Shida Kartli entdecken
Unterkünfte in Shida Kartli
Shida Kartli verbindet in seiner regionalen Geschichte in Felsen gehauene Siedlungsstätten, Klöster und Museen mit Tälern, Wanderwegen und weiten Ausblicken. Für Ihre Reise können Sie unterschiedliche Schwerpunkte setzen: Die Kulturgeschichte zeigt sich etwa in Uplistsikhe, Gori und Kintsvisi, während das Ateni-Tal und der Fußweg zum Gipfel Bardzimjvari Naturerlebnisse in den Mittelpunkt rücken.
Mittelalterliche Basilika auf der antiken Felsenstadt Uplistsikhe nahe Gori
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Uplistsikhe, Festung und historische Sammlungen
Uplistsikhe gehört zu den ältesten bewohnten Stätten im Kaukasus und liegt in Shida Kartli. Die in den Felsen gehauene Anlage lässt sich über Straßen und Plätze erschließen. Zu sehen sind außerdem öffentliche Bereiche, Tempel, ein Theater, Apotheken, Weinpressen und Weinkeller. Diese Vielfalt macht den Ort besonders interessant, wenn Sie bei einem Ausflug nicht nur einzelne Bauwerke, sondern auch die unterschiedlichen Nutzungen einer historischen Siedlung kennenlernen möchten.
Seit dem 24. Oktober 2007 steht Uplistsikhe auf der Tentativliste Georgiens für das UNESCO-Welterbe. Der Eintrag ist ein weiterer Bezugspunkt für Reisende, die sich für das kulturelle Erbe Georgiens interessieren. In Gori reicht die Festung bis ins 13. Jahrhundert zurück; sie ist als unbewegliches Kulturdenkmal von nationaler Bedeutung eingestuft. Zugleich dient sie als Aussichtspunkt über die Stadt und die umliegenden Kaukasusberge.
Das Historische und Ethnografische Museum Gori bewahrt archäologische Sammlungen aus der Zeit ab dem 4. bis 3. Jahrtausend v. Chr. auf. Auch die Handschriftenabteilung bietet Einblicke in unterschiedliche Epochen: Zu ihren Beständen gehören Fragmente eines mittelalterlichen Handbuchs von 1667 sowie Werke, die 1729 abgeschrieben wurden. Das Stalin-Museum umfasst mehr als 40.000 Exponate in sechs Ausstellungshallen. Diese drei Beispiele geben Ihnen sehr unterschiedliche Anlässe, sich mit archäologischen Funden, Handschriften oder Museumsexponaten zu beschäftigen.
Klöster und regionale Kunstgeschichte
Der Klosterkomplex Kintsvisi verbindet Baugeschichte mit einer besonderen künstlerischen Bedeutung. Seine Errichtung wird mit der Regierungszeit von Königin Tamar von 1184 bis 1212 in Verbindung gebracht. Die Sankt-Nikolaus-Kirche aus dem 12. bis 13. Jahrhundert ist das zentrale Kuppelgebäude des Komplexes. Auf den Heiligenikonen finden sich georgische Asomtavruli-Schrift und griechische Inschriften. Die Kunstwerke von Kintsvisi waren einflussreich für die Entwicklung der georgischen Monumental- und mittelalterlichen Kunst.
Auch der Klosterkomplex Rkoni bietet mehrere historische Bezugspunkte: Die Marienkirche wurde in der zweiten Hälfte des 7. Jahrhunderts erbaut und enthält Fresken aus dem 12. Jahrhundert. Im Dzama-Tal gibt es bis zu 60 historische Denkmäler, darunter alte und moderne Kirchen und Klöster, Festungen, Türme sowie Natursehenswürdigkeiten. Wer sich für sakrale Baukunst interessiert, findet hier einen anderen thematischen Zugang als in den Sammlungen und historischen Anlagen von Gori.
Talwege, Wasserfall und Ausblicke
Das Ateni-Tal umfasst die Überreste zahlreicher bronzezeitlicher Siedlungen. Durch das Tal führt ein 2,5 Kilometer langer Wanderweg zum Biisi-Wasserfall.
Für einen weiten Blick über die Region Kartli führt der Abukhalo-Fußweg zum Gipfel Bardzimjvari. Damit stehen neben den historischen Orten auch eine Wanderung und ein Aussichtspunkt als mögliche Reiseinteressen im Raum. Wenn Sie Natur und Kultur verbinden möchten, können Sie Ihre Ausflüge nach den Zielen ausrichten, die Sie persönlich am meisten ansprechen.
Nazuki und regionale Küche
Nazuki ist ein süßes Brot, dessen Tradition seit Jahrhunderten überliefert wird und das besonders in der Küche von Shida Kartli verbreitet ist. Es ergänzt die historischen und landschaftlichen Themen um einen regionalen Bezug zur Esskultur.
Bei der Wahl einer Ferienwohnung in Shida Kartli können Sie sich zunächst fragen, ob Ihre Reise stärker von Museen und Architektur, von Wanderwegen und Ausblicken oder von einer Mischung aus beidem geprägt sein soll. Zur weiteren Orientierung innerhalb der Region finden Sie auch die Seiten zu Didi Ateni, Agara, Mekheti und Surami.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Georgien.
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