Harichovce: Ferienwohnung zwischen Medvedie chrbty und Levočská kotlina
Unterkünfte in Harichovce
Historische Dokumente nennen 1268 als Entstehungsjahr von Harichovce. Seit 1268 verfügten Harichovce über eine eigene Pfarre und einen Pfarrer. Die von König Štefan V. 1271 bestätigten Privilegien reihten Harichovce unter die vollberechtigten Spiš-Städte ein. So umfasst die historische Einordnung sowohl den ausdrücklich genannten kirchlichen Status als auch die bestätigte Stellung unter den Spiš-Städten. Die Jahresangaben führen dabei von der kirchlichen Eigenständigkeit zur politisch-rechtlichen Einordnung des Ortes.
Geografische Einordnung
Harichovce liegt am Übergang zwischen den Medvedie chrbty und der Levočská kotlina. Der Ort befindet sich im zentralen Teil der Hornádska kotlina. Durch Harichovce fließt der Levočský potok, der in den Fluss Hornád mündet. Die Ortslage und der Verlauf des Baches werden damit über mehrere klar benannte Landschafts- und Gewässerbezüge beschrieben. Der Übergang zwischen den beiden erstgenannten Landschaftsräumen und die Lage innerhalb der Hornádska kotlina gehören dabei ebenso zur geografischen Beschreibung wie der Wasserlauf durch den Ort und seine Mündung in den Hornád.
Kultur und Tradition
Zum Repertoire der Folkloregruppe Harihovčan gehören Volkslieder, überlieferte Bräuche, Zeremonien und Tänze. Die Folkloregruppe Harihovčan ist bei Festivals in der Slowakei und im Ausland aufgetreten. Die kulturellen Hinweise umfassen damit sowohl die überlieferten Inhalte des Repertoires als auch die Auftritte der Gruppe bei Veranstaltungen innerhalb und außerhalb der Slowakei. Volkslieder stehen dabei neben Bräuchen, Zeremonien und Tänzen; die genannten Festivalauftritte erweitern diese Beschreibung um die öffentliche Präsentation der Gruppe in der Slowakei und im Ausland.
Die Gemeinde Harichovce lädt zu dem traditionellen Kochwettbewerb „Súťaž vo varení fazuľovice pri Kadlubku“ ein. Der slowakische Originaltitel gehört zur vollständigen Bezeichnung dieser Veranstaltung und verweist zugleich auf ihre lokale Benennung. Die Veranstaltung ergänzt die Hinweise auf überlieferte Kultur um einen ausdrücklich genannten kulinarischen Anlass der Gemeinde.
Baukultur
Die Kirche „Kostol Nepoškvrneného Počatia Panny Márie“ war ursprünglich gotisch und wurde 1763–1764 barock umgebaut. Sie ist ein einschiffiger Bau mit halbrund geschlossenem Presbyterium und einem vorgestellten dreigeschossigen Turm. An der rechten Seite des Turmuntergeschosses bewahrt die Kirche ein vermauertes frühgotisches Portal. In der Baugeschichte stehen damit die ursprüngliche gotische Ausprägung, der zeitlich genau angegebene barocke Umbau und die konkrete architektonische Gestalt des Kirchenbaus nebeneinander. Die Beschreibung verbindet somit die frühere Bauphase mit dem späteren Umbau und nennt zugleich den Grundriss, den Abschluss des Presbyteriums, die Stellung des Turms und das erhaltene Portal.
Wanderrouten
Eine Wanderroute führt von Sans-Souci über Harichovce in Richtung Pod Kačelákom. Eine weitere Wanderroute führt über Harichovce. Die Routenangaben nennen den Ort somit einmal innerhalb einer Verbindung von Sans-Souci in Richtung Pod Kačelákom und einmal als Station einer weiteren Wanderroute. Während die erste Angabe beide Bezugspunkte und die Richtung nennt, bleibt die zweite bei der Führung über Harichovce und ergänzt damit die Routenbeschreibung um einen weiteren, nicht näher bezeichneten Verlauf.
Weitere Orte:Markušovce, Spišské Vlachy, Krompachy, Matejovce Nad Hornádom, Spisske Tomasovce, Hnilec, Poráč, Hrabusice.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Spišská Nová Ves.