Liebauthal (Libavské Údolí) blickt auf eine Geschichte zurück, die bis ins 9. Jahrhundert reicht. Auf dem gleichnamigen Hügel über dem Zusammenfluss von Malá Libava und Velká Libava befand sich damals das historische slawische Hradiště Kolová.
Geschichte und Kultur
Der Name Libavské Údolí geht auf den Bach Libava zurück, der durch das Tal fließt. Die befestigte Höhensiedlung Kolová in Libavské Údolí ist als unbewegliches Kulturdenkmal in der zentralen Denkmalliste eingetragen. Zu ihrer Anlage gehören ein äußerer und ein innerer Graben.
Die Entstehung der Gemeinde wird auf das Jahr 1824 datiert, als der Freiherr Lenek im Tal der Libava eine Textilfabrik gründete. Das Gasthaus Čertův mlýn (Teufelsmühle) zog bereits seit Beginn des 20. Jahrhunderts viele Ausflügler und Sommergäste an. Die ehemalige Mühle Čertův mlýn stand am Rand der Siedlung Kolová, unweit des heutigen Gefängnisses von Kynšperk.
Unterwegs
Die Radroute 2246 verläuft zwischen Kolová und Kynšperk. Der Abschnitt zwischen dem Penzion u Čertova mlýna und Libavské Údolí gehört zu dieser Strecke; er ist schwierig und nur für Mountainbikes geeignet.
Landschaft
Zu den Bergen in der Umgebung von Libavské Údolí zählen Lobezský vrch, Chrudim, Lysina und Špičák.
Verbindungen
Die öffentliche Buslinie 480207 verbindet Sokolov, Šabina, Libavské Údolí und Kynšperk nad Ohří.
Im weiteren regionalen Umfeld von Libavské Údolí befinden sich das Monument Center of Europe und die Kirche Bad Brambach, St. Michaelis.
Weitere Orte
Königswerth, Daßnitz, Douglasgrün, Schindlwald, Maria Kulm, Neusattl, Chodau, Stríbrná