrhunderts erbaut. Seit dem 15. Oktober 1963 ist sie als nationales Kulturdenkmal eingetragen. Zu ihrer Ausstattung gehören ein gotischer Flügelaltar der Jungfrau Maria, der etwa aus dem Jahr 1485 stammt und Meister Martin z Levoče zugeschrieben wird, sowie ein Rokokoaltar des heiligen Sebastian aus etwa den Jahren 1770 bis 1780. Auch der Kirchturm trägt mehrere historische Bauphasen: Er wurde in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts angebaut und im 18. Jahrhundert umgebaut und vergrößert.

Kultur

Die einzelnen Jahresangaben ordnen die Kirche von der spätgotischen Entstehungszeit über die späteren Ausstattungsstücke bis zu den Veränderungen am Turm ein. Der Flügelaltar verbindet dabei die Kirche mit der Kunst des späten 15. Jahrhunderts, während der Rokokoaltar des heiligen Sebastian eine deutlich jüngere Epoche innerhalb desselben Sakralbaus markiert. Für die öffentliche Einordnung bleibt die Datierung des Marienaltars annähernd: Er stammt etwa aus dem Jahr 1485 und wird Meister Martin z Levoče zugeschrieben.

Geschichte

Die Ortsgeschichte reicht über das Kirchengebäude hinaus. Im Jahr 1366 wurden Arnutovce den Kartäusern von Skala Útočišťa übertragen. Nach der Reformation und dem Untergang des Klosters im Jahr 1543 wurden Arnutovce wieder königlicher Besitz. Auf dem Friedhof von Arnutovce befindet sich im Doppelgrab Nr. 47 die Grabstätte von Štefan Hadri und seiner Tochter Helena. Mit Ľudovít Hadri – Ľuboslav ist außerdem eine Persönlichkeit aus Arnutovce überliefert, die als Lehrer, Organist, Dichter und Schriftsteller tätig war.

Zur örtlichen Überlieferung gehört auch die Thermalquelle von Arnutovce. Sie wird derzeit nicht zur Wärmeerzeugung genutzt; das Wasser läuft frei in einen Vorfluter ab. Eine chemische Analyse vom 11. September 1990 beschrieb das Thermalwasser als schwach mineralisiert, schwefelhaltig und lauwarm sowie als für ein Freizeitbad geeignet. Die heutige Nutzung und die historische Beschreibung des Wassers stehen damit als zwei getrennte Angaben nebeneinander.

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Radfahren

Auch ein Radroutenabschnitt nach Arnutovce ist mit konkreten Geländemerkmalen beschrieben. Er umfasst einen mäßigen Anstieg, einen Feldweg mit wechselnder Oberflächenqualität und einen Bergrücken mit Panoramablicken. Die Streckenbeschreibung nennt damit sowohl die Beschaffenheit des Weges als auch den Verlauf über den Anstieg bis zum höher gelegenen Abschnitt mit seinen Panoramablicken.

Lokales Leben

Für die Ausgabe des (H)Arnutovský kotlík am 22. Juni 2024 sind ein Tanzauftritt und eine Theateraufführung aufgeführt. Für den 27. Juni 2026 war in Arnutovce die Veranstaltung (H)Arnutovský kotlík angekündigt. Beide Angaben beziehen sich auf konkrete Veranstaltungstermine; die Ankündigung für 2026 beschreibt dabei einen geplanten Termin.

Weitere Ortsseiten: Matejovce Nad Hornádom, Jamnik, Rudnany, Teplička, Mlynky, Markušovce, Harichovce, Krompachy.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Spišská Nová Ves.

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