Kejnice: Ferienwohnungen und Ferienhäuser
Unterkünfte in Kejnice
Kejnice ist mit einer Marienwallfahrt verbunden, die 1939 wieder aufgenommen wurde und seither jährlich gefeiert wird. Zur örtlichen Kulturgeschichte gehört außerdem die Kapelle der Jungfrau Maria mit einem Gedenkkreuz; sie ist als unbewegliches Kulturdenkmal erfasst. Im Inneren befinden sich ein volkstümlicher Barockaltar sowie Nischen mit Statuen des heiligen Sebastian und eines Bischofs.
Kultur und Geschichte
Die Geschichte von Kejnice wird mit einer auf das Jahr 1045 datierten Schenkungsurkunde verbunden. Nach dieser Urkunde wurde das Dorf dem Kloster Břevnov geschenkt; heute gilt die Urkunde als Fälschung. Ein weiterer historischer Bezug führt zur Burg Frymburk: Nachdem sie 1417 zerstört worden war, wurde Kejnice der Burg Rabí zugeordnet.
Auch der Berg Stráž südöstlich der heutigen Gemeinde steht mit Kejnice in Verbindung. Dort lag die ursprüngliche Holzsiedlung, die mit dem Ort verbunden war. Auf dem Stráž wurden deutlich erkennbare Überreste terrassenförmig angeordneter Fluren festgestellt; an einem Wasserlauf fanden sich mittelalterliche und frühneuzeitliche Keramikstücke.
Landschaft
Kejnice wird der Šumava zugerechnet, einer als Landschaftsschutzgebiet bezeichneten Landschaft. In der Umgebung von Kejnice in der Bavorovská pahorkatina bietet sich ein weiter Ausblick auf die Šumava-Berge und ins Binnenland. In der Nähe von Kejnice fließt die Otava; der Fluss war seit jeher einer der Gründe für die Besiedlung der Region.
Ausflüge
Im näheren Umfeld von Kejnice liegt die Burg Rabí, etwa zehn Kilometer entfernt. Sie wird als größte Burgruinenanlage Böhmens beschrieben. Die Kejnické Teiche werden als Ziele für Ausflüge in der Umgebung und als Orte für Spaziergänge genannt.
Weitere Orte
Weitere Orte auf derselben Ebene sind: Velké Hydčice, Mezihoří, Tužice, Bernartice, Ujčín, Kocourov, Nezdice Na Sumave und Křenice.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Klatovy.