Rejštejn: Ferienwohnungen und Ferienhäuser
Unterkünfte in Rejštejn
Rejštejn liegt im Tal der Otava an deren Zusammenfluss mit der Losenice. Seine historische Entwicklung ist auf Goldwäscherei und Goldbergbau zurückzuführen; 1584 wurde der Ort zu einer königlichen Bergstadt erhoben.
Geschichte und Kultur
Die barocke Kirche St. Bartholomäus wurde 1579 zunächst von Bergleuten errichtet. Sie besitzt einen geschnitzten Akanthusaltar sowie eine gotische Glocke aus dem späten 14. Jahrhundert. An der Straße nach Kvilda steht eine Statue des heiligen Johannes Nepomuk aus dem Jahr 1883. Die Villa der Familie Spaun in Rejštejn stammt aus dem Jahr 1904 und wurde von Leopold Bauer entworfen; sie kann nur aus der Ferne betrachtet werden.
Die irisierenden Jugendstilgläser aus der Glashütte in Klášterský Mlýn wurden weltberühmt. Außerdem stehen einige Romane und Erzählungen von Karel Klostermann in Verbindung mit Rejštejn. In der Umgebung befindet sich das nationale technische Denkmal Čeňkova Pila; sein erhaltenes Inneres ist im Rahmen einer Führung zugänglich. Das Museum „Frauenau, Glasmuseum“ liegt im weiteren regionalen Umfeld von Rejštejn.
Landschaft und Wege
Der Aufstieg zur Maierova Skála beginnt im Zentrum von Rejštejn und ist als Hin- und Rückweg etwa 2 km lang, mit ungefähr 160 m Höhenunterschied. Ein rot markierter Wanderweg führt von Rejštejn nach zwei Kilometern zum ehemaligen Flößergasthaus K Myším Domkům und weiter in Richtung Čeňkova Pila. Durch Rejštejn führt außerdem der Radweg Nr. 331 zwischen Sušice und Kvilda.
Rejštejn verfügt über Busverbindungen nach Sušice, Srní und Modrava. In der Umgebung von Rejštejn liegen die Berge Snĕžne jámy, Huťská hora, Březník und Vysoký. Der Paddelabschnitt Čeňkova Pila–Rejštejn auf der Otava ist nur für erfahrene Paddler mit geeigneter Ausrüstung und Ausstattung geeignet.
Weitere Ortsseiten: Hradešice, Kejnice, Dolany, Hnacov, Mlýnské Struhadlo, Křenice, Kovčín, Nýrsko
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