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Margau: Geschichte, Glaserhandwerk und Gumuțeasca

Unterkünfte in Margau

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Mărgău ist eine Berggemeinde am Fuß des Vlădeasa-Gebirges und gehört zum Apuseni-Gebirge. Der Fluss Mărgăuța durchquert Mărgău von Süden nach Norden. Eine besondere Spur der örtlichen Arbeitswelt ist die Gumuțeasca: Der Linguist Romulus Todoran untersuchte sie und bezeichnete sie als einen eigenständigen ländlichen Berufsjargon. In Gesprächen der Einwohner der Gemeinde Mărgău sind bis heute einzelne Ausdrücke der Gumuțeasca zu hören.

File:RO CJ Margau 1 retusat.jpg File:RO CJ Margau 1 retusat.jpg Foto: Țetcu Mircea Rareș via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Weitere Ziele im selben übergeordneten Raum sind Someșu Rece, Suatu, Petreștii De Jos, Satu Lung, Smida, Ciurila, Câmpia Turzii und Huedin.

Geschichte

Das Dorf Mărgău geht auf das Jahr 1200 zurück. Der heutige Siedlungsplatz von Mărgău ist seit dem 14. Jahrhundert bewohnt. Als historisches Denkmal wurde die Kirche der Heiligen Erzengel Michael und Gabriel in Mărgău zwischen 1804 und 1810 erbaut. Eine Steinmauer um die Kirche und den Friedhof von Mărgău wurde 1735 errichtet. Die Kirche und die umgebende Mauer verweisen damit auf unterschiedliche Bauzeiten innerhalb der überlieferten Ortsgeschichte.

Die Kirche „Sfinții Arhangheli“ besteht aus behauenem Stein und Flussstein. Ihr Glockenturm wurde aus Balken errichtet, während Schiff und Vorhalle mit Blech gedeckt sind. Behauener Stein und Flussstein prägen den Kirchenbau, der Glockenturm setzt sich durch seine Holzkonstruktion davon ab, und die Blechdächer von Schiff und Vorhalle bilden die oberen Bauteile.

Handwerk

Frauen aus dem Raum Mărgău waren für die Herstellung hochwertiger Textilien und Trachtenteile bekannt. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts wurde in Mărgău in großem Umfang das ambulante Glaserhandwerk ausgeübt. Die Glaser aus Mărgău reisten durch das ganze Land und verdienten ihren Lebensunterhalt mit dem Verkauf von Glas. Die Textilherstellung und die Trachtenteile stehen dabei neben einer Tätigkeit, bei der Glaser ihre Waren weit über Mărgău hinaus anboten.

Die Glaser aus Mărgău erfanden die Gumuțeasca, um sich bei Preisverhandlungen und bei der Arbeit zu verständigen, ohne dass die Kunden sie verstanden. Der Berufsjargon war somit auf die Verständigung im Arbeitsalltag und bei geschäftlichen Gesprächen ausgerichtet. Einzelne Ausdrücke sind bis heute in Gesprächen der Einwohner zu hören.

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Routen

Die Radtour Bánffy K60/70 führt durch Mărgău und ist als mittelschwer eingestuft. Im weiteren regionalen Umfeld von Mărgău verläuft der Răchițele-Rundweg als leichter Rundweg über 12,5 Kilometer mit 450 Metern Höhenunterschied und einer Gehzeit von 4 bis 5 Stunden. Im weiteren regionalen Umfeld von Mărgău führt der Rundweg durch die Siedlung Răchițele und folgt dem Tal Valea Stanciului bis zum Wasserfall Cascada Vălul Miresei.

Vor einer Radtour oder Wanderung sollten aktuelle Streckenbedingungen und Hinweise zur Wegführung geprüft werden. Bei einer Wanderung mit festem Zeitrahmen gehört außerdem die verfügbare Gehzeit zur Vorbereitung. Routen mit Höhenunterschied verlangen eine eigene Tagesplanung; für eine Radtour bleibt zusätzlich die aktuelle Beschaffenheit der Strecke ein praktischer Vorbereitungspunkt. Solche Prüfungen erfolgen am besten unmittelbar vor dem Aufbruch.

Anreise

Die Gemeinde Mărgău ist von Cluj über die DN 1 (E 60) erreichbar. Die Verbindung zur Nationalstraße erfolgt über die DJ 108C, die durch Mărgău führt.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Klausenburg.

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