Rozsochy: Ferienwohnungen und Ferienhäuser
Rozsochy richtet den Blick auf erhaltene Baukultur und überlieferte Feste. Zwischen Bahnhof, Kirche und den Wegen durch den Ort zeigt sich eine Geschichte, die in Bauformen, Jahreszahlen und festgelegten Bräuchen greifbar bleibt.
Geschichte und Baukultur
Ein besonderes Zeugnis ist das Nebengebäude des Bahnhofs in Rozsochy. Es ist ein Kulturdenkmal aus den Jahren 1903–1904 und in außergewöhnlich authentischer Form erhalten. Zu seinen erhaltenen Merkmalen gehören Türen mit Buntglas, dekorative verbretterte Giebel, gestaltete Balkenköpfe und steinerne Kragsteine.
Auch die Kirche St. Bartholomäus bewahrt einen älteren Bauteilkern und weist eine für sakrale Bauten typische spätbarocke Architektur auf. Die älteste bislang bekannte schriftliche Erwähnung der Kirche stammt aus dem Jahr 1285; ab 1763 wurde sie umfassend barockisiert. Neben der Kirche stehen mehrere steinerne Zeugnisse: Die Sandsteinstatue des heiligen Johannes Nepomuk trägt am Sockel die Jahreszahl 1766, die Sandsteinstatue des Erzengels Michael die Jahreszahl 1767. Die aus Sandstein gefertigte Kreuzstatue neben der Kirche trägt am Sockel die Jahreszahl 1772.
Feste und Bräuche
Zum Jahreslauf in Rozsochy gehört die Ostatková zábava mit der Beerdigung des Masopust, die jedes Jahr am Dienstag vor Aschermittwoch stattfindet. Ende 2025 wurde sie in die Liste der immateriellen Güter der traditionellen Volkskultur der Region Kraj Vysočina aufgenommen. Das Ritual beruht auf festgelegten zeremoniellen Rollen: Dazu gehören ein Zeremonienleiter, Glöckner, eine militärische Wache, Bestattungshelfer, eine Witwe und ein Pfarrer.
Die Bartolomějská pouť umfasst eine Vormittagsmesse in der Kirche St. Bartholomäus. Hinzu kommen ein Handwerksmarkt, Jahrmarktattraktionen, Bewirtung und Jahrmarktsverkauf. Für die Teilnahme am Handwerksmarkt ist eigene handwerkliche Herstellung oder eine praktische Vorführung der Herstellung Voraussetzung.
Eine Herbstwallfahrt mit Kirchweihfest findet in Rozsochy an einem Sonntag um den Gedenktag des heiligen Gallus, den 16. Oktober, statt.
Bahn und Wege
Der Bahnhof Rozsochy liegt an der Eisenbahnstrecke 256 zwischen Žďár nad Sázavou, Nové Město na Moravě und Tišnov. Er bietet einen stufenlosen Zugang zu allen Bahnsteigen. Durch Rozsochy führt außerdem die Santini-Radroute.
Auf der Wanderroute Bystřice–Vojetín–Rozsochy ist von Rozsochy aus eine Rückfahrt nach Bystřice mit dem Zug möglich.
Weitere Orte
Věchnov, Dobra Voda, Sklené Nad Oslavou, Jívoví, Vepřová, Radňoves, Ubušínek, Sulkovec
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