Hořice V Podkrkonoší: Ferienwohnungen und Ferienhäuser
In Hořice V Podkrkonoší begegnen sich Sandstein, Bildhauerei und eine markante lokale Süßspezialität. Zwischen Ausstellungen, Skulpturen im Freien, historischen Bauwerken und kurzen Wegen zu Aussichtspunkten entsteht ein vielseitiges Ortsbild mit kulturellen und naturnahen Facetten.
Kultur und Geschichte
Das Městské muzeum verfügt über eine Dauerausstellung zur Tradition des Sandsteinabbaus und zur künstlerischen Verarbeitung von Sandstein in der Region Hořice. In der angrenzenden Štorchově síni des Městského muzea sind thematische Ausstellungen zu sehen. Ein weiterer Bezug zur örtlichen Steinmetz- und Bildhauereigeschichte ist die Sochařsko-kamenická škola, die 1884 als erste Schule ihrer Art im ehemaligen Österreich-Ungarn gegründet wurde.
Zur sakralen Architektur gehört die barocke Kirche Kostel Narození Panny Marie, die nach den Plänen von Kilián Ignác Dienzenhofer in den Jahren 1741 bis 1748 errichtet wurde. Auch die barocke Synagoge aus den 1770er Jahren und der alte jüdische Friedhof mit wertvollen historischen Grabsteinen gehören zu den geschichtlichen Spuren des Ortes. Der Friedhof wurde wahrscheinlich bereits in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts angelegt; beide Orte zeugen von der einst zahlreichen jüdischen Besiedlung in Hořice.
Die Galerie plastik wurde 1908 als künstlerischer Zweig des Podkrkonošské průmyslové museum gegründet. Neben ihrer Dauerausstellung bietet sie ein umfangreiches Ausstellungsprogramm. Ihre bemerkenswerte Sammlung umfasst Gipsplastiken der Künstler sowie Skulpturen aus hochwertigen Materialien. Vom Stadtplatz aus ist die Galerie plastik über einen rot markierten Wanderweg in etwa zehn Minuten zu Fuß erreichbar.
Im Sochařský park U Sv. Gotharda I und II steht eine Sammlung von mehr als 100 Sandsteinskulpturen von Bildhauern aus Europa, Asien und Amerika. Der Sochařský park U Sv. Gotharda ist ganzjährig frei zugänglich. Ein markantes steinernes Zeugnis bildet außerdem der Riegrův obelisk: Der 12,4 Meter hohe Sandsteinmonolith wurde 1907 enthüllt und gilt als Zeugnis der Meisterschaft der örtlichen Steinmetze.
Aussicht, Wege und Bewegung
Die Masarykova věž samostatnosti auf dem Hořický chlum dient als Kriegsdenkmal und als Aussichtsturm. Von ihrer Aussichtsplattform bietet sich ein Blick auf das Panorama des Riesengebirges und die fruchtbare Elbniederung Polabí. Auch Vrch Gothard ist ganzjährig frei zugänglich und vom Stadtplatz aus über einen rot markierten Wanderweg in etwa zehn Minuten zu Fuß erreichbar.
Für kürzere Wege mit Kindern bietet sich die Chlumíčkova stezka an. Sie ist etwa 1,5 km lang und für Kinderwagen sowie sehr kleine Kinder geeignet. Der Naučný okruh umfasst 14 Stationen mit Informationstafeln an den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt.
Auf zwei Rädern führen die Traily Hořice durch drei Trails namens Grizzly, Dáška und Potoky. Sie weisen eine niedrige bis mittlere Schwierigkeit auf und erreichen zusammen eine Gesamtlänge von 3,7 km. Die Strecken liegen in unmittelbarer Stadtnähe in Wäldern nahe dem Koupaliště Dachova. In der näheren Umgebung liegt zudem das Koupaliště Dachova, ein natürliches Freibad mit bemerkenswerter Holzarchitektur aus den 1920er Jahren.
Bildhauerei als lebendige Tradition
Beim Hořické sochařské sympozium können Besucher alle zwei Jahre im Juli im Lom U Sv. Josefa Bildhauern von internationalem Rang bei der Arbeit zusehen. Das erste Hořické sochařské sympozium fand 1966 statt. Damit steht neben den historischen Sammlungen und Bauwerken auch ein regelmäßig wiederkehrendes Ereignis im Zeichen der Bildhauerei.
Hořické trubičky
Eine eigene örtliche Besonderheit sind die Hořické trubičky. Sie müssen von Hand gerollt werden, da eine maschinelle Herstellung nicht zulässig ist. Seit 2007 tragen Hořické trubičky die geschützte geografische Angabe der Europäischen Union und dürfen nur in Hořice und Umgebung hergestellt werden. Die traditionelle handwerkliche Herstellung wurde in Hořice nach 1990 wieder aufgenommen; 1999 begann die Produktion durch Pravé hořické trubičky, s.r.o.
Die Trubičková stezka liegt in den Smetanovy sady in Hořice und vermittelt vor allem Kindern Wissenswertes über die Geschichte und Herstellung dieser traditionellen süßen Spezialität. Sie umfasst sieben Stationen und sieben Aufgaben und führt zu einem geheimen Lösungswort. Zum geschützten örtlichen Charakter gehört auch das Areal des Pivovaru, das 2002 in die Liste der Kulturdenkmäler aufgenommen wurde.
Weitere Orte im selben übergeordneten Gebiet: Chyjice, Libošovice, Ostroměř, Dobrá Voda U Hořic, Šárovcova Lhota, Sběř, Sukorady, Třebnouševes.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Jičín.
Preise, Verfügbarkeit und Ausstattung für Ihren Reisetermin direkt bei Booking.com prüfen.
Unterkünfte und Angebote ansehenAnzeige · Partnerlink zu Booking.com