Ferienvilla mieten: Lage, Ausstattung und Kosten prüfen

Ferienvilla Italien Große Ferienvilla in einem üppig bepflanzten Garten unter blauem Himmel.

„Mieten sie sich doch einfach eine Villa!“ – ein Satz, bei dem sich beim Urlauber sofort Assoziationen zu Luxushäusern am Strand einstellen. Heute ist die gemietete Sommervilla ein gemütliches Zuhause auf Zeit – nicht zwangsläufig ein prachtvoller Palast eines Grafen oder die Residenz des Industriemoguls. Die Villa ist ein Haus auf dem Lande, das neben den Annehmlichkeiten des Hauses vor allem auch die vielleicht exotische Umgebung anbietet. Aber welche Villen Gibt es für den Urlaub zu mieten? Wie teuer wird der Spaß? Was kann man erwarten, wenn man eine Villa mietet?

Kurzfakten zum Thema

  • Bei einer Ferienvilla zählen neben Wohnfläche auch Grundstück, Pool, Sicherheit und laufende Nebenkosten.
  • Die Zahl der regulären Schlafplätze sollte nicht mit Sofas oder Notbetten verwechselt werden.
  • Poolheizung, Klimatisierung, Reinigung und Energie können separat berechnet werden.
  • Abgelegene Villen benötigen oft ein Fahrzeug und eine genaue Planung für Einkauf und Anreise.
  • Hausregeln, Kaution, Veranstaltungen und Außenlärm sollten vor der Buchung geklärt sein.

Erfinder der Sommervillen: Die Römer

Das Konzept „Villa“ kommt aus dem alten Rom. „Villa“ ist lateinisch und bedeutet in etwa „Landgut“ oder „Landhaus“. Die römische Aristokratie suchte sich als Pendant zum Stadthaus eine Sommerresidenz außerhalb der Stadt. Gärten, Badeanstalten, Ställe und Ländereien, haufenweise Sklaven für deren Betrieb und als Diener für das Wohlbefinden. In die Villa zog man mit Kind und Kegel. Sie war auch repräsentativer Ort mit großem sozialem und gesellschaftlichem Renommee - um die ganze Familie zu versammeln und Gäste zu laden. In der Villa wurden Ehen verabredet, Geschäfte gemacht und natürlich in angenehmer Atmosphäre politisiert und intrigiert. Man blieb in der politischen und wirtschaftlichen Elite unter sich.

Ferienvilla Toskana

Villa als Treffpunkt der Reichen und Mächtigen

Auch später baut man sich – wenn man es hat – eine Villa, und zwar bevorzugt in der Nähe der Mächtigen und in traumhaft schöner Umgebung. Die UNESCO hat ein solches Gebiet mit "Villen" in Frankreich, das Loire-Tal, mit seinen vielen Schlössern und Herrenhäusern zum Weltkulturerbe erklärt. In Deutschland findet man prächtige Sommervillen zum Beispiel in den drei Kaiserbädern Bansin, Heringsdorf und Ahlbeck auf Usedom. Immer wichtig: Die Sommerresidenz ist ein Ort, an dem man mit der Familie verweilt, Gäste einladen kann und rauschende Feste feiert. Sie sind Orte, die nicht nur der Erholung oder Flucht vor der Sommerhitze in der Stadt dienen, sondern immer auch ein „politischer“ Ort für gesellschaftliche Kontakte.

Der Begriff „Villa“ heute

Villa, Landhaus, Sommerhaus, Herrenhaus – heutige Urlauber assoziieren unterschiedliche Ferienobjekte mit dem Begriff Villa. Zum einen sind dort die historischen Gebäude, die heute oft liebevoll saniert im Privatbesitz liegen und manches Mal auch von „normalen Menschen“ für die Ferien gemietet werden können. Für andere zählen auch Ferienhausneubauten zu den Villen, wenn sie gehoben ausgestattet sind. Ein schöner Garten bzw. ein Anwesen gehört dazu, genug Platz für die ganze Familie und Freunde. Villa impliziert auch immer gehobene Ausstattung und Individualität. Villen von der Stange wären dann eher ein Luxusferienhaus denn eine Sommervilla. Eine Villa ist nicht klein, es gehören mindestens 3 Schlafzimmer ins Haus – in der „guten alten Zeit“ konnten inklusive Personal oft duzende oder sogar über hundert Personen in einer Villa nächtigen.

