Ferienwohnung in Letanovce – Naturreservat, Ferrata und Kultur
Unterkünfte in Letanovce
Letanovce verbindet eindrucksvolle Landschaft mit aktiven Tagen und besonderen historischen Spuren. Das Nationale Naturreservat Prielom Hornádu erstreckt sich auch über das Katastergebiet von Letanovce. Der Prielom Hornádu ist eine fast 12 km lange, canyonartige Schlucht entlang des Oberlaufs des Flusses Hornád. In Kláštorisko und Letanovce liegen Zeugnisse aus unterschiedlichen Epochen, sodass Naturraum und Ortsgeschichte eng nebeneinanderstehen.
Natur
Die Schlucht folgt dem Oberlauf des Hornád durch einen canyonartigen Einschnitt. Ihre nahezu zwölf Kilometer lange Ausdehnung bildet den landschaftlichen Rahmen für die weiteren genannten Orte und Zugänge. Zum Letanovský mlyn führt der nächstgelegene Zugang von Letanovce über eine asphaltierte Straße durch Felder. Damit stehen am selben Naturraum Flusslauf, Schutzgebiet, Ortsgebiet und ein klar benannter Zugangspunkt miteinander in Verbindung.
Wanderungen und Wasser
Eine genau umrissene Tour ist die Rundwanderung Ferrata HZS Kyseľ ab Letanovce. Sie ist 14 km lang und hat eine Gehzeit von 6 Stunden und 5 Minuten. Strecke und Dauer geben der Wanderung einen festgelegten zeitlichen und räumlichen Umfang. Für den Einstieg in die Ferrata HZS Kyseľ ist ein spezielles Klettersteigset vorgeschrieben; dieses kann in mehreren Verleihstellen ausgeliehen werden.
Die Ferrata HZS Kyseľ ist vom 15. Juni bis 31. Oktober zugänglich und ausschließlich in einer Richtung von unten nach oben begehbar. Neben dem Weg über die Ferrata gibt es am Prielom Hornádu eine saisonale Möglichkeit auf dem Wasser: Im Sommer kann die Schlucht bei günstigen Bedingungen und ausreichendem Wasserstand mit Kajak, Kanu, Schlauchboot oder Paddleboard durchfahren werden. Die beiden Formen der Fortbewegung unterscheiden sich damit durch Jahreszeit, Richtung und die jeweils genannte Ausrüstung.
Kultur und Geschichte
In Kláštorisko wurde 1299 ein Kartäuserkloster gegründet. Archäologische Untersuchungen in Kláštorisko haben befestigte Siedlungsspuren aus der späten Bronzezeit nachgewiesen. Die historischen Spuren reichen von einer vorgeschichtlichen befestigten Siedlung bis zur Gründung des Kartäuserklosters im Mittelalter. Beide Zeitstufen gehören zum selben Ort, stehen jedoch für deutlich verschiedene Abschnitte seiner Geschichte.
Auch Letanovce selbst bewahrt ein bedeutendes sakrales Bauwerk. Die ältesten Teile der römisch-katholischen Allerheiligenkirche in Letanovce stammen aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Über dem Heiligen Grab bewahrt die Kirche ein originales romanisches Portal. Die Allerheiligenkirche ist in der Regel nur während der Gottesdienste geöffnet. Bauzeit, Portal und Öffnungsregel gehören damit zu den prägenden Angaben dieses Kirchenbaus.
In der Umgebung von Letanovce befindet sich außerdem der Symbolische Friedhof, eine Freiluftgalerie mit Holzkunstwerken junger Autoren aus der Region Spiš. Dieser Ort ergänzt die historischen Zeugnisse von Kláštorisko und der Allerheiligenkirche um eine zeitgenössische Form regionaler Holzkunst, ohne an eine einzelne Epoche gebunden zu sein.
Weitere Orte
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