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Ferienwohnung in Sona: Moränenhügel, Geschichte und Wege

Unterkünfte in Sona

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Ferienwohnung in Sona zwischen Moränenhügeln und Geschichte

Sona liegt in den Moränenhügeln. Weinberge, Olivenhaine und Kirschbäume prägen das Gebiet und geben dem Ort einen ländlichen Charakter. Zugleich verbindet Sona Wege, historische Bauwerke, Kunst und Museen zu einem abwechslungsreichen Ziel. Das Projekt „Cammina San Giorgio“ umfasst sieben für Fußgänger und Radfahrer geeignete Routen in San Giorgio in Salici.

File:Italy - Sona.jpg File:Italy - Sona.jpg Foto: Arne Müseler via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 de

Wege für aktive und gemischte Urlaubstage

Die Routen von „Cammina San Giorgio“ unterscheiden sich bei Schwierigkeitsgrad und Länge. Sie führen auch über Wege mit steilen Anstiegen sowie über ruhige unbefestigte Strecken, die häufig zu Panoramablicken führen.

Kirchen, Türme und Kunst in Sona

Die Torre Scaligera stammt aus dem 14. Jahrhundert, steht auf einem 200 Meter hohen Hügel und ist 17 Meter hoch. Früher diente sie als Beobachtungspunkt. Der Glockenturm der Kirche San Giorgio Martire wurde 1788 nach einem Entwurf des Architekten Trezza errichtet und enthält ein Geläut aus dreizehn Glocken. Ihr 1933 fertiggestelltes Fassadenfresko von Orazio Celeghin zeigt den heiligen Georg zu Pferd, wie er einen Drachen mit der Lanze tötet.

Das Museo Paleontologico e dell’Origine del Territorio „Attilio Fedrigo“ zeigt mehrere hundert Fossilien aus Italien und dem Ausland. Die Ausstellung vermittelt einen Überblick über die Entwicklung der Lebensformen von den ältesten Zeitaltern, darunter dem Paläozoikum vor mehr als 500 Millionen Jahren, bis zu einem Zeitraum vor einigen tausend Jahren. Das Museo Storico Baita Monte Baldo ist nach bäuerlicher Zivilisation und Kriegszeiten gegliedert und umfasst eine Pilzausstellung sowie eine ständige Fotoausstellung.

Die Pfarrkirche San Giacomo e Santa Giustina bewahrt Gemälde aus dem 17. bis 19. Jahrhundert und ein bewegliches polychromes Holzkruzifix aus dem frühen 16. Jahrhundert. Die Ursprünge der Kirche San Quirico e Giulitta werden ins 15. Jahrhundert zurückgeführt; während der Pest von 1630 nutzten die Dominikaner sie als Lazarett. In der Kirche befindet sich ein Kreuzigungsfresko, das der Schule des Liberale da Verona zugeschrieben wird. Die Pieve di Santa Giustina wird auf etwa das Jahr 1000 datiert und in romanischer Technik aus Mauersteinen aus Moränenmaterial im Fischgrätenmuster errichtet. Die Pfarrkirche San Salvatore verfügt über Marmoraltäre und spätbarocke Stuckarbeiten. Das Fresko „Arbor Redemptionis“ stellt die Heilsgeschichte dar und umfasst 240 Quadratmeter.

Landschaft, Höfe und historische Villen

Der Tunnel dell’Amore verläuft zwischen zwei Armen des Flusses Tione durch bewaldete Hänge und weist ein angenehmes Mikroklima auf. Neben der Kirche San Rocco liegt ein Findling, der während der letzten Eiszeit dorthin gelangte. La Guglia ist ein runder Turm, der zur selben Zeit wie die Villa Trevisani Calderara errichtet wurde und mit einem Blick über das umliegende Gebiet verbunden ist. Die Villa Belvedere steht auf einem Hügel mit einem 360-Grad-Blick vom Gardasee bis zu den Berici-Hügeln und den Lessinischen Bergen.

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Die Villa Koelliker trägt auch die Namen Giarola Previtali und Villa Eire. Sie liegt am Sona-Hang mit Blick in Richtung Verona in einem großen Park mit zahlreichen Pflanzenarten und einem Teich. Sie wurde 1892 von Giuseppe Previtali als Sommerhaus in der Località Giarola nahe einer alten, aus dem Jahr 1703 stammenden Kapelle errichtet. Die Villa Trevisani Calderara entstand im 19. Jahrhundert in einem Park mit hundertjährigen Bäumen. Die Villa Consolaro Turata im Zentrum von Sona war bis zur napoleonischen Aufhebung ein Jesuitenkloster. Der Colombaron ist ein ländlicher Hof aus dem 16. Jahrhundert an den östlichen Hängen von Sona; sein großer Taubenturm gab ihm den Namen.

Die Kirche San Rocco steht in der Località Fornelli auf einer von jahrhundertealten Bäumen beschatteten Wiese. Der Überlieferung zufolge wurde sie 1511 als Dank für die überstandene Pest errichtet; beim Roden der Felder verwendeten die Bewohner geborgene Moränenkiesel. Neben der Kirche steht der Bagolar, der auch Pirlar heißt. Er gehört zur Art Celtis australis, wird als nationales pflanzliches Denkmal der Gegend bezeichnet, hat einen Umfang von 2,85 Metern und ist 19 Meter hoch. Ca’ Vecia ist ein auf das 16. Jahrhundert zurückgehender ländlicher Hof in Cavecchie und wird heute als Beherbergungsbetrieb genutzt. Die Villa Spolverini Schizzi Fiorini Recchi bewahrt den einzigen noch erhaltenen Brolo der vielen, die früher in der Gemeinde existierten. In den Hügeln von San Giorgio liegen ländliche Höfe zwischen den Anbauflächen; viele waren neben Wohn- und Wirtschaftsgebäuden mit Taubentürmen oder Wachtürmen ausgestattet. Der Landwirtschaftsbetrieb Colle d’Oro sul Lago in Palazzolo di Sona umfasst auf den Moränenhügeln einen Olivenhain, einen kleinen Weinberg, einen Kiwigarten und einen Rosengarten.

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Weitere Ziele in der Umgebung

In der Umgebung von Sona befinden sich das Museo Nicolis, ein Museum, der Parco Natura Viva, ein Zoo, und das Castello Scaligero, eine Burg. In der näheren Umgebung liegt Padri Redentoristi, ein Kloster. Ebenfalls in der Umgebung befinden sich die Associazione Amici dei Civici Musei d'Arte di Verona, ein Museum, sowie die natürlichen Bögen Porta Palio, Arco dei Gavi und Porta Borsari.

Für die weitere Orientierung bieten sich Roveré Veronese, Cerro Veronese, Pai, Fumane, Marano Di Valpolicella, Colà, Marchesino und Stra an.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Verona.