Die Ferienvilla mieten

Auch die Konzepte sich in eine Villa einzumieten haben sich verändert. Natürlich gibt es immer noch die Möglichkeit, die ganze Villa für Familie und Freunde zu mieten. Dazu gibt es in anderen Villen die Option für einzelne Gästezimmer, Hotelzimmer, Ferien-Apartments im Haus oder gar die Miete von kleinen Ferienhäusern auf dem Gelände des Landgutes.

Preiswerte Ferienvilla

Preiswerte Mieten für eine Villa

Es ist nicht unanständig, sich Gedanken über die Preise für die Miete einer Sommervilla zu machen. Und die Mietpreise sind auch nicht unanständig, wie man erstaunt feststellen wird. Wochenpreise von 2000 oder 3000 Euro in der Hauptsaison relativieren sich schnell, wenn man sich die Zahl der Schlafplätze im Haus anschaut. Pro Nacht und Schlafplatz findet man Angebote bereits zwischen 25 und 50 Euro, also ungefähr vergleichbar einem Mittelklassehotel in einer Großstadt. Hierbei handelt es sich um die reinen Mietpreise, wer extra Services möchte, muss natürlich tiefer in die Tasche greifen. Nach oben haben die Preise kaum eine Grenze: 250 Euro pro Nacht und Person – und sogar viel mehr - kann man natürlich auch für eine exklusive Villa ausgeben.

Natürlich variieren die Preise – je nach Lage, Ausstattung und Saisonzeit. Zwischen Haupt und Nebensaison liegen in fast allen Ländern bis zu 50% Differenz, historische und individuelle Gebäude mit Geschichte erzielen höhere Preise als einfach nur „gehobene Ausstattung“.

Wo kann man die Sommervilla mieten?

Angebote zur Vermietung einer Villa gibt es in Italien, Spanien, Griechenland, Kroatien, Frankreich und Portugal - diese Länder bieten eine reiche Auswahl an traditionellen Villen. Vor allem an der Adria und dem Mittelmeer findet man heute Tausende von ihnen.

Ferienvilla in Italien - Vor allem in Italien – der „Heimat der Villen“ findet man extrem schöne Angebote: Das luxuriöse Haus an der Amalfi-Küste und Landgüter in der Toskana oder die blumenumrankten Herrenhäuser der ligurischen Riviera. Italien hat vielleicht die größte Auswahl von Sommervillen unter den europäischen Ländern. Im Apennin findet man Villen mit tausendjähriger Geschichte für die Urlaubsmiete.

Ferienvilla in Spanien - Es gibt ganze Dörfer von Villen in Spanien. Allein zwischen 2001 und 2008 wurden hunderte solcher Villendörfer gebaut – meist gleich mit eigenem Golfplatz. Die Mietpreise dieser Villen sind günstig, denn es gibt ein Überangebot. Spanien-Kenner schauen auch eher auf die individuellen Fincas, die spanische Variante des Landhauses. Beliebt: Fincas auf Mallorca oder auf Ibiza, den beliebtesten Baleareninseln.

Ferienvilla in Frankreich - Frankreich ist, wenn es um Lebensart geht, immer recht weit vorn. Villen in Frankreich liegen an der Cote D’Azur oder in den alten Seebädern an der Atlantikküste, wie beispielsweise Biarritz. Als absoluter Geheimtipp für den Urlaub in der exklusiven Ferienvilla gilt das Loire-Tal: Die UNESCO erklärte die Region zum Weltkulturerbe – genau wegen der hohen Dichte an wunderschönen Schlössern, Herrenhäusern und Landgütern. Einige der Schlösser an der Loire kann man mieten, günstiger sind die Sommerhäuser des alten Adels und des Bürgertums in dieser schönen Landschaft.

Ferienwohnung-netz.de bietet für die Recherche zu Mietangeboten für Villen eine einfache Möglichkeit in der Suche.

Empfang Villa

Weitere Dienstleistungen für das noble Landhaus

Die Liste der Dienstleistungen, die man zur eigentlichen Miete einer Villa dazu ordern kann, ist ellenlang. Ein zum Haus passendes Luxusauto, eigenes Personal oder Eventorganisation wie eine komplette Planung einer Hochzeit. Zu beachten: Die Kosten dieser zusätzlichen Dienstleistungen als „Addons“ und „Plugins“ sind nicht in der Grundmiete einer Sommervilla inbegriffen.

Ferienvilla online mieten

Eine Villa für die Sommerferien zu mieten ist oft billiger und interessanter als die Buchung der Pauschalreisen in ein Hotel. Dank dem Internet gibt es eine einfache Möglichkeit zur Suche und Auswahl von geeigneten Villen – und gleich die Möglichkeit der einfachen Kontaktaufnahme und Buchung. Das Portal ferienwohnung-netz.de hat Tausende von Anzeigen von Vermietern für Mietvillen und andere Kurzfristimmobilien nicht nur im Luxussegment. Einfach die Suchfunktion nutzen und entsprechend den eigenen Anforderungen anpassen.

Villa nach Nutzung statt nach Bildern auswählen

Prüfen Sie Schlafzimmer, Bäder, Küche, Klimatisierung, Außenbereiche und tatsächliche Belegung. Ein Pool benötigt Angaben zu Tiefe, Sicherung, Saison, Heizung und gemeinschaftlicher oder exklusiver Nutzung. Die Grundfragen zu Vertrag und Kosten erklärt Ferienhaus mieten; für Inserat und Zahlung gilt Sicher Ferienhaus buchen.

Für Gruppen und mehrere Generationen sind Rückzug, Treppen und Zimmerverteilung wichtig. Der Familienurlaub hilft bei der Planung. Wer mediterrane Landhäuser vergleicht, findet bei Finca mieten zusätzliche Hinweise zu Zufahrt, Wasserversorgung und Lage.

Lage, Service und Gesamtpreis

Abgelegene Villen können Ruhe bieten, aber Auto, Einkauf und längere Wege erfordern. Fragen Sie nach Betreuung, Reinigung, Garten- und Poolservice sowie Notfallkontakt. Der Beherbergungsvertrag sollte Leistungen, Kaution und Hausregeln eindeutig nennen; bei direkter Vermietung ergänzt Ferienhaus von privat die Prüfung.

Wer eine kompaktere Unterkunft sucht, kann Ferienwohnung oder Ferienhaus vergleichen. Besondere Bauformen behandelt die Seite zu ungewöhnlichen Ferienunterkünften. Vor Abfahrt hilft die Urlaubscheckliste.

Häufige Fragen zur Ferienvilla

Ist der Pool immer privat?

Nein. Exklusive Nutzung, Öffnungszeiten, Saison und Regeln müssen ausdrücklich beschrieben sein.

Ist eine Poolheizung enthalten?

Nicht automatisch. Verfügbarkeit, Temperatur, Zeitraum und Kosten sollten bestätigt werden.

Welche Nebenkosten sind möglich?

Reinigung, Wäsche, Energie, Poolheizung, Service, Kurtaxe und Kaution können hinzukommen.

Braucht man ein Auto?

Bei ländlicher oder Hanglage häufig; Einkauf, Strand und Ausflüge sollten realistisch geprüft werden.

Wie wichtig ist die Zimmerverteilung?

Sehr wichtig, besonders bei Gruppen, Kindern oder Personen mit eingeschränkter Mobilität.

Sind Veranstaltungen erlaubt?

Nur wenn Vertrag und Hausregeln dies ausdrücklich zulassen; normale Belegung bedeutet keine Veranstaltungserlaubnis.

Was ist bei der Kaution zu beachten?

Höhe, Zahlungsweg, mögliche Abzüge und Rückzahlung sollten schriftlich geregelt sein.

Wie prüfe ich die Betreuung vor Ort?

Ansprechpartner, Erreichbarkeit und Vorgehen bei technischen Problemen vor der Buchung klären.

Foto: Markus Lenk