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Litultovice: Ferienwohnungen und Ferienhäuser

Unterkünfte in Litultovice

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kultur und Geschichte

Litultovice bietet seine Geschichte in klar datierten und unterschiedlich geprägten Spuren. Die Festung von Litultovice wurde von Jan Stoš von Kounic zu einem Renaissance-Schloss umgebaut; der Umbau war vermutlich 1579 abgeschlossen. Beim Schloss Litultovice wurde Anfang des 19. Jahrhunderts ein landschaftlich gestalteter Park mit exotischen Bäumen und einer Kegelbahn angelegt. Der Park ist von einer Schlossmauer umgeben. So führt die historische Betrachtung vom Umbau im 16. Jahrhundert zur Parkanlage des frühen 19. Jahrhunderts.

File:Litultovice.jpg File:Litultovice.jpg Foto: Petr Štefek via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 cz

Sakrale Orte und Erinnerung

Die heutige Kirche St. Bartholomäus stammt aus dem Jahr 1847 und wurde 1925 umgebaut. Neben der Kirche wurde 1881 ein Marmorkreuz errichtet; geweiht wurde es am 29. Januar 1882. An der Kirche befindet sich außerdem eine Immaculata-Statue mit Zugangstreppe. Damit konzentrieren sich an diesem Ort Baugeschichte, ein genau datiertes religiöses Zeichen und die Statue mit ihrer beschriebenen Zugangstreppe.

Auch der Friedhof von Litultovice bewahrt mehrere konkrete Erinnerungs- und Familienzeugnisse. Das Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs ist in die Friedhofsmauer eingelassen. Es trägt eine Granitplatte mit Porträts der Gefallenen sowie außen eine schwarze Granitplatte mit ihren Namen. Die Krypta der Friedhofskapelle birgt die sterblichen Überreste von Mitgliedern der Familie Rolsberg; der Bau der Krypta wurde 1864 abgeschlossen. Friedhofsmauer, Kapelle und Krypta stehen dabei jeweils für einen eigenen Teil der überlieferten Ortsgeschichte.

Handwerk und Wege

Eine besondere technische Geschichte ist mit der Windmühle von Choltice verbunden. Sie wurde 1833 im nahe gelegenen Sádek erbaut und 1878 nach Choltice umgesetzt. Zugleich gehört sie zu den wenigen Mühlen, die eine vollständige und originale Getreideverarbeitungstechnik bewahrt haben. Ihre Geschichte umfasst somit sowohl den ursprünglichen Bauort und die spätere Umsetzung als auch den Erhalt der vollständigen technischen Ausstattung für die Getreideverarbeitung.

Der Lehrpfad „Pilný mlýn“ bringt eine spielerische Station hinzu: Besucher können ein aus verschiedenen Holzarten gefertigtes Dendrophon ausprobieren und darauf einfache Melodien spielen. Der Lehrpfad umfasst außerdem einen Tastpfad, der barfuß und mit geschlossenen Augen begangen wird. Laut Beschreibung sollte der Tastpfad nach der Ergänzung des letzten Arbeitsfelds im Frühjahr vollständig funktionsfähig sein. Die beiden Stationen verbinden dabei unterschiedliche Formen des Erlebens: einmal das Erzeugen einfacher Töne, einmal das tastende Begehen mit geschlossenen Augen.

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Verkehr

Auf der Strecke des Hvozdnický Express nahm Railway Capital den Betrieb zumindest an Wochenenden während der Hauptsaison wieder auf. Diese Angabe bezieht sich ausdrücklich auf den Wochenendbetrieb während der Hauptsaison und nicht auf einen durchgehenden Betrieb zu allen Zeiten.

Weitere Orte derselben Gebietsebene: Nové Sedlice, Háj Ve Slezsku, Hnevosice, Brumovice, Pustá Polom, Filipovice, Mikolajice, Jezdkovice.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Opava.

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