Polná: Ferienwohnungen und Ferienhäuser
Polná verbindet ein vielschichtiges Burg- und Schlossensemble mit Rundwegen zu Teichen, jüdischer Geschichte und regionalen Backtraditionen. Die Burg und das Schloss Polná liegen auf einem Felssporn über dem Teich Peklo. Zum Ensemble gehören die innere Burg, die Gebäude der Vorburg, zwei Höfe, der Zwinger und der Bereich eines ehemaligen Gartens.
Kultur und Geschichte
Gotische, Renaissance- und barocke Elemente prägen Burg und Schloss. Zu den erhaltenen Details zählen ein gotischer Wehrgang mit Bastion, spätgotische Gewölbe und Reste von Renaissancegemälden im Kunštátský-Saal. Einschließlich ihrer Ausstellungen und Besichtigungsrouten sind Burg und Schloss von April bis Ende Oktober vollständig öffentlich zugänglich.
Auch die Synagoge gehört zur historischen Seite Polnás. Sie wird vom Regionalen Jüdischen Museum für Ausstellungen zur Geschichte der Juden in Polná und zur Hilsneriade genutzt. In der Stará škola ist eine 45-minütige Führung möglich. Sie zeigt ein Klassenzimmer von 1866, eine Sammlung von Lehrmitteln mit einem zweiköpfigen Kalb, eine erhaltene Schwarze Küche und die Lehrerwohnung.
Wege und Teiche
Der Lehrpfad Josefa Klementa ist ein 6,2 Kilometer langer Rundweg durch das historische Zentrum und das jüdische Viertel von Polná bis in die Natur am Teich Peklo. Er verläuft über befestigte Wege und Waldpfade mit mäßigen Steigungen, weist einen niedrigen Schwierigkeitsgrad auf und beginnt und endet am Husovo náměstí.
Der Pojmannova-Weg ist ein 6,5 Kilometer langer Rundweg von Polná zum Teich Kukle und zurück; markiert ist er mit einem gelben Wanderzeichen. Er führt am Teich Borský, an der ehemaligen Štohanzlův-Mühle, am Teich Kukle und durch den Gemeindewald Obecní les vorbei. Rastplätze gibt es bei Doubravník oberhalb des Borský-Tals und auf dem Damm des Teichs Kukle.
Der Teich Peklo ist der größte Teich im Gebiet Polensko, mehr als 1 km lang und mit einem Erholungs- und Sportareal verbunden. Eine weitere historische Wegspur ist Klešter, ein nationales Kulturdenkmal: ein tief eingeschnittener Hohlweg einer alten Handelsstraße, die Böhmen und Mähren verband und an dem Maut erhoben wurde.
Örtliche Traditionen
Mit Mrkvancobraní gibt es in Polná eine wiederkehrende kulinarische Veranstaltung. Zu ihr gehört ein Wettbewerb um den besten Mrkvánek; zugleich soll die Veranstaltung den Erhalt der örtlichen Backtradition fördern.
Weitere Orte: Jersín, Zadní Vydří, Střítež, Kostelec, Záborná, Větrný Jeníkov, Vysoké Studnice, Ždírec
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