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Düzce

Unterkünfte in Düzce

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Wasserfälle, Hochebenen, ein Fluss mit Raftingstrecke und historische Kulturstätten geben Düzce unterschiedliche Gesichter. Für Ihre Urlaubsplanung heißt das: Sie können Naturerlebnisse, Aktivitäten im Hochland oder kulturelle Entdeckungen zum Schwerpunkt machen. Auch ein Strand mit Blauer Flagge gehört zu den Facetten der Region.

Wasserfälle und Wege in unterschiedlichen Landschaften

Der Naturpark Güzeldere-Wasserfall liegt im Gölyaka-Distrikt und umfasst 22,76 Hektar. Zum Angebot gehören Picknickplätze, eingerichtete Erholungsbereiche im Wald und Wanderwege. Die Aydınpınar-Wasserfälle liegen im Dorf Aydınpınar im Zentrum von Düzce. Dort folgen fünf Wasserfallgruppen aufeinander. Für Wanderungen gibt es Wege mittleren und über mittleren Schwierigkeitsgrades; außerdem sind Trekking, Foto-Safari und Zelten möglich. So unterscheiden sich die beschriebenen Wasserfallgebiete sowohl durch ihre Landschaft als auch durch die genannten Aktivitäten.

Der Samandere-Wasserfall liegt im Dorf Samandere innerhalb der Gemeinde Beyköy und zählt zu den ersten in der Türkei eingetragenen Naturdenkmälern. Zu den dort genannten Möglichkeiten gehören Picknick- und Erholungsplätze, Naturwanderwege, Campingplätze und Erholungsbereiche im Wald. Wer verschiedene Naturziele in die Reise einbeziehen möchte, findet auch am Efteni-See einen anderen Schwerpunkt: Der See liegt im Gölyaka-Distrikt und ist ein Knotenpunkt, an dem die Fließgewässer der Düzce-Ebene zusammenlaufen. Er und seine Umgebung liegen zudem an einer Zugroute von Zugvögeln. Der See eignet sich zur Beobachtung von Vögeln und Pflanzen.

Hochebenen, Fluss und Strand

Düzces Hochebenensystem erstreckt sich von der Hochebene Kardüz bis zum Nationalpark Abant. Die Verbindungen zwischen den Hochebenen bilden eine Transitr_route; die Übergänge von einer Hochebene zur nächsten dauern jeweils 5 bis 20 Minuten. Das Hochebenengebiet bietet Naturwandern, Mountainbiking, Zelten, Caravaning, Foto-Safari, Offroad-Aktivitäten und Ausritte. Für Kardüz sind im Winter Wintersport sowie Jeep-Safaris, Foto-Safaris, Mountainbiking, Trekking und Camping genannt. Kardüz wurde 2013 durch einen Beschluss des Ministerrats als Kultur- und Tourismus-Schutz- und Entwicklungsgebiet ausgewiesen.

Auf der Hochebene und am Teich von Topuk sind Radfahren auf den Wegen, Zelten am Teich, Trekking und Foto-Safaris möglich; am Teich kann außerdem mit der Rute geangelt werden. Von dort besteht eine Zugangsmöglichkeit zum Samandere-Wasserfall. Für einen anderen aktiven Urlaubstag bietet sich der Büyük-Melen-Fluss bei Cumayeri-Dokuzdeğirmen an: Dort gibt es einen 13 Kilometer langen, zum Rafting geeigneten Streckenabschnitt. Rafting und Kanufahren werden an diesem Fluss das ganze Jahr über betrieben. An der Küste besteht der Strand Ceneviz Kalesi aus zwei ost-westlich getrennten Abschnitten, die durch die historische Ceneviz-Burg geteilt werden; der Strand ist mit der Blauen Flagge ausgezeichnet.

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Kultur, Geschichte und regionale Spezialitäten

Das Düzce-Konuralp-Museum wurde 2003 eröffnet und beherbergt insgesamt 6.237 Objekte: 1.848 archäologische, 491 ethnografische und 3.898 Münzobjekte. Einen Blick auf ältere Baugeschichte bietet auch das antike Theater von Prusias ad Hypium: Es wurde in der hellenistischen Epoche errichtet und erhielt Ergänzungen aus römischer Zeit. Die Ceneviz-Burg wurde 2013 unter dem Namen »Burgen und befestigte Siedlungen auf der Handelsroute der Genuesen vom Mittelmeer bis zum Schwarzen Meer« in die UNESCO-Welterbe-Vorschlagsliste aufgenommen.

In Akçakocas Yukarı Mahalle stehen 160 historische Häuser in einem als Schutzgebiet unter Denkmalschutz gestellten Bereich. Zur lokalen Esskultur gehört Akçakoca Melengücceği, eine Desserttradition mit 700-jähriger Geschichte. Fortgeführt wird sie von türkischen Bewohnern, die als »Manav« bezeichnet werden und sich nach ihrer Einwanderung aus Zentralasien in Akçakoca niederließen. Der lokale Markt empfängt Besucher mit traditionellen regionalen Lebensmitteln und handgefertigten Ornamenten.

Auch immaterielles Kulturerbe prägt Düzce: Aşta und Aşta Kesme Usulü sind Rituale der abchasischen Kultur, die dort lebt und die Gastfreundschaft, familiäre Einheit und Frieden symbolisieren. In Düzce gibt es außerdem eine Meisterin oder einen Meister der Çerkez-Kemençe, die oder der vom Ministerium als Trägerin oder Träger des immateriellen Kulturerbes registriert wurde. Das Instrument heißt auf Tschetschenisch beziehungsweise in der tscherkessischen Sprache Şikepşine und besteht aus Korpus, Decke und Hilfsmaterialien.

Weitere Ortsseiten zur Orientierung: Düzce, Akçakoca, Boğaziçi, Soğuksu, Sultaniye, Kalkın Köyü, Çakırlar Mahallesi, Beyköy, Gölyaka.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Schwarzmeerküste Türkei.

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