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Mladá Vožice: Ferienwohnungen und Ferienhäuser

Unterkünfte in Mladá Vožice

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Die Geschichte von Mladá Vožice tritt an historischen Bauwerken, Erinnerungsorten und benannten Wegen hervor. Dabei reichen die Spuren von mittelalterlichen Ursprüngen über barocke Umbauten und kirchliche Traditionen bis zu Kunst, Ortskunde und aktiven Wegen durch die Umgebung.

File:Mladá Vožice, Židovská 01.jpg File:Mladá Vožice, Židovská 01.jpg Foto: Czeva via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Kultur und Geschichte

Das Schloss Vožický zámek in Mladá Vožice entstand zwischen 1570 und 1603. Unter den Küenburgs wurde es in seine heutige barocke Gestalt umgebaut; am Haupteingang befinden sich bemerkenswerte, historisch alte geschnitzte Tore.

Die dem heiligen Martin geweihte Kirche in Mladá Vožice stand bereits 1348, als der Ort erstmals erwähnt wurde. Zu den ältesten Bauwerken des Ortes zählt außerdem der Glockenturm „Zvonice – solná věž“. Der turmartige Wachposten wurde auf einer erhöhten Stelle im Zentrum von Mladá Vožice errichtet. In seinem Erdgeschoss befand sich ein Salzlager.

Das Památník Mladovožicka zeigt historisches Geschirr aus Zinn, Kupfer, Porzellan, Steingut und Glas. Derzeit widmet es sich dem in Mladá Vožice geborenen Historiker und Professor August Sedláček (1843–1926), dem Begründer der tschechischen Orts- und Familienkunde und Schöpfer des monumentalen Werks „Hrady, zámky a tvrze Království českého“. Zum Museum gehört auch eine Ausstellung mit Werken des akademischen Malers Ota Bubeníček (1871–1962), der in Mladá Vožice lebte und arbeitete. Im Kunstsaal werden Gemälde tschechischer und europäischer Maler des 17. bis 19. Jahrhunderts gezeigt. Der Eingang erfolgt durch den Durchgang über das Infocentrum.

Kapelle und Erinnerungsorte

Die Kapelle Mariä Himmelfahrt auf dem Hrad steht an der Stelle einer königlichen Burg, die 1425 während der Hussitenkriege vollständig zerstört wurde. Um die Mitte des 17. Jahrhunderts gab Krištof Karel Přehořovský z Kvasejovic den Bau der Kapelle in Auftrag.

Ein Kreuzweg führt am Hang zur Kapelle Mariä Himmelfahrt auf dem Hrad. Von Westen ist sie über 32 steinerne Stufen erreichbar. Geöffnet ist die Kapelle jedes Jahr in der Adventszeit, zu Weihnachten, zu Ostern und zur Vožicer Wallfahrt. Von der Kapelle „Na hradě“ bietet sich ein Ausblick auf hügelige Landschaft und grüne Täler.

In der Židovská-Straße ist eine Gruppe von vier ehemaligen jüdischen Häusern erhalten. Die erhaltenen Mauerreste der neugotischen Synagoge von Mladá Vožice bilden zusammen mit einem angrenzenden Haus einen Wohnbau; an ihm erinnert eine Gedenktafel an die Holocaustopfer.

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Unterwegs in Mladá Vožice

Die Via Ferrata von Mladá Vožice befindet sich in der Straße Pod Hradem. Sie richtet sich an abenteuerlustige Besucher und an Kletteranfänger. Der empfohlene Parkplatz liegt am Náměstí obětí nacizmu. Von dort erreicht man die Ferrata über die Straßen Majora Boháče und Pod Hradem in etwa zehn Minuten zu Fuß.

Für den 15. Mai 2027 ist die 36 Kilometer lange Mladovožická Route des Marschs Praha–Prčice vorgesehen; der Start befindet sich am Busbahnhof Mladá Vožice.

Auch Rad- und Lehrpfade greifen Mladá Vožice auf: Der Lehrpfad „Stříbrná osmička“ beginnt in Sudoměřice u Tábora am Bahnhof oder in Mladá Vožice. Die Radtour „Vítězství u Mladé Vožice“ führt über Stará Vožice nach Mladá Vožice.

Weitere Orte: Roudná, Želeč, Pohnánec, Pojbuky, Radvanov, Revnov, Meziříčí, Drhovice

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Tábor.

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