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Mingrelien und Oberswanetien: alpine Natur und Kultur

Unterkünfte in Mingrelien Und Oberswanetien

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Alpine Landschaften, Flüsse und Wasserfälle treffen in Mingrelien und Oberswanetien auf Feuchtgebiete, historische Orte und eine eigenständige Esskultur. Die Region vereint Samegrelo und Zemo Svaneti, zwei historische und geografische Gebiete mit ihren Zentren in Zugdidi beziehungsweise Mestia. Für die Wahl Ihrer Ferienwohnung ist deshalb eine frühe Frage hilfreich: Soll die Reise vor allem von Natur und Wasser, von Museen und Geschichte oder von mehreren Tagen in den Bergen geprägt sein?

Berglandschaft rund um Mestia in Swanetien, Georgien Berglandschaft und Tourenumfeld von Mestia Foto: G.N. via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Zwei Gebiete mit unterschiedlichen Schwerpunkten

In Zemo Svaneti prägen alpine Natur, klare Seen, der Enguri River mit seinen schnell fließenden Nebenflüssen und Wasserfälle das Landschaftsbild. Oberswanetien wurde 1996 in die UNESCO-Welterbeliste eingetragen. Ein besonderes Vorhaben für aktive Reisende ist die Wanderung von Mestia nach Ushguli: Die beschriebene Route ist etwa 57 Kilometer lang und dauert vier Tage. Diese Angaben helfen, die Wanderung als mehrtägigen Schwerpunkt einzuplanen, statt sie mit einem kurzen Ausflug gleichzusetzen.

Samegrelo eröffnet andere Natur- und Kulturthemen. Der Kolkheti-Nationalpark schützt und bewahrt die kolchischen Sümpfe und Tieflandwälder. Seine Verwaltung bietet Besuchern an zwei Orten Bootstouren an, in der Nähe von Poti und Zugdidi. Im Martvili Canyon, einem Naturdenkmal in Samegrelo, gibt es auf dem Abasha River einen 300 bis 350 Meter langen Abschnitt für Bootsfahrten. Wer eine Unterkunft auswählt, kann daher überlegen, ob eher diese Naturerlebnisse oder die alpine Landschaft Zemo Svanetis den Reiseplan bestimmen sollen.

Museen, Geschichte und ein außergewöhnlicher Staudamm

In Zugdidi bewahrt das Museum in den beiden Dadiani-Palästen mehr als 44.475 antike Objekte auf. Dazu gehören privater Besitz und eine Totenmaske von Napoleon Bonaparte. Der botanische Garten am Dadiani-Palast wurde 1840 angelegt und erstreckt sich über 67 Hektar. Museum und Garten bieten unterschiedliche Anknüpfungspunkte für einen Aufenthalt mit Kulturinteresse: Sammlungen und ein weitläufiger Garten stehen dabei jeweils für sich.

Auch Nokalakevi verbindet historische Einblicke mit einem konkreten Ort. Das Museumsreservat lädt dazu ein, durch die Geschichte der Antike zu spazieren; seine ältesten aufbewahrten Gegenstände stammen aus dem 8.–7. Jahrhundert v. Chr. Innerhalb des Reservats befindet sich außerdem die Church of the 40 Holy Martyrs aus dem 6. Jahrhundert. Der Enguri Arch Dam setzt einen ganz anderen Akzent: Er ist 271,5 Meter hoch und erhielt 2015 den Status eines Industrieerbes von nationaler Bedeutung. Die Enguri Attraction bietet drei Führungen durch die Anlagen an: eine Walking Tour, eine Short Tour und eine Full Tour.

Esskultur und Reiseplanung

Zu den Svan-Gerichten gehören Kubdari und Kupati, gewürzt mit dem besonderen Svan-Salz. Wer regionale Küche und alpine Natur verbinden möchte, kann diese kulinarische Entdeckung neben den Landschaften und Orten Zemo Svanetis berücksichtigen. Eine Straße folgt dem Enguri-Tal von der Quelle des Enguri bis zur Grenze von Samegrelo. Für die Planung lohnt es sich, den eigenen Schwerpunkt klar zu setzen: Die viertägige Wanderung, die Führungen am Staudamm und die Naturerlebnisse rund um Kolkheti und Martvili sind sehr unterschiedliche Reisevorhaben.

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Wenn Sie zusätzliche Unterregionen entdecken möchten, finden Sie hier Kirovi, Chakvinji, Poti, Mestia, Anaklia und Sugdidi.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Georgien.

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