Ferienwohnung in Robilante: Wege, Klanggeschichte und Kapellen
Unterkünfte in Robilante
Robilante verbindet den Wildbach Vermenagna, Waldwege, Bergblicke und eine vielseitige Kultur. Klanggeschichte, kleine Kapellen, Bahntradition und regionale Feste ergänzen die Wege durch Wald, Wasserlandschaft und Höhenlagen.
Ferienwohnung in Robilante zwischen Klang und Dorfgeschichte
Wenige Schritte vom Zentrum von Robilante entfernt liegt in der Via Umberto I Nr. 33 das Museo del Suono e della Comunicazione. Originale Grammophone und Designradios geben dort Einblick in die Geschichte des Klangs und der Technik. Zum Museum gehört außerdem die immersive Nachbildung eines typischen Klassenzimmers der 1940er-Jahre.
Auch die Kapellen erzählen von unterschiedlichen Zeiten und Traditionen. Die Cappella del SS.mo Nome di Maria im Ortsteil Malandrè wurde 1787 erbaut. Dort findet jedes Jahr am zweiten Sonntag im September ein Fest statt; am folgenden Montagmorgen wird traditionell der „Incanto“ veranstaltet. Vor der Kapelle erinnert eine Gedenktafel an das am 28. Juni 1944 verübte Massaker.
Die Cappella di S. Giacomo im Ortsteil Agnelli soll aus dem späten 17. oder frühen 18. Jahrhundert stammen. Ihre altrosa Fassade trägt ein Fresko von 1936 mit der Madonna und den Heiligen Jakobus und Donatus. Die religiösen Feiern dort finden zusammen mit dem jährlich am letzten Sonntag im Juli veranstalteten Fest zu Ehren des heiligen Jakobus statt.
Im Ortsteil Montasso steht die kleinste und jüngste Kapelle der Gemeinde: Die Cappella S. Giuseppe wurde 1998 vollständig aus Stein errichtet. Ihr Fest mit religiösen Feiern und verschiedenen volkstümlichen Veranstaltungen findet jedes Jahr am ersten Sonntag im Juli statt. Die Chiesa Parrocchiale di S. Donato wurde am Standort einer älteren Pfarrkirche wiederaufgebaut. Das Piccolo Museo del Treno wird derzeit als Museumsprojekt eingerichtet und widmet sich dem technischen Erbe der Eisenbahnlinie Cuneo–Ventimiglia–Nizza.
Wanderwege zwischen Wald, Wasser und Tal
Der Anello di Valle trägt auch den Namen Anello del Vermenagna und ist ein etwa 44 km langer Rundweg, der Roccavione, Robilante, Vernante und Limone Piemonte verbindet. Auf dem Gebiet von Robilante ist ein Abschnitt dieses Rundwegs ausgewiesen. Der Anello delle Mulere beginnt am Museo della Fisarmonica in der Via Ghiglione 7 und verläuft durch die Wälder zwischen Robilante und Roccavione bis zum Bereich der Rocche Mulere, darunter durch einen Buchenwald.
Dem Wildbach Vermenagna folgt der Sentiero dell'Acqua Corrente; er endet nahe der Brücke der Bahnstrecke Cuneo–Nizza im Vallone di Vermanera. Neun Informationstafeln widmen sich der lokalen Tierwelt, der Kastanienkultur, der Geologie des Tals, dem Wasserkraftwerk, Fischen und der lokalen Fischfauna, den Becken der ehemaligen S.I.R.O., der Eisenbahn Cuneo–Limone–Ventimiglia und dem Vallone di Vermanera.
Der Sentiero Jors de Snive ist Giorgio Bertaina gewidmet, einem örtlichen Bauernkünstler, der die Merkmale von Robilante in seinen Holzarbeiten zum Ausdruck brachte. Der Weg führt zum Weiler Tetto Rescasso; an einem Gebäude befindet sich ein Jors Boneto zugeschriebenes Fresko mit einer Kreuzigung.
Höhenblicke und regionale Perspektiven
Das Plateau Piagge liegt auf 1.300 m Höhe und bietet nach Norden den Blick auf die Ebene von Cuneo, mit Borgo San Dalmazzo und Roccavione darunter. An der dortigen Cappella Madonna del Laghetto findet jedes Jahr am ersten Sonntag im August ein Fest statt; am ersten Sonntag im Dezember führt eine Wallfahrt zur „Madonnina“.
In der weiteren Region verbindet der Anello del Vermenagna das untere Tal mit dem grenzüberschreitenden Alpenkamm. Der gesamte Rundweg kann mit dem Mountainbike und im Winter mit Schneeschuhen begangen werden. Ein Votivpfeiler auf einem Bergrücken zwischen Boves, Roccavione und Robilante erinnert an die als zweite Schlacht von Roccavione bezeichnete historische Schlacht.
Weitere Orte zur eigenen Auswahl: Bagnasco, Bernezzo, Garessio, Clavesana, San Bernardo, Roccaforte Mondovì, Crissolo, Santa Vittoria D’alba.
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