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Armenien entdecken: Klöster, Natur und Wanderwege

Unterkünfte in Armenien

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Armenien lädt dazu ein, historische Klöster, markante Naturlandschaften und regionale Küche zu entdecken. Die Möglichkeiten reichen von Kirchen und Klosteranlagen mit jahrhundertealter Geschichte bis zu Wanderungen durch Wälder und zu einem hoch gelegenen Süßwassersee. Für Ihre Reiseplanung können Sie überlegen, ob Kultur, Natur, Wandern oder Wein im Mittelpunkt stehen soll – und die Suche nach einer Ferienwohnung oder einem Ferienhaus an der Region ausrichten, die Sie besonders interessiert.

Yerevan Cascade and city center at night. Yerevan’s Cascade and city center show Armenia’s capital as an urban contrast to the country’s landscapes and historic sites. Foto: Vyacheslav Argenberg via Wikimedia Commons, CC BY 4.0

Klöster und Kirchen mit eigener Geschichte

Das Kloster Haghpat wurde 976 n. Chr. von Königin Khosrovanush gegründet, der Ehefrau des armenischen Königs Aschot III. des Barmherzigen. Zum Komplex gehört die St.-Nshan-Kirche, das älteste Monument der Anlage. Sie entstand zwischen 976 und 991 n. Chr. Die eng aufeinanderfolgenden Daten zeigen, wie sich die Geschichte des Klosters und seiner ältesten Kirche in konkreten Bauwerken ablesen lässt.

Auch Sanahin eröffnet einen Blick auf die unterschiedlichen Aufgaben eines Klosters: Es war Verwaltungszentrum und Familiengrablege der Kyurikyan-Bagratiden sowie bis zum 11. Jahrhundert Bischofsresidenz der Diözese. Die Anlage umfasst drei Kirchen, Vorhallen, ein Skriptorium, einen Glockenturm und eine Akademie. In Geghard wiederum sind die meisten der mehreren Kirchen und Gräber in den Fels gehauen. Das Kloster veranschaulicht einen Höhepunkt der mittelalterlichen armenischen Architektur und war ein kirchliches und kulturelles Zentrum mit Schule, Skriptorium und Bibliothek. Es wird seit vielen Jahrhunderten kontinuierlich als Kloster genutzt.

Weitere Bauwerke ergänzen das Bild verschiedener Epochen: Die Kathedrale von Etschmiadsin wurde 301–303 n. Chr. erbaut. Die St.-Gayane-Kirche stammt aus dem Jahr 630 n. Chr. und verbindet eine dreischiffige Basilika mit einer zentralen Kuppel. Die Swartnoz-Kirche entstand in der Mitte des 7. Jahrhunderts und wurde im 10. Jahrhundert zerstört. Diese Orte bieten unterschiedliche Anknüpfungspunkte, wenn Sie sich für armenische Kirchenbaukunst und Geschichte interessieren.

Wandern, See und besondere Landschaften

Wer Armenien zu Fuß erkunden möchte, findet sowohl einzelne Ausflugsziele als auch einen langen Fernwanderweg. Der Armenian National Trail erstreckt sich über mehr als 950 Kilometer und verbindet fünf Regionen sowie 109 Dörfer und Städte. Ein 153 Kilometer langer Abschnitt in der Region Lori ist für Wanderer nutzbar; Wegbeschreibungen finden Sie auf der HIKEArmenia-Website. Die Wandersaison beginnt im April und dauert bis November.

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Ein konkretes Ziel für eine Wanderung ist der Gosh-See: Er ist über einen etwa 3 Kilometer langen, steilen Weg erreichbar und von dichten Wäldern des Nationalparks Dilijan umgeben. Berücksichtigen Sie die Steigung bei Ihrer Tagesplanung. Einen anderen Naturcharakter hat die Symphony of Stones, ein Naturdenkmal in der Schlucht des Flusses Asat. Ihre Steine ähneln einem Musikinstrument, nämlich einer Orgel. Am Sewansee in der Region Gegharkunik liegt das Sewanawank-Kloster; der See selbst ist ein hoch gelegener Süßwassersee und ein besonderer Naturort. Das Skigebiet Tsaghkadzor bietet Möglichkeiten zum Skifahren und Snowboarden.

Regionale Küche und Weinrouten

Lawasch, ein traditionelles dünnes Fladenbrot, ist ein wesentlicher Bestandteil der armenischen Küche. Zubereitet wird es in einem traditionellen konischen Lehmofen. Auch Wein gehört zu den regionalen Entdeckungen: In Armenien gibt es mehrere Weinrouten, die praktische Erfahrungen mit Weinherstellung und Verkostung verbinden. Auf der Weinroute von Vayots Dzor gehören Stopps bei Weingütern dazu. Dort können Besucher lokalen Wein probieren und mehr über die Weinproduktion in der Region erfahren. Wenn Sie Kultur und Kulinarik stärker gewichten als Wanderungen, können diese Themen bei der Wahl Ihrer Ferienregion den Ausschlag geben.

Anreise und regionale Orientierung

Armenien ist auf dem Luft- oder Landweg erreichbar; auf dem Landweg bestehen Zugänge aus Iran und Georgien. Armenien verfügt über zwei internationale Flughäfen: Swartnoz in der Hauptstadt Jerewan und Schirak in der Kulturhauptstadt Gjumri. Besucherzentren in Jerewan und im ganzen Land bieten Informationen zu Reisezielen und nahe gelegenen Sehenswürdigkeiten. Für die Wahl einer Unterkunft ist es hilfreich, zuerst den Schwerpunkt Ihrer Reise festzulegen: etwa Klöster und Geschichte, Wanderungen, die Landschaft am Sewansee oder eine Weinroute. So können Sie die regionale Suche an Ihren Interessen ausrichten, ohne unterschiedliche Erlebnisse vorschnell als kurze gemeinsame Route zu planen.

Für die weitere regionale Orientierung: Ararat, Sjunik, Vayots Dzor, Kotajk, Gegharkunik, Armawir, Lori, Wajoz Dsor, Tawusch, Aragatsotn, Schirak und Yerevan.

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