In Bernstadt a.d.Eigen gehören der Markt und der Erdachsenbrunnen zu einem Stadtbild, das als charakteristisch für die frühe deutsche Besiedlung beschrieben wird.
Kultur und Geschichte
Das Heimatmuseum wird über den Markt von Bernstadt erreicht; der Weg führt an der Erdachse vorbei zur Kirche. Parkmöglichkeiten gibt es direkt am Museum oder auf dem Marktplatz.
Der Erdachsenbrunnen ist als Scherzbrunnen klassifiziert und mit einer humorvollen lokalen Geschichte verbunden. Im Rahmen von Sommerfesten in Bernstadt inszeniert die Freiwillige Feuerwehr das symbolische Schmieren der Erdachse humorvoll.
Die St.-Marien-Kirche in Bernstadt hat romanische Wurzeln, die bis an den Beginn des 13. Jahrhunderts zurückreichen. Die Stadtkirche ist einschiffig und misst 35 Meter in der Länge; im rechteckigen Chor befindet sich ein Sterngewölbe aus dem 15. Jahrhundert.
Wasser und Wege
Das Waldbad Bernstadt hat ein großes Schwimmbecken und ein Flachwasserbecken für jüngere Kinder. Es ist zu Fuß über das Steinbachtal erreichbar; das Steinbachtal bietet innerhalb Bernstadts außerdem eine Möglichkeit zum Spazierengehen.
Landschaft
Als Ort für einen Besuch ist der Knorrberg im Bernstädter Ortsteil Dittersbach ausgewiesen. Der Wacheberg im Ortsteil Kemnitz ist ein sichtbares lokales Landschaftsmerkmal. Im Ortsteil Altbernsdorf überspannen historische steinerne Bogenbrücken die Pließnitz.
Die Lage Bernstadts ermöglicht Ausflüge in die Lausitzer Berge und das Zittauer Gebirge.
Handwerk und Tradition
Die im Jahr 1370 eingeweihte Schwarzfärberei wird als eine der ältesten in Sachsen beschrieben. Zum historischen Handwerk Bernstadts gehört außerdem eine süße Lebkuchentradition, die mit Pfefferküchlern verbunden ist.
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