Hrušková: Ferienwohnungen und Ferienhäuser
Hrušková liegt an der mittelalterlichen Salzstraße in Richtung Loket und am Fuß des Berges Krudum. Der Krudum erreicht eine Höhe von 838 Metern über dem Meeresspiegel. Durch Hrušková führt ein gelb markierter Wanderweg, der zum Aussichtsturm Krudum und zu den Überresten der Kirche des heiligen Nikolaus führt.
Natur und Wege
Der Aussichtsturm auf dem Krudum ist 10 Meter hoch und wurde am 11. September 1932 eröffnet. Der gelb markierte Wanderweg durch Hrušková verbindet den Ort mit diesem Aussichtsturm sowie mit den Überresten der Kirche des heiligen Nikolaus.
Geschichte
Die Familie Nothaft gründete Hrušková irgendwann in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Erstmals schriftlich erwähnt wurde der Ort 1290 unter dem Namen Nothaftsgruen. Eine Urkunde aus dem Jahr 1253 führt bereits die bestehende Kirche des heiligen Nikolaus an. Am Standort dieser Kirche befand sich vermutlich eher eine befestigte Anlage, die einen Abschnitt der Salzstraße in den tiefen Wäldern schützte.
Erinnerungsorte
Das Denkmal für die Opfer des Ersten Weltkriegs in Hrušková wurde 1938 errichtet und erinnert an fünf gefallene Bewohner des Dorfes. Es ist frei zugänglich. Gegenüber dem Denkmal wächst die geschützte Linde „Lípa u pomníčku v Hruškové“.
Historische Zeugnisse
Ein steinernes Sühnekreuz steht im Gemeindewald an der ehemaligen Straße nach Loket, etwa 1,5 Kilometer nordöstlich von Hrušková. Das Sühnekreuz bei Hrušková wurde am 6. September 2003 an seinem Fundort wieder aufgerichtet.
Das Denkmal des Militärgelöbnisses bei Hrušková wurde 1947 auf dem damaligen Truppenübungsplatz Prameny errichtet. Es erinnert an örtliche Angehörige der Vorkriegseinheiten der Staatsschutzgarde, die kurz vor der Annexion des Sudetenlandes durch Deutschland beim Schutz der Grenze ums Leben kamen.
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