Bica: Orthodoxe Holzkirche und Dorfmuseum
Unterkünfte in Bica
Im Dorf Bica, im nördlichen Teil der Gemeinde Mănăstireni, steht die orthodoxe Holzkirche „Înălțarea Domnului“. Sie ist Bestandteil der Route der Holzkirchen und verbindet einen historischen Holzbau mit bemerkenswerten Ausstattungsdetails. Zur Kirche gehört außerdem ein 1563 gemaltes Triptychon.
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Foto: Utilizator:Țetcu Mircea Rareș at ro.wikipedia via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
Kultur
Die hölzerne Kirche „Înălțarea Domnului“ ist 13,55 Meter lang und 5,50 Meter breit. Ihre beiden Glocken stammen aus den Jahren 1770 und 1922. Damit sind am Bauwerk nicht nur seine Abmessungen, sondern auch zwei deutlich voneinander getrennte Entstehungszeiten einzelner Ausstattungsstücke ablesbar.
Die Altar- und Pronaosmalereien wurden 1998 restauriert. Im Kirchenraum befinden sich Holzikonen der Gottesmutter mit dem Kind, der Heiligen Drei Hierarchen sowie der Erzengel Michael und Gabriel. Zusammen mit dem Triptychon von 1563 entsteht so ein Innenraum, in dem Malerei, Ikonen und die überlieferten Bauteile der Holzkirche eng miteinander verbunden sind.
Ortsbild
Im Zentrum von Bica befindet sich ein gut erhaltenes und restauriertes traditionelles rumänisches Wohnhaus. Sein architektonisches Grundmuster stammt aus der Zwischenkriegszeit; abgeschlossen wird das Gebäude durch ein Ziegeldach. Das Haus ergänzt die Holzkirche um ein Beispiel für die traditionelle Wohnarchitektur des Ortes.
Museum und Handwerk
Das Dorfmuseum in Mănăstireni bewahrt verschiedene Bestandteile des ländlichen Alltags und der regionalen Kleidung. Zu sehen sind Volkstrachten, handbemalte Teller und Krüge sowie bestickte Kissen. Zum Bestand gehören außerdem ein erhöhtes Bett, ein Ofen und eine Aussteuertruhe. Alte schwarze Stiefel zur Volkstracht und ein Bügeleisen erweitern diese Sammlung um weitere konkrete Gegenstände aus dem Haushalt und dem täglichen Gebrauch.
Auch über handwerkliche Tätigkeiten gibt es einen überlieferten Einblick: In einem dokumentierten Haushalt in Bica wurden Nähen, die Herstellung von Netzen und Taschen aus Raffia sowie Weben am Webstuhl ausgeübt. Die drei Tätigkeiten stehen dabei jeweils für unterschiedliche Formen der Arbeit mit Textilien, Pflanzenfasern und dem Webstuhl.
Landschaft
Die Gemeinde Mănăstireni liegt am Übergang zwischen der Huedin-Senke, dem Păniceni-Plateau und den Apuseni-Gebirgen. In diesem Landschaftszusammenhang bilden die Gilău-Berge die morphologische Untereinheit der Apuseni-Gebirge.
Die Landschaft gliedert sich innerhalb der Gemeinde weiter: Der nordwestliche Teil liegt in der Huedin-Senke, der südliche in den Gilău-Bergen. Der zentrale und der nördliche Teil gehören zum Păniceni-Plateau. So treffen im Gemeindegebiet Senke, Plateau und Gebirge mit klar benannten Teilbereichen aufeinander.
Radroute
Die Radtour Bánffy K85/95 führt nach Mănăstireni. Am Ortsrand zweigt eine Straße nach Bica ab. Dadurch ist Bica im Verlauf dieser beschriebenen Route über den Abzweig am Rand des Ortes mit dem Gemeindegebiet verbunden.
Weitere Ziele
Weitere Ziele sind Gilău, Jucu de Sus, Moldovenești, Gherla, Cluj-Napoca, Lungești, Muntele Băişorii und Dealu Negru.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Klausenburg.