Ferienwohnung in Garessio: Kultur, Bergwege und Traditionen
Unterkünfte in Garessio
Garessio verbindet historische Zeugnisse, geistliche Traditionen und Wege in die Berglandschaft.
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Foto: Fondo Antiguo de la Biblioteca de la Universidad de Sevilla via Wikimedia Commons, Public domain
Kultur und Baugeschichte in Garessio
Die kulturelle Seite von Garessio reicht von einzelnen Bauwerken bis zur materiellen Geschichte. Die Confraternita di San Giovanni wurde in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts errichtet und 1593 fertiggestellt. Im alten Santuario della Beata Vergine delle Grazie befindet sich seit 1962 ein historisches Votivmuseum. Die archäologische Abteilung des Museo Civico di Garessio befasst sich mit Produktionszyklen aus vorgeschichtlichen und historischen Epochen. Das Museo Civico di Garessio zeigt Werkstücke aus Stein, gebranntem Ton, Glas und Eisen und erläutert die dafür verwendeten Herstellungstechniken von der Vorgeschichte bis zum Ende der Antike.
Auch Santa Maria Extra Moenia führt weit in die Vergangenheit zurück: Der erste Bau entstand ungefähr um das Jahr 1000. Erhalten sind ein gotisches Portal, einige Säulen der inneren Schiffe und wenige Spuren mittelalterlicher Malerei.
Burgen, Tore und mittelalterliche Spuren
Das Castello di Casotto begann als Kartäuserkloster und wurde im 11. Jahrhundert gegründet. Im 19. Jahrhundert wurde es von der Familie Savoyen gekauft und in ein Jagdschloss umgewandelt. Der Zugang zum Castello di Casotto ist nur im Rahmen einer Führung gestattet. Die Ruinen des Castello di Garessio sollen aus dem 12. Jahrhundert stammen. Eine weitere Spur der Ortsgeschichte ist die Porta Rose: Sie war ein Zugang zum alten Ortsteil von Garessio, der über eine Zugbrücke zwischen zwei Türmen erreichbar war; einer der Türme ist noch sichtbar.
Historische Wege und geistliche Traditionen
Mehrere Wege verbinden Bewegung mit Geschichte. Ein Weg mit mehreren Kehren führt von den letzten Häusern von Garessio zum alten Zugangstor der Burgmauern und zu einer von alten Mauern umgebenen Grasfläche. Die Strada del San Mauro folgt dem Rio San Mauro, führt aus dem mittelalterlichen Ricetto durch die Porta Jhape und steigt zum Colle San Bernardo hinauf. Der Spazierweg zur Pieve di San Costanzo führt an den Ruinen einer romanischen Kirche aus dem 11. Jahrhundert vorbei.
Auch religiöse Traditionen prägen das Erlebnis. Am 1. Mai nehmen alle Pfarreien des Alta Val Tanaro an einer Fußwallfahrt zum Heiligtum teil. Das Mortorio wird etwa alle vier Jahre wiederholt und prägt seit ungefähr der Mitte des 18. Jahrhunderts die Ostertradition von Garessio.
Bric Mindino, Kaskade und Wintersport
Für aktive Tage bietet der Bric Mindino einen markanten Höhenpunkt. Der Weg zum Gipfel erreicht 1.879 Meter; dort steht ein monumentales Eisenkreuz, und die Aussicht reicht rundum über den Horizont. Eine von Grün umgebene Kaskade im Tal ist über einen angenehmen Spaziergang von ungefähr einer halben Stunde erreichbar. Im Winter ergänzt Garessio 2000 das Angebot: Das Skigebiet verfügt über 12 Kilometer Skipisten unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade.
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