Villalonga: Maurische Spuren, Serpis-Grünroute und regionale Küche
Unterkünfte in Villalonga
Villalonga zeigt seine Geschichte nicht nur in einzelnen Bauwerken: Die heutige Stadtstruktur entstand auf dem früheren muslimischen Grundriss und umfasst enge Straßen sowie traditionelle Häusergruppen wie Cais, La Font und La Alcúdia. Sie macht das historische Ortsbild ebenso greifbar wie die Verbindung von Kultur, Natur und regionaler Küche.
Weitere Orte: Salem, Monserrat, Piles, Sumacàrcer, Calles, Picassent, Rugat, Yátova
Kultur
Die Überreste der maurischen Burg liegen 1,5 Kilometer von Villalonga entfernt und bieten Panoramablicke sowie archäologische Zeugnisse.
Die ländliche Einsiedelei Sant Antoni i Santa Bàrbara stammt aus dem 17. Jahrhundert, liegt auf einem kleinen Berg nahe dem historischen Zentrum von Villalonga und ist über einen Zickzackweg von der Seite des Kapellenplatzes erreichbar. Der Weg führt am Kalvarienberg vorbei; außerdem ist die Einsiedelei mit dem Auto von einem anderen Ortsteil aus erreichbar und bietet Ausblicke auf das Dorf.
Das Fest Moros y Cristianos findet am Wochenende vor den Patronatsfeiern im Oktober statt und umfasst Umzüge sowie zentrale Veranstaltungen.
Die Kulturroute „A Walk through Villalonga“ führt zu den wichtigsten kulturellen Sehenswürdigkeiten der Gemeinde; die Kirche der Heiligen Könige und die Kapelle Unserer Lieben Frau von der Quelle sind Stationen dieser Route.
Natur
Der Circo de la Safor ist ein natürliches, von Bergen umgebenes Amphitheater.
Racó del Duc ist ein Naturgebiet am Weg von Villalonga nach l’Orxa entlang der ehemaligen Eisenbahnstrecke Alcoi–Gandia; dort befinden sich vier „fábricas de luz“.
Wege und Aktivitäten
Die ehemalige Eisenbahnstrecke Alcoy–Gandia ist heute die Serpis-Grünroute und führt durch Villalonga. Sie verläuft durch Tunnel, an alten Eisenbahnelementen vorbei und durch naturnahe Abschnitte; ein etwa zehn Kilometer langer Weg auf dieser Strecke durchquert acht Tunnel.
Die Strecke verband seit dem späten 19. Jahrhundert Alcoi und Gandia, war bis 1969 in Betrieb und wurde umgangssprachlich „trenet dels anglesos“ genannt.
Das Gebiet eignet sich für Rafting und Wandern; in Villalonga können Klettern, Wandern und Bergsteigen ausgeübt werden. Die Kulturroute, der etwa zehn Kilometer lange Weg und die verschiedenen Aktivitätsarten lassen sich für die eigene Planung nebeneinander vergleichen.
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Kulinarik
Blat Picat gilt traditionell als typisches Gericht von Villalonga; der Eintopf besteht aus Fleisch und Gemüse, wobei Weizen statt Reis verwendet wird.
Die Coques escaldades von Villalonga werden aus Weizenmehl hergestellt. Zu den Varianten gehören offene Fladen mit Sardine sowie mit wilden Kräutern gefüllte Pasteten.
Die Fira Gastronòmica i Concurs del Blat Picat ist zeitlich ungefähr dem ersten Märzwochenende zugeordnet.
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