Aín zwischen Quellen, Burgen und Wegen im Parque Natural de la Sierra de Espadán

File:202103-K5 24963 - Aín - Barranco de la Caridad, Barranc de Roig - Casa de la Mina Mezquita (Baritina).jpg File:202103-K5 24963 - Aín - Barranco de la Caridad, Barranc de Roig - Casa de la Mina Mezquita (Baritina).jpg Foto: Jrpuig via Source, CC BY-SA 4.0

Aín liegt im Herzen des Parque Natural de la Sierra de Espadán. Zwischen Quellen, historischen Bauwerken und Wegen durch Täler und Berge zeigt sich der Ort mit vielen eigenständigen Schauplätzen.

Natur

Die Font de l’Avellaner liegt in einer kleinen Schlucht hinter dem Calvario. Korkeichen umgeben diesen ruhigen Platz zum Sitzen und zum Genießen der üppigen, kühlen Natur.

Bei der Font de la Caritat ist die Quellhöhle für die Öffentlichkeit geschlossen. Entlang des Barranc de la Caritat und durch jahrhundertealte Bewässerungskanäle ist jedoch die Kanalisierung ihres Wasserlaufs sichtbar. Rund um die Quelle am Barranc del Roig wachsen Farne, Pappeln und Korkeichen in einer schattigen Landschaft.

Die Font Juncaret erreicht man nach einem Spaziergang durch die Schlucht. Sie liegt in einem feuchten, kühlen Durchgang, der von Farnen und Korkeichen umgeben ist und abseits der Siedlung liegt. Die Font Ereta ist eine traditionelle Quelle des Ortes: Früher versorgte sie Bauern in nahe gelegenen Feldhütten mit Wasser, heute wird sie von Tieren wie Wildschweinen genutzt.

Die Font Noguerals wurde zur Bewässerung von Feldern kanalisiert. Ein nahe gelegenes Becken sammelte ihr Wasser und verteilte es auf bewässerte Parzellen. La Basseta ist mit einem kleinen Bewässerungsbecken verbunden, das weiterhin genutzt wird; das Wasser der Quelle tritt an zwei nur wenige Meter voneinander entfernten Stellen aus.

Die Font de San Ambrós liegt neben dem Fluss am Ortsrand zwischen hundertjährigen Pappeln und unter einem Gewölbe mit einem Retabel des Heiligen. Ihr Bereich verfügt über Feuerstellen zum Paella-Kochen, Tische und einen kleinen Kinderspielplatz. Dort besteht weiterhin die jährliche Tradition, beim Öffnen der Weinfässer die verschiedenen Weine der Anwohner zu verkosten.

Bei La Basseta gibt es Ruhebänke und einen restaurierten Kalksteinbruch, den Besucher besichtigen können.

Kultur und Geschichte

Das Castillo de Aín hat arabischen Ursprung und wurde 1238 von christlichen Truppen erobert. Mehrere ummauerte Verteidigungsbereiche, Zisternen, ein Hilfsturm, ein zylindrischer Torre del Homenaje, eine innere Zugbrücke und ein Graben gehören zu seiner Anlage.

Das Castillo de Benalí ist als Bien de Interés Cultural eingestuft. Die Iglesia Parroquial de San Miguel stammt aus dem 18. Jahrhundert.

Der Núcleo Histórico Tradicional de Aín liegt auf einem Hügel und bewahrt traditionelle Häuser mit Toreinfahrten für Wagen sowie Cambra-Räumen in den oberen Geschossen.

Weitere Ziele für die Reiseplanung: Cabanes, Nules, Forcall, Viver, Moncófar, Castell De Cabres, Olocau Del Rey, La Pobla De Benifassà.

Unterwegs

Die Ruta 8: Aín-Pico Espadán führt durch Aín und ist als Route mit den Themen Sport und Natur klassifiziert. In Aín können Wander- und Radtouren auf Wegen durch Täler und Berge an Trockenmauerbauten und historischen Schützengräben vorbeiführen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Castellon.

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