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Ordis: Romanik, Kapellen und Ferienwohnungen

Unterkünfte in Ordis

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Von Ordis aus sind die Pyrenäen an klaren Tagen deutlich zu sehen. Das Dorf Ordis bildet eine kompakte Gruppe aus engen Straßen; seine Gebäude umfassen Bausubstanz aus dem 16. bis 18. Jahrhundert sowie verzierte Öffnungen und datierte Türstürze.

File:Ordis.jpg File:Ordis.jpg Foto: Araceli Merino via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Die enge Ortsstruktur und die erhaltenen Baumerkmale gehören dabei zusammen: Zwischen den schmalen Straßen liegen Gebäude, an denen sich unterschiedliche Bauzeiten und Details ablesen lassen. Verzierte Öffnungen und datierte Türstürze ergänzen das Ortsbild um konkrete architektonische Einzelheiten, statt nur eine allgemeine historische Einordnung zu geben.

Kultur

Kunsthistorische Datierungen setzen die Església de Sant Julià i Santa Basilissa in die Zeit zwischen dem 12. und 13. Jahrhundert, in die Blütezeit der Romanik. Die Capella de Santa Caterina ist ein Gebäude aus dem 15. Jahrhundert neben dem ehemaligen Hospital d’Ordis. Zu ihrer Konstruktion gehören vier spitzbogige Querbogen, die ursprünglich ein hölzernes Dach trugen.

Die Capella verbindet damit ihre Lage neben dem ehemaligen Hospital mit einem klar erkennbaren Baumerkmal: Die vier spitzbogigen Querbogen verweisen auf die ursprüngliche Konstruktion mit einem hölzernen Dach. Das Hospital de Santa Caterina ist ein gotisches Gebäude, das wahrscheinlich im 14. oder zu Beginn des 15. Jahrhunderts errichtet wurde.

Die Ermita de Sant Nicolau ist ein romanischer Tempel aus dem 12. Jahrhundert und liegt etwa 2 km vom Dorf Ordis entfernt. Etwa 500 m nördlich des Weilers Ordis steht Santa Maria de Pols, ein kleiner einschiffiger Tempel mit halbkreisförmiger Apsis, der Ende des 15. oder Anfang des 16. Jahrhunderts errichtet wurde.

Damit liegen im Umfeld von Ordis Sakralbauten aus unterschiedlichen Epochen: Die romanische Església de Sant Julià i Santa Basilissa und die Ermita de Sant Nicolau stehen neben der gotischen beziehungsweise spätmittelalterlichen Baugeschichte von Santa Caterina und Santa Maria de Pols.

Feste

Die jährliche Fira de l’Ordi in Ordis ehrt die Gerste mit einem Tag, der Geschichte, Gastronomie, Familienaktivitäten und landwirtschaftliche Vermittlung verbindet. Bei Santa Maria de Pols findet eine Wallfahrt am Sonntag nahe dem 8. September sowie am 2. Februar statt.

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Die beiden Termine bei Santa Maria de Pols liegen damit zu unterschiedlichen Jahreszeiten, während die Fira de l’Ordi als jährlich wiederkehrender Tag Geschichte, Gastronomie, Familienaktivitäten und landwirtschaftliche Vermittlung zusammenführt.

Verbindungen

Eine lokale Straße führt durch Ordis. Sie verbindet die N-II, die von Barcelona über La Jonquera nach Frankreich führt, mit der N-260 von Figueres nach Olot. Die N-260 berührt die nordwestliche Spitze des Gemeindegebiets.

In der Umgebung von Ordis gibt es Routen für leichtes Wandern, die Ordis mit benachbarten Orten wie Vilanant und Pontós verbinden. Die Verbindung zu diesen Orten ergänzt das kompakte Ortsbild um Wege im näheren Umfeld, während die genannten Straßen die Einordnung Ordis zwischen N-II und N-260 bestimmen.

Weitere Orte

Weitere Orte: Santa Coloma De Farnés, Llanars, Pals, Sant Climent Sescebes, La Jonquera, Urús, Flaçà, Vilamacolum

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Girona.

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