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Ferienwohnung in Genola: Quaquare, Kirchenkunst und Radrundfahrt

Unterkünfte in Genola

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Genola verbindet kulinarische Eigenart, sakrale Kunst, historische Bauwerke und Anknüpfungspunkte für Fahrradtouren. Wenn Sie eine Ferienwohnung in Genola suchen, können Sie den Aufenthalt an sehr unterschiedlichen Interessen ausrichten: an regionaler Tradition, an Kunst- und Baugeschichte oder an einer Tour mit klaren Orientierungspunkten.

File:Negozio di Genola.jpg File:Negozio di Genola.jpg Foto: Luca Pilò via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Ferienwohnung in Genola: Quaquare und Sagra

Zu den besonderen Bezügen des Ortes gehören die Quaquare. Sie gehören zu den traditionellen agroalimentären Produkten des Piemont und werden traditionell in der Gemeinde Genola sowie in den umliegenden Orten hergestellt. Die für Genola typischen Kekse bestehen aus weißem Mehl und haben eine raue Oberfläche. Ein zu einem Tropfen oder, nach anderer Auffassung, zu einem Herzen geformter Teigstreifen bildet ihre charakteristische Form. Auch die Sagra delle Quaquare greift diese örtliche Tradition auf. Sie wird jedes Jahr ab Mai veranstaltet und umfasst Konzerte, sportliche und kulturelle Veranstaltungen sowie Themenessen, die der örtlichen Bevölkerung offenstehen.

Kirchen, Kunstwerke und Baugeschichte in Genola

Zur älteren Geschichte Genolas gehört das Priorat San Nazario. Es wurde zu Beginn des 11. Jahrhunderts von Benediktinermönchen der Abtei Santi Vittore e Costanzo di Villar San Costanzo gegründet und diente vor Ort als wichtiges Zentrum der geistlichen Betreuung der Bevölkerung sowie als Bezugspunkt für die Verbreitung von Kultur. Die Pfarrkirche San Michele Arcangelo wurde zwischen 1913 und 1924 im neugotischen Stil neu gestaltet. Der damalige Pfarrer Bartolomeo Adamo beauftragte damit die Architekten Annibale Galateri und Francesco Giuseppe Momo.

Die Kirche der Bruderschaft der Unbefleckten Empfängnis wurde zu Beginn des 18. Jahrhunderts im Barockstil errichtet. Ihr einschiffiges Inneres besitzt ein Tonnengewölbe. Um den der Jungfrau der Unbefleckten Empfängnis geweihten Hauptaltar befinden sich fünf Gemälde aus dem 17. Jahrhundert: der heilige Vinzenz Ferrer, der heilige Marzian, die Unbefleckte zwischen den Heiligen Laurentius und Marzian, die Geburt Mariens und der heilige Michael der Erzengel. In der Pfarrkirche San Michele Arcangelo befindet sich außerdem eine 1856 von der Firma beziehungsweise den Brüdern Vegezzi-Bossi gefertigte Orgel. Ebenfalls dort steht eine der drei Holzstatuen von Giovanni Battista Bernero: „La Madonna dei giovani“. In der Pfarrkirche von Genola befindet sich zudem ein Fresko aus dem Jahr 1480 mit der Darstellung der heiligen Lucia und der heiligen Katharina von Alexandrien.

Rathauspalais und Villa Tapparelli

Auch die weltliche Baugeschichte setzt markante Akzente. Das Rathauspalais von Genola entstand etwa zur Mitte des 18. Jahrhunderts durch die Vitale, Grafen von Genola sowie Markgrafen von Ceva und San Vitale (Sant'Antonio Baligio). In Teilen des Palais sind die ursprünglichen architektonischen Linien erhalten, darunter in den Sälen im Piano nobile, an der Fassade, an der Freitreppe und in der zum Innenhof gerichteten Loggia. Die Villa Tapparelli wurde 1759 von Carlo Giovenale Tapparelli, einem direkten Nachkommen Gioffredos, an der Südseite des Schlosses errichtet; dabei wurden die Ruinen einiger älterer Bauwerke genutzt. Die ehemalige Kirche der Bruderschaft der Unbefleckten Empfängnis beherbergte ein Fresko der Kreuzigung aus dem 15. Jahrhundert, das heute im Rathauspalais von Genola aufbewahrt wird.

Die Cappella di Santa Maria und die Radrundfahrt

Die erste überlieferte Erwähnung der Cappella di Santa Maria stammt aus einem Dokument aus dem Jahr 1263, in dem vom „boscho Sancte Marie“ die Rede ist. Die Kapelle, früher Santa Maria del Bosco, liegt in freier Landschaft wenige Kilometer vom Ortszentrum Genolas entfernt. Dank der großen Wiese davor eignet sie sich als Ziel für eine Fahrradtour. Eine weitere Orientierung bietet die Radrundfahrt: Bei Kilometer 19,3 erreicht sie den Bahnhof von Genola. Innerhalb Genolas führt die Route an der Via Pirandello an einer Grünanlage mit Teich entlang.

Für die Wahl einer Ferienwohnung in Genola können Sie damit zuerst den gewünschten Schwerpunkt bestimmen. Die Kirchen, Fresken und historischen Gebäude sprechen kulturinteressierte Reisepläne an, während Quaquare und Sagra die lokale Esskultur sichtbar machen. Für aktive Tage liefert die Radrundfahrt konkrete Orientierung, ergänzt um die Cappella di Santa Maria als Ziel in freier Landschaft. Gerade bei unterschiedlichen Vorlieben innerhalb einer Reisegruppe hilft diese Mischung, den Aufenthalt zwischen Baugeschichte, regionaler Tradition und Bewegung zu gliedern.

Weitere Orte für Ihre Reiseplanung sind Vinadio, Cossano Belbo, Salmour, Canosio, Prazzo Superiore, Fornace, Clavesana und Murazzo.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Cuneo.

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