Dealu Negru: Landschaft, Radtouren und Kultur
Unterkünfte in Dealu Negru
Landschaft und Lage
Dealu Negru liegt an der Kontaktzone zwischen der Huedin-Călățele-Senke und dem Apuseni-Gebirge. Die Huedin-Călățele-Senke trägt den Namen Țara Călatei. Zum Landschaftsbild gehören ein bergiges Relief sowie Fichten-, Tannen-, Kiefern- und Birkenwälder. Dealu Negru liegt zwischen den Orten Călățele und Beliș. Im Umfeld von Dealu Negru liegen der Staudamm Fântânele-Beliș und das Kloster Râșca Transilvană.
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Foto: Utilizator:Țetcu Mircea Rareș at ro.wikipedia via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
Die geografischen Bezüge reichen damit von der Senke über die bewaldeten Berghänge bis in das weitere Umfeld der genannten Ziele. Die Ortslage zwischen Călățele und Beliș steht zugleich in Verbindung mit dem Apuseni-Gebirge und der lokal Țara Călatei genannten Senke.
Radtouren
Die Vasvári-Radtour verbindet den Beliș-Fântânele-See mit Beliș, Dealu Negru und Călățele. Ihr Verlauf führt vom See über die beiden Orte bis nach Călățele. Die Tour gilt als mittelschwer und ist für Personen geeignet, die regelmäßig Fahrrad fahren.
Die Bánffy-Radtour nutzt die Straße Râșca–Dealu Negru. Nach etwa 2 Kilometern erreicht sie die Nationalstraße Huedin–Beliș.
Damit nennen die beiden Touren unterschiedliche Ausgangspunkte und Streckenbezüge: Die Vasvári-Radtour beschreibt eine Folge aus See und Orten, während die Bánffy-Radtour die Straße Râșca–Dealu Negru und den Anschluss an die Nationalstraße Huedin–Beliș hervorhebt. Die ungefähre Angabe von 2 Kilometern gehört dabei zur Bánffy-Radtour.
Kultur und Geschichte
Die Holzkirche „Sf. Voievozi“ in Dealu Negru, Hausnummer 4, ist in der Liste der historischen Denkmäler des Kreises Cluj verzeichnet. Als Baujahr ist 1764 angegeben; die Kirche gehört zur orthodoxen Konfession. 1935 wurde das Gebäude aus Finciu in derselben Gemeinde Călățele nach Dealu Negru versetzt. Als historisches Denkmal brannte die Holzkirche am 26. Juni 2012 vollständig ab.
Die Filialkirche Dealu-Negru trägt das Patrozinium des heiligen Hierarchen Spiridon. In der Kulturhalle von Dealu Negru fand eine traditionelle Șezătoare statt. Organisiert wurde sie von der Volkshochschule für Künste „Tudor Jarda“ in Cluj-Napoca. Bei derselben Veranstaltung fand die Prüfung eines Web- und Nähkurses mit 69 Teilnehmerinnen statt, koordiniert von der Volkskunstmeisterin Elvira Gavriș.
Zur Șezătoare trugen die Einwohner mehrfarbige Trachten. Unter den Besuchern waren Menschen aus verschiedenen Teilen Rumäniens.
Die historischen Angaben zur Holzkirche reichen somit vom Baujahr 1764 über ihre Versetzung im Jahr 1935 bis zum Brand am 26. Juni 2012. Daneben stehen mit dem Patrozinium der Filialkirche und der Șezătoare weitere kirchliche und kulturelle Bezüge aus Dealu Negru.
Feste und regionale Traditionen
Die Pilz- und Waldfrüchtefeier in Dealu Negru wurde erstmals im Kreis Cluj veranstaltet. Bei der ersten Feier bereiteten die Einwohner einen Pilzeintopf mit Knoblauch und Groșcior zu. Dafür wurde ein Rezept verwendet, das als 100 Jahre alt beschrieben wurde.
Aus der Gegend Râșca–Dealu Negru im Apuseni-Gebirge wurde von einem Kartoffelfest berichtet, das jeden Herbst Tausende Teilnehmer anzog.
Die überlieferten Feste verbinden dabei regionale Zutaten mit wiederkehrenden Veranstaltungen: Bei der Pilz- und Waldfrüchtefeier stand ein Eintopf nach einem als 100 Jahre alt beschriebenen Rezept im Mittelpunkt, während das Kartoffelfest für den Herbst und die Gegend Râșca–Dealu Negru genannt wurde.
Aus der Küche
In Dealu Negru wurden Steinpilze zunächst gereinigt und zerkleinert, anschließend in Schmalz angebraten und mit Knoblauchsoße sowie hausgemachter Kuhsahne verfeinert.
Auch die Zubereitung der Steinpilze folgt einer klaren Abfolge: Auf das Reinigen und Zerkleinern folgt das Anbraten in Schmalz; Knoblauchsoße und hausgemachte Kuhsahne kommen zur Verfeinerung hinzu.
Weitere Orte
Weitere Orte sind: Negreni, Cluj-Napoca, Gherla, Câmpia Turzii, Margau, Frata, Satu Lung und Dej.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Klausenburg.