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Gherla: Armenische Kirchen, Museum und Via Habsburg

Unterkünfte in Gherla

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Die städtebauliche Besonderheit von Gherla ist in die Europäischen Kulturrouten „Via Habsburg“ einbezogen.

File:Hasdate(Gherla)CJ (5).JPG File:Hasdate(Gherla)CJ (5).JPG Foto: Țetcu Mircea Rareș via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Kultur

Die Kirche „Solomon“ ist das älteste armenisch-katholische Gotteshaus in Transsilvanien. Innerhalb von Gherla war sie zugleich die erste aus Stein errichtete Kirche. Zu ihr gehört ein spätgotisches Eingangsportal, das aus der reformierten Kirche in Unguraș im Kreis Cluj stammt. An den kirchlichen Bauwerken lassen sich damit unterschiedliche historische und konfessionelle Bezüge des Stadtbilds ablesen.

Die armenisch-katholische Kathedrale „Sfânta Treime“ wurde zwischen 1748 und 1800 errichtet. Sie beherbergt das Ölgemälde „Coborârea de pe Cruce“. Die Synagoge von Gherla wurde 1903 mit aufwendiger Architektur für die wachsende jüdische Bevölkerung der Stadt errichtet. Im Franziskanerkloster wurde die Kapelle der heiligen Maria von Loreto 1760 geweiht. In Gherla hat Filep Elisabeta einen Raum im sicănesc-Stil eingerichtet. Kirchen, Synagoge, Kloster und dieser Raum stehen dabei jeweils für eigene Ausschnitte aus Gherlas Bau-, Religions- und Kulturgeschichte.

Geschichte

Das Geschichtsmuseum Gherla zeigt Militärdiplome aus dem römischen Lager von Gherla, die aus dem 2. Jahrhundert stammen; darunter befindet sich eines aus dem Jahr 123. Das Museum stellt außerdem Kulturgüter der Öffentlichkeit aus. Der Museumsbestand verbindet damit archäologische Zeugnisse mit weiteren Kulturgütern, die den historischen Blick auf die Stadt ergänzen.

Das Gebäude des Geschichtsmuseums Gherla ist das barocke Karaciany-Haus. Es wurde im frühen 18. Jahrhundert errichtet und gehört zu den denkmalgeschützten Gebäuden der Stadt. Das rehabilitierte Casa Lászlóffy beherbergt das Gemeindemuseum namens Centrul Muzeal de Istorie. Zu den historischen Museumsorten gehören somit sowohl ein barockes Denkmal als auch ein rehabilitiertes Gebäude mit kommunaler Museumsfunktion.

Das Geschichtsmuseum Gherla hat Wechselausstellungen zu Waffen und militärischen Ausrüstungsgegenständen, zu Wissenschaft und Technik, zu den Glasikonen der Schule von Nicula, zu Kunst und Tradition am Someșul Mic, zur Cucuteni-Kultur sowie zu armenischer Kunst und Kultur gezeigt. Seine Bibliothek enthält Fachpublikationen zur Urgeschichte sowie zur antiken, mittelalterlichen, neuzeitlichen und zeitgenössischen Geschichte. Die Ausstellungsthemen reichen damit von militärischen Objekten und Technik über regionale Kunstformen bis zu Kultur- und Geschichtsepochen von der Urgeschichte bis zur Gegenwart.

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Natur

Der Parcul Mare umfasst einheimische und exotische Baumarten. Zu seinem Bestand gehören zwei Ginkgo-biloba-Bäume. Rund um Armenopolis sind Fahrradausflüge beschrieben. Im Park stehen damit unterschiedliche Baumarten nebeneinander, während die aufgeführten Fahrradausflüge den Ortsnamen Armenopolis als Bezugspunkt für Unternehmungen im Umfeld von Gherla nennen.

Verkehr

CFR Călători Gherla befindet sich in der Strada Gării Nr. 6. Die Autogara Gherla in der Strada Romană Nr. 2 bietet Personenverkehr mit Reisebussen, Bussen oder Kleinbussen. Für Bahn- und Busverkehr sind damit zwei unterschiedliche Anlaufstellen innerhalb Gherlas benannt.

Weitere Orte im gemeinsamen Destinationsbereich sind Moldovenești, Săvădisla, Suatu, Petreștii De Jos, Muntele Băişorii, Someșu Rece, Negreni und Sic.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Klausenburg.

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