Rupià: Gotik, Ortsgeschichte und Radtourismus
Unterkünfte in Rupià
Das Castell – Palau episcopal in Rupià ist ein rechteckiger Bau der zivilen Gotik. Es stammt aus dem 14. und 15. Jahrhundert. Portal d’Amunt war ein Zugangsweg zum alten Ortskern von Rupià; insgesamt gab es dafür nur zwei Zugangswege.
Kultur und Geschichte
Die Kirche Sant Vicenç in Rupià ist ein spätgotischer Sakralbau. Der Bau hat ein einziges Kirchenschiff. Zu seiner Anlage gehören außerdem Seitenkapellen und seitliche Strebepfeiler. Damit stehen in Rupià unterschiedliche kirchliche und weltliche Bauformen aus verschiedenen historischen Zeiten nebeneinander: Das Castell gehört zur zivilen Gotik, während Sant Vicenç der Spätgotik zugeordnet ist. An Sant Vicenç lassen sich dabei drei konkrete Baumerkmale gemeinsam betrachten: das einzige Kirchenschiff, die Seitenkapellen und die seitlichen Strebepfeiler.
Can Valls in Rupià ist ein Gebäude aus dem 17. Jahrhundert. An der Fassade befindet sich ein Wappen. Ebenfalls aus dem 17. Jahrhundert stammt Can Casimiro Vilà in Rupià. Das Herrenhaus bewahrt Reste eines rechteckigen Turms der früheren Stadtmauer. So gehören neben dem bischöflichen Palast auch Wohn- und Wehrspuren zur überlieferten Ortsgeschichte. An Can Valls und Can Casimiro Vilà verbinden sich damit ein Fassadendetail und ein erhaltenes Element der früheren Stadtbefestigung.
Auf dem Puig Montori in Rupià wurden Materialien einer indigenen Siedlung gefunden, die bis zum 1. Jahrhundert n. Chr. aufgesucht wurde. Der archäologische Fundort erweitert die historischen Zeugnisse um einen Hinweis auf eine deutlich frühere Besiedlungsphase. Mit dem Puig Montori reicht die überlieferte Geschichte somit über die mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Bauwerke hinaus bis in eine wesentlich frühere Zeit.
Landschaft
Ein Kilometer südlich des Ortes Rupià liegt der monumentale Olivenbaum L’olivera del Mas Llorà. Am Stammfuß hat er einen Umfang von sechs Metern. Seine höchsten Äste reichen bis zwölf Meter. Der Standort südlich des Ortes und die beiden Maße gehören zu den charakteristischen Angaben dieses einzelnen Landschaftsmerkmals. Die Ortsangabe und die Maße machen dabei sowohl seine Einordnung südlich von Rupià als auch die außergewöhnlichen Proportionen des Baums sichtbar: Der Stammfuß misst sechs Meter im Umfang, während die höchsten Äste bis zwölf Meter reichen.
Weitere Ziele zur Entdeckung: Palau-Sator, Sant Feliu De Guixols, Porqueres, Sant Andreu Salou, Caldes De Malavella, Marzà, Besalú und Ger.
Radtourismus
Die Radtourismusroute von Verges über Colomers und Foixà nach Rupià ist 15 km lang. Sie hat Anschluss an Flaçà. Die angegebene Dauer beträgt 1 Stunde. Die Streckenlänge und die Zeitangabe zeigen den zeitlichen Umfang dieser Route unmittelbar an.
Eine weitere Radtourismusroute führt von Rupià über Corçà nach Púbol/La Pera. Auch diese Strecke hat Anschluss an Flaçà. Ihre Länge beträgt 10,3 km. Die angegebene Dauer liegt bei 45 Minuten. Die genannten Stationen bleiben dabei ebenso Bestandteil des Verlaufs wie der Anschluss an Flaçà und die Angabe von 45 Minuten.
Im Radtourismusnetz des Baix Empordà ist eine Route von Foixà über Ultramort und Parlavà nach Rupià aufgeführt. Damit nennt die gelistete Verbindung neben Rupià auch Foixà, Ultramort und Parlavà als Stationen im Radtourismusnetz des Baix Empordà.
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