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Röckwitz: Ortsgeschichte und die Grotte von Gützkow

Unterkünfte in Röckwitz

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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In Röckwitz und im Ortsteil Gützkow begegnen Ihnen unterschiedliche Zeugnisse der Ortsgeschichte: das Heimatmuseum in der ehemaligen Schule, ein Keltenkreuz an der Kirche Sankt Johannes und eine Gutsanlage mit Herrenhaus, Park und künstlicher Grotte. Die Themen reichen von der Geschichte der Gemeinde bis zu einer seltenen ländlichen Grottenanlage. Wenn Sie eine Ferienwohnung in Röckwitz suchen, können Sie zunächst überlegen, ob Sie Ihren Aufenthalt eher an lokaler Geschichte, Architektur oder den Besonderheiten der Gützkower Parkanlage ausrichten möchten.

Barockes Schloss als Herrenhaus des ehemaligen Ritterguts in Röckwitz Das barocke Schloss in Röckwitz war das Herrenhaus des einstigen Ritterguts. Foto: Jörg Blobelt via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Herrenhaus und Park in Gützkow

Das schlossartige Herrenhaus in Gützkow ist ein eingeschossiger, fünfzehnachsiger Putzbau. Fünfzehn Achsen gliedern seine Fassade; der Begriff bezeichnet die vertikale Gliederung, nicht die Zahl der Räume. Zusammen mit dem einen Geschoss und der Putzoberfläche ergibt sich so ein konkretes Bild der Bauform. Die Parkanlage umgibt das Herrenhaus. Westlich der Gebäude der Gutsanlage liegt ein Teich mit einer künstlichen Insel. Damit gehören Gebäude, Park, Teich und Insel zu den prägenden Elementen dieser Anlage. Auf der Insel befindet sich die Grotte, die dem Gützkower Park einen besonderen architektonischen Akzent gibt.

Eine seltene Grotte aus dem 18. Jahrhundert

Die künstliche Grotte stammt aus dem 18. Jahrhundert. Zu ihren ungewöhnlichen Details gehört ein verborgener Raum mit einem achtteiligen, aus Backstein gemauerten Gewölbe. Das Gewölbe war früher verputzt und überstrichen. Die frühere Gestaltung und die heutige Beschreibung der Backsteinkonstruktion gehören beide zu ihrer Baugeschichte. In Mecklenburg-Vorpommern gilt die Grotte als recht früher, möglicherweise sogar frühester, und zugleich seltener Vertreter einer aufwendigen ländlichen Grottenanlage. Die vorsichtige Einordnung als möglicherweise frühester Vertreter bleibt dabei Teil dieser Besonderheit. Wer sich für historische Baukunst interessiert, findet hier mehr als das Motiv einer künstlichen Grotte: Auch der verborgene Raum und sein achtteiliges Gewölbe prägen die Beschreibung der Anlage.

Gemeindegeschichte und Kirche in Röckwitz

Das Heimatmuseum befindet sich in der ehemaligen Schule von Röckwitz und informiert über die Geschichte der Gemeinde Röckwitz. Sein Schwerpunkt liegt damit auf der Ortsgeschichte. Das unterscheidet es thematisch von der Gutsanlage in Gützkow, deren Herrenhaus, Park und Grotte architektonische und landschaftliche Aspekte verbinden. An der Kirche Sankt Johannes ragt am südlichen Giebelrand ein Keltenkreuz über das Dach hinaus. Es wird auch irisches Kreuz oder Hochkreuz genannt. Die Lage am Giebel und die unterschiedlichen Namen geben Ihnen konkrete Anhaltspunkte, wenn Sie sich für die markanten Details der Kirche interessieren.

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Welche Themen Ihre Ortswahl prägen

Die verschiedenen Schwerpunkte können Ihnen helfen, Ihre Reise nach gemeinsamen Interessen auszurichten: Das Museum widmet sich der Gemeindegeschichte, das Keltenkreuz ist ein markantes Detail der Kirche, und die Grotte bringt ein besonderes Kapitel ländlicher Architektur in den Blick. Familien können vorab gemeinsam überlegen, welche dieser Themen für sie besonders interessant sind. Für die Suche nach einer Ferienwohnung in Röckwitz bietet das einen inhaltlichen Ausgangspunkt: Überlegen Sie, ob Ortsgeschichte und historische Bauformen zu dem passen, was Sie in Ihren Aufenthalt aufnehmen möchten.

Als weitere Orte zur Orientierung finden Sie Kriesow, Gültz, Grischow, Altenhagen, Wildberg, Pripsleben, Burow und Grapzow.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Treptower Tollensewinkel.

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