Ferienwohnung in Lucca: Mura, Türme und Puccini
Unterkünfte in Lucca
Lucca macht seine Geschichte unmittelbar erlebbar: Die Mura di Lucca sind bis heute vollständig erhalten und erstrecken sich über mehr als vier Kilometer als städtischer Park. Sie können die Mauern kostenlos zu Fuß begehen oder mit dem Fahrrad befahren.
Kultur
Auf der Piazza Anfiteatro liegt die heutige Platzanlage über einem römischen Amphitheater aus dem 1. oder 2. Jahrhundert n. Chr., das elliptisch angelegt war. Der Architekt Nottolini schuf die heutige Piazza ab 1830. Ein anderes Wahrzeichen ist der Torre Guinigi: Der 45 Meter hohe Turm trägt einen Dachgarten, in dem Steineichen wachsen. Zusammen mit dem nahe gelegenen Torre delle Ore gehört er zu den zwei erhaltenen Türmen unter den etwa 130 mittelalterlichen Türmen Luccas.
Die Terrasse des Torre Guinigi ist über 25 Treppenläufe mit 230 Stufen erreichbar. Bei klarer Sicht reicht der Blick über die Stadt, die grünen Hügel und Berge sowie zu den Apuanischen Alpen im Nordwesten, dem Apennin im Nordosten und dem Monte Pisano im Süden. Auch der Glockenturm der Cattedrale di San Martino eröffnet eine erhöhte Perspektive: Nach Restaurierungsarbeiten wurde der etwa 60 Meter hohe Turm im August 2016 für die Öffentlichkeit geöffnet. Der Aufstieg umfasst 217 Stufen; von der Glockenstube bietet sich ein 360-Grad-Panorama über Lucca und die Ebene von Lucca.
Die Cattedrale di San Martino besitzt eine asymmetrische Fassade und wurde 1070 von Papst Alessandro geweiht. In ihrem Inneren befindet sich der Renaissance-Sarkophag der Ilaria del Carretto. Im Juni 2023 wurde außerdem der Aufstieg zum Glockenturm der Basilica di San Frediano ermöglicht. Der Turm ist 55,20 Meter hoch und bietet durch seine 31 Öffnungen einen besonderen Blick auf die Altstadt und die Ebene von Lucca.
Musikgeschichte ist im Puccini Museum – Casa Natale präsent. Im Museum befindet sich die Wohnung in der Corte San Lorenzo, in der Giacomo Puccini am 22. Dezember 1858 geboren wurde und seine Kindheit und frühe Jugend verbrachte. Das Puccini Museum – Casa Natale liegt im Herzen von Lucca zwischen der Piazza Cittadella und der Corte San Lorenzo. Das Museum zeigt originale Einrichtungsgegenstände, eigenhändige Partituren und den Steinway-&-Sons-Flügel, auf dem Puccini sein unvollendetes letztes Meisterwerk Turandot komponierte.
Auch die Via Francigena ist in Lucca sichtbar. Das Museum des Via-Francigena-Entry-Points befindet sich in der ehemaligen Casa del Boia und bietet einen interaktiven multimedialen Rundgang. Im Kasernenbereich des Baluardo San Salvatore umfasst der Entry-Point außerdem einen Hospitality-Bereich mit Cafeteria sowie Erfrischungs- und Ruhebereich zum Ausruhen und Erfrischen vor dem Weitergehen. Die Luminara di Santa Croce gehört als tief in der Geschichte Luccas verwurzelte Tradition ebenfalls zum kulturellen Gesicht der Stadt.
Natur
Der Orto Botanico di Lucca erstreckt sich auf zwei Hektar an der Südostseite der historischen Altstadt. Er wurde 1820 als wissenschaftlicher Garten eingerichtet, bewahrt vom Aussterben bedrohte Arten und Sorten und unterstützt botanische Forschung und Bildung. Einen anderen Landschaftsraum bildet der Parco fluviale del Serchio. Dort verläuft ein 11 Kilometer langer Rundweg für Fußgänger und Radfahrer von der Umgebung der Ponte San Quirico bis zur Ponte San Pietro und zurück.
Die Ciclopedonale Puccini führt durch die von Mauern umgebene Stadt Lucca und schließt das Puccini Museum als Station der Route ein. Damit stehen innerhalb des Stadtgebiets sowohl die historischen Mauern als auch ein kultureller Anlaufpunkt im Verlauf dieser Route.
Der Bahnhof Lucca liegt an der Piazza Ricasoli direkt außerhalb der Stadtmauern und ist in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar. Im Lucca-Gebiet heißen gefüllte Teigtaschen mit Fleisch und Fleischragù Tordelli; sie haben die klassische geriffelte Halbmondform.
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