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Ardahan: Burg, Moschee und Landschaften

Unterkünfte in Ardahan

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Ardahan verbindet eine eindrucksvolle Stadtgeschichte mit Landschaften und Erlebnissen im weiteren Gebiet der Provinz. Im Stadtzentrum erzählen Burg, Moschee und historische Befestigungsanlagen von unterschiedlichen Epochen; Seen, Hochland und saisonale Naturphänomene weiten den Blick über die Stadt hinaus. Für die Suche nach einer Ferienwohnung hilft es, zunächst zu entscheiden, ob Ardahans Kulturstätten oder auch Ziele in der weiteren Provinz den Schwerpunkt Ihrer Reise bilden sollen.

Burg und Baugeschichte in Ardahan

Die Ardahan-Burg liegt im Viertel Halil Efendi im Stadtzentrum. Ihre rechteckigen Befestigungsmauern werden von zahlreichen Türmen gestützt, deren Decken quadratisch und deren Grundrisse polygonal sind. Funde an der Burg und in ihrer Umgebung weisen auf eine Besiedlung seit der frühen Bronzezeit und auf die Herrschaft verschiedener Zivilisationen im Lauf der Geschichte hin.

Zur Baugeschichte stehen unterschiedliche Angaben nebeneinander: Eine Zuschreibung führt den Bau auf die Seldschuken zurück; eine andere nennt die Mitte des 16. Jahrhunderts und Sultan Süleyman den Prächtigen als Auftraggeber. Während der osmanischen Zeit wurde die Burg kontinuierlich genutzt. Die verschiedenen zeitlichen Einordnungen machen deutlich, wie viele Epochen in der Geschichte des Bauwerks zusammenkommen.

Ebenfalls im Viertel Halil Efendi liegt die Mevlit-Efendi-Moschee, etwa 150 bis 200 Meter östlich der Burg. Laut der Inschrift am Eingang wurde sie 1701 errichtet. Burg und Moschee sind damit zwei klar benannte historische Orte im Stadtzentrum, deren überlieferte Entstehungszeiten unterschiedliche Abschnitte der Stadtgeschichte aufgreifen.

Weitere historische Orte und Ortsbilder

Die Ramazan Tabyası befindet sich in Ortageçit im Zentralbezirk Ardahan und umfasst etwa 3.000 Quadratmeter. Ihre Geschichte reicht bis zu den Urartäern zurück; in seldschukischer und osmanischer Zeit wurde die Anlage instand gesetzt und genutzt. Während der russischen Besatzung setzten türkische Soldaten sie zur Verteidigung ein. Als bedeutende historische Stätte ergänzt sie die Bauwerke im Stadtzentrum um einen weiteren Ort mit einer langen Nutzungsgeschichte.

Auch der Maßstab der Landschaft ist in Ardahan benannt: Der 51 Hektar große Cemal-Tural-Naturpark liegt im Zentralbezirk gegenüber dem Yenisey-Campus der Ardahan-Universität. Die Skianlage Yalnızçam befindet sich im Dorf Yalnızçam, ebenfalls im Zentralbezirk. Wenn Sie diese Winterdestination in Ihre Planung aufnehmen möchten, prüfen Sie die aktuellen Bedingungen vor Ihrer Reise.

Seen und Natur im weiteren Gebiet der Provinz

Der Çıldır-See liegt an der Grenze zwischen den Provinzen Ardahan und Kars. Wenn der See im Winter vollständig zugefroren ist, sind Spaziergänge auf dem Eis, Camping, Eisfischen und Fahrten mit Pferdeschlitten möglich; die Winterbedingungen variieren. Der See ist über Ardahan erreichbar. Von dort kann man mit einem Dolmuş oder Taxi zum Bezirkszentrum Çıldır weiterfahren. Prüfen Sie vorab die aktuellen Transportmöglichkeiten.

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Ein anderes Landschaftsbild bietet der Aktaş-See: Er ist ein flacher tektonischer See im Hochland der türkisch-georgischen Region. Seine Fläche beträgt 2.700 Hektar; 1.400 Hektar liegen innerhalb der Türkei und umfassen auch zwölf unbewohnte, spärlich bewachsene Inseln. Die Angaben zu Fläche und Inseln geben dem See einen anderen Charakter als dem im Winter vollständig zufrierenden Çıldır-See.

Für ein eng begrenztes jahreszeitliches Zeitfenster steht die Atatürk-Silhouette: Sie bildet sich jedes Jahr vom 15. Juni bis 15. Juli an den Hängen des Karadağ beim Dorf Yukarı Gündeş im Bezirk Damal. Der Ardahan-Wald liegt nordöstlich von Ardahan im breiten Kura-Tal. Dort wechseln sich in der hoch gelegenen Landschaft Kiefernwälder, von Hand gemähte Weiden, Agrarflächen und ausgedehnte Bergsteppen ab; Wildtierbeobachtungen sind möglich, aber saisonal und variabel. Der 15 Hektar große Putka-See liegt unmittelbar an der Straße Ardahan–Kars.

Auch die Geschichte reicht im weiteren Gebiet über einzelne Orte hinaus: Die Insel Akçakale liegt an der Grenze zwischen den Provinzen Kars und Ardahan und weist architektonische Überreste vom Neolithikum bis in die Gegenwart auf. Die Höhlen von Ortakent (Büyük Nakala) liegen südlich von Ortakent im Kura-Tal auf der linken Flussseite in Fließrichtung; in den Felsen befinden sich zahlreiche Höhlensiedlungen und eine große Felsenkirche. In der Provinz gehören außerdem die Höhlensiedlungen von Övündü dazu: Zwei Gruppen wurden in eine Kalksteinfelsmasse gehauen und liegen etwa 250 bis 300 Meter südlich des Dorfes im Bezirk Çıldır.

Regionale Küche und die Wahl des Schwerpunkts

Ein regionales Produkt ist Ardahaner Blütenhonig. Er entsteht aus natürlichem Blütennektar und der Kaukasischen Biene; auf den Wiesen und Weiden der Provinz wachsen 600 Arten honigtragender Pflanzen. Zusammen mit den historischen Orten und den unterschiedlichen Landschaften ergibt sich so ein Reisegebiet, in dem Stadtgeschichte, Natur und regionale Erzeugnisse verschiedene Interessen ansprechen.

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