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Ferienwohnung in Llívia: Geschichte, Forum und Talblicke

Unterkünfte in Llívia

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Llívia ist aufgrund des Pyrenäenvertrags von 1659 und späterer Verträge eine territoriale Enklave innerhalb der Französischen Republik. Diese politische Lage bildet den Rahmen für die Ortsgeschichte. Die Verträge von 1659 und spätere Verträge bestimmen die territoriale Sonderlage Llívias. Zu dieser Geschichte gehören die antike römische Straße der Cerdanya, Santa Maria dels Àngels, das Forum of Iulia Libica, die Burganlage und die Farmàcia Esteve de Llívia.

Historisches Zentrum und Santa Maria dels Àngels

Das historische Zentrum von Llívia entwickelte sich rund um eine antike römische Straße der Cerdanya, die parallel zum Fluss Segre am Fuß des Burghügels verlief. Die Kirche prägt den Ortskern.

Santa Maria dels Àngels ist eine Kirche aus dem 16. Jahrhundert im katalanischen gotischen Stil. Zu ihren markanten Bauteilen gehören ein massiver Glockenturm und ein von zwei Türmen flankiertes Renaissanceportal. Wer sich für Sakralarchitektur interessiert, findet in Santa Maria dels Àngels katalanische Gotik und ein Renaissanceportal mit zwei flankierenden Türmen.

Santa Maria dels Àngels wurde über einem älteren romanischen Gebäude und über dem Forum der früheren römischen Stadt errichtet. Im Inneren befinden sich mehrere bedeutende Beispiele religiöser beweglicher Kunst.

Das Museu Municipal de Llívia befindet sich im Rathaus gegenüber der Kirche. Im oberen Teil von Llívia liegt daneben das Forum of Iulia Libica, eine archäologische Stätte neben der Kirche und dem Museum.

Forum of Iulia Libica und römische Stadtgeschichte

Das Forum of Iulia Libica wurde im 1. Jahrhundert v. Chr. errichtet und ist derzeit das einzige in den Pyrenäen entdeckte römische Forum. Für Kulturinteressierte steht das Forum of Iulia Libica als römische Stätte aus dem 1. Jahrhundert v. im Mittelpunkt. Seine Lage neben Kirche und Museum verbindet die römische Stätte mit dem heutigen historischen Zentrum. Seine Entstehung liegt vor dem Kirchenbau aus dem 16. Jahrhundert.

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Burganlage und Blicke über das Cerdanya-Tal

Die Burg von Llívia bietet Panoramablicke über das Cerdanya-Tal. Auