Urlaubsparadies für Schwule: Gayisland

Gayisland
Wenn schwule Männer Urlaub machen, dann lassen sie es Partytechnisch krachen: Als Urlaubsziel könnte demnächst Gayisland auf dem Buchungszettel stehen.
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Damit sich homosexuelle Männer im Urlaub frei und akzeptiert fühlen können, hat sich der Unternehmer Carlo Didillon zum Ziel gesetzt, ein Urlaubs-Paradies für die Gay Community zu erschaffen: Gayisland.

Auch heute fühlten sich viele schwule Männer noch immer nicht frei von gängigen gesellschaftlichen Normen. Beispielsweise offenes Händchenhalten oder Küssen eines homosexuellen Paares in der Öffentlichkeit sehe man im Urlaub eher selten, nach Ansicht des Visionärs Carlo Didillon (44). Deshalb ist mit Gayisland eine Urlaubsinsel geplant, die voll und ganz auf die Wünsche und Bedürfnisse der schwulen Zielgruppe ausgerichtet ist. Didillon hat bereits mehrere Inseln in der nähe Afrikas im Atlantischen und Indischen Ozean im Visier. Auf der Insel soll eine Infrastruktur ähnlich einer Kleinstadt entstehen, die rund 10.000 Urlaubern und Residenten Platz bieten wird. Carlo Didillon beziffert das Investitonsvolumen auf 1,5 bis 2 Milliarden Euro.

Klare Zielgruppenausrichtung: Shopping und aufregende Bars und Dicos für Schwule

Didillon, Mitbetreiber der Webseiten gay.de und gay.at, kennt seine Zielgruppe ganz genau und weiß, was seine „Jungs und Männer“ von einem unvergesslichen Urlaub erwarten: „Wir werden tolle Shoppingmöglichkeiten erschaffen und aufregende Bars und Discotheken errichten, die mit Top-DJs für viel Spaß und einmalige Partys sorgen werden.“  Sowohl Themenhotels als auch Ruhe und Erholung soll man in den verschiedenen Kategorien der Strandhotels finden können. Angedacht ist sogar ein Museum, das über die schwule Geschichte, ihre Helden und ihre Kultur berichtet. Insgesamt hört sich das auch für den geneigten nach einer Partymetropole an.

Schwule und Lesben gelten - nicht nur im Urlaub - als überdurchschnittlich konsumfreudig und zahlungskräftig. Ein Projekt wie "GayIsland" kann sich international als attraktiver Nischenmarkt im Tourismus entwickeln.

Foto: Ideenskizze

Datum: 29.03.2009

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