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Ferienwohnung in Costigliole Saluzzo: Kultur, Wein und Hügelland

Unterkünfte in Costigliole Saluzzo

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Am Eingang des Valle Varaita verbindet Costigliole Saluzzo historische Kultur mit Weintradition und landwirtschaftlichen Besonderheiten.

Costigliole Saluzzo zwischen Wegen und Hügelland

Die Gemeinde Costigliole Saluzzo fördert Wander- und Fahrradrouten durch den Ort und das umliegende Hügelland. Die geförderten Routen führen damit durch zwei klar unterscheidbare Räume: durch den Ort und durch die Hügellandschaft. Für die Planung eines Tages im Freien entsteht dadurch ein Wechsel zwischen Ortswegen und Wegen im Gelände, während Wandern und Radfahren als unterschiedliche Bewegungsformen zur Verfügung stehen.

Monochrome Fresken und sakrale Kunst

Im Dachgeschoss der Pfarrkirche Santa Maria Maddalena in Costigliole Saluzzo ist eine Reihe monochromer Fresken sichtbar. Die Freskenfolge stellt einige Stationen aus dem Leben Maria Magdalenas vor ihrer Bekehrung dar. In der Friedhofskapelle der Pfarrkirche befindet sich außerdem ein „Cristo di Pietà“, der dem flämischen Maler Hans Clemer zugeschrieben wird. Die Fresken und das Gemälde befinden sich damit im Umfeld desselben Kirchenbaus, jedoch an unterschiedlichen Stellen: die Fresken im Dachgeschoss, das Bild in der Friedhofskapelle.

Spuren von Befestigung und Adel

Die Via Porta Grafiona verläuft entlang des Verlaufs der alten Befestigungsmauern von Costigliole Saluzzo, die 1487 zerstört wurden. An der Fassade eines Hauses an dieser Via ist eine kleine Statue zu sehen, bei der es sich ursprünglich wahrscheinlich um eine Grabplatte handelte. Beide Hinweise liegen an derselben Straße: Der Straßenverlauf bewahrt die Spur der Befestigung, während die Statue an einer Hausfassade auf eine frühere Funktion verweist.

Das Castello Rosso wurde auf den Ruinen des antiken Castello dei Costanzia errichtet und um 1625 von den Grafen Crotti fertiggestellt. Sein polygonaler Grundriss wird von drei Ecktürmen geschützt. Im zweiten Obergeschoss des Castello Rosso befindet sich ein seltenes Fresko, das Hans Clemer, dem sogenannten Maestro d’Elva, zugeschrieben und auf das späte 15. Jahrhundert datiert wird. Das Fresko gehört damit einer früheren Zeit an als die Fertigstellung des Castello Rosso um 1625.

Der heutige Bau des Palazzo Sarriod de La Tour in Costigliole Saluzzo entstand durch eine lange Reihe von Umbauten aus einem einfachen Turmhaus.

Quagliano und die Aprikose von Costigliole

Zur lokalen Weintradition gehört der Quagliano. Die Trauben für den Rotwein Quagliano werden auf einem kurzen Hügelstreifen angebaut, der sich bis zum nahe gelegenen Busca erstreckt. Die Pro Loco von Costigliole Saluzzo organisiert die Sagra dell’Uva Quagliano als wichtigste Aktivität zur Förderung des Gebiets; sie findet am letzten Sonntag im September statt. Der feste Termin gibt der Veranstaltung einen eindeutig bestimmten Platz im Jahreskalender.

In kleinen, seit dem 19. Jahrhundert familienbewirtschafteten Obstgärten wird außerdem die typische runde Aprikose von Costigliole erzeugt. Die Obstgärten bilden dabei eine andere landwirtschaftliche Ausprägung als der Weinbau auf dem Hügelstreifen des Quagliano.

Weitere Orte zur Orientierung

Für die weitere regionale Orientierung finden Sie hier Sale San Giovanni, Marsaglia, Vezza D'alba, Villafalletto, Genola, Riassolo, Cossano Belbo und Uccellaccio.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Cuneo.

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