Tuklaty: Ferienwohnungen und Ferienhäuser
In Tuklaty lassen sich mehrere historische Schichten an konkreten Bauwerken ablesen. Der Glockenturm war ursprünglich eine im 14. Jahrhundert errichtete Wehrburg und wurde im 17. Jahrhundert barock umgebaut. Die heutige Kirche Narození sv. Jana Křtitele ist ein barocker Bau, der nach 1688 an der Stelle einer bereits seit dem 14. Jahrhundert belegten Kirche errichtet wurde. Nach 1989 wurde sie umfassend rekonstruiert.
Kultur
Das Pfarrhaus in Tuklaty wurde 1729 vom Priester Václav Pečený erbaut; die Baukosten finanzierte Herzogin Marie Terezie Savojská aus dem Haus Liechtenstein. Es besitzt einen zentralen Gebäudeteil mit Flügeln in Form eines Andreaskreuzes und wird schrittweise zu einem Gemeinschaftszentrum mit zwei Sälen und mehreren weiteren kleineren Räumen für Vereins- und gesellschaftliche Zwecke umgebaut.
Auch der Glockenturm bewahrt besondere historische Spuren. Er diente 1819 der ersten historischen Vermessung tschechischer Gemeinden und Städte durch den Mathematiker, Physiker und Astronomen František Ignác Kasián Halaška mit einem maritimen Sextanten. Eine Glocke wurde 1506 vom Glockengießer Bartoloměj aus Prag gegossen; eine zweite Glocke entstand 1624 beim Glockengießer Jakub Mělnický in Mladá Boleslav.
Geschichte
Das Schulmuseum in Tuklaty befindet sich im ehemaligen Pfarrhaus und zeigt Exponate aus der örtlichen Schule sowie von Einwohnern. Es dokumentiert nahezu drei Jahrhunderte lokaler Bildungsgeschichte: Eine Zeitleiste beginnt 1730, Fotografien von Schulchroniken ergänzen sie, und diese Chroniken werden seit 1855 in Tuklaty geführt. Der Zugang zum Schulmuseum in Tuklaty war während der Amtsstunden des Gemeindeamts oder nach vorheriger Vereinbarung mit dem Gemeindeamt Tuklaty vorgesehen.
Geografische Einordnung
Tuklaty liegt am Südrand der Polabská nížina am Tuklatský potok. Der Tuklatský potok mündet hinter Tlustovousy in die Výmola. Entlang der Mäander der Výmola ist im Frühjahr ein malerischer Spaziergang möglich. Tuklaty liegt außerdem an der Eisenbahnstrecke Praha–Kolín.
Weitere Ortsseiten
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