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Werder: Dorfkirche, Hausmannskost und Geschichte der Gemeinde

Unterkünfte in Werder

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kirche und Einkehr in Werder

Werder lässt sich über zwei sehr unterschiedliche Seiten entdecken: die Dorfkirche und die Hausmannskost der Gaststätte „Zur Linde“. Die Dorfkirche ist einen Abstecher wert und aus Feld- und Backstein erbaut. In ihr werden Gottesdienste zu wechselnden Zeiten gefeiert. Wenn Sie einen Gottesdienst besuchen möchten, prüfen Sie vorab die Termine; für einen Besuch außerhalb der Gottesdienste klären Sie die Zugangsmöglichkeiten vor Ort. In der Gaststätte „Zur Linde“ können Bewohner und Gäste Hausmannskost genießen. Da sich das Restaurantangebot ändern kann, prüfen Sie es am besten vor der Reise. Damit stehen Kulturinteresse und Einkehr in Werder als zwei unterschiedliche Schwerpunkte nebeneinander.

Burgen, Gutshaus und Garten in Wodarg

Wodarg bringt eine weitere Zeitschicht ins Bild. An einer Schleife der Tollense liegen dort die Reste der mittelalterlichen Burganlage Burg Conerow; urkundlich erwähnt wurde die Burg 1248. Das Gutshaus Wodarg ließ Sigmund von Walsleben um 1733 erbauen. Von der Gutsanlage sind ein Stallspeicher und eine große Scheune erhalten. Am Gutshaus wurde im 19. Jahrhundert ein englischer Landschaftsgarten angelegt, der noch vorhanden, aber ungepflegt ist. So reicht der historische Bogen in Wodarg von den mittelalterlichen Burgresten bis zur Gutsanlage und ihrem Garten.

Kölln und das Landschaftsbild der Gemeinde

Die Kirchen in Werder, Kölln und Wodarg sind aus Feld- und Backstein erbaut. In Kölln trägt eine Kopfsteinpflasterstraße zum idyllisch-ländlichen Ortsbild bei. Die Kirchen teilen ein Baumaterial, während die Straße Kölln einen eigenen Akzent gibt. Auch Wodargs Lage lässt sich geografisch einordnen: Der Ort liegt zwischen dem Großen Landgraben im Osten und der Tollense im Westen. Diese unterschiedlichen Ortsbilder gehören zum Charakter der zugehörigen Gemeinde.

Im Wodarger Wald liegen Großsteingräber, die sehenswert sind; erkundigen Sie sich vor einem Besuch nach den Zugangsmöglichkeiten. Westlich von Wodarg, in etwa 2,4 Kilometern Entfernung, liegen die Ruinen der Burg Landskron, ebenfalls sehenswert. Die Angabe ordnet die Ruinen von Wodarg aus ein. So stehen in der Gemeinde archäologische Stätten, Burgreste und Gutsbauten neben den prägenden Ortsbildern.

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Der größere Rahmen: Mecklenburgische Seenplatte

Im übergeordneten Reiseziel Mecklenburgische Seenplatte bildet der Müritz-Nationalpark einen eigenen Natur-Schwerpunkt. Wälder, Moore, Seen und weite Wiesen prägen den Park. Der Müritz-Nationalpark-Wanderweg erschließt in neun Etappen die Landschaftstypen und Besonderheiten des Nationalparks. Er führt an Seen entlang, durch urwüchsige Wälder, vorbei an Binnendünen und zur Havelquelle. Zertifizierte Natur- und Landschaftsführer bieten lehrreiche Touren durch den Park an, darunter Führungen im UNESCO-Welterbe-Buchenwald von Serrahn und Touren von der Wasserseite aus. Damit steht der Naturraum des größeren Reiseziels neben der Orts- und Gutsgeschichte rund um Werder.

Eine passende Basis wählen

Für die Suche nach einer Ferienwohnung hilft es, die gewünschten Themen nach Orten zu sortieren: Werder für Dorfkirche und Einkehr, Wodarg für Burg- und Gutsanlage, Garten und Großsteingräber, Kölln für das Kopfsteinpflaster im Ortsbild. So kann Ihre gewünschte Mischung aus Ortsgeschichte, Einkehr und Natur den Ausgangspunkt bestimmen.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Treptower Tollensewinkel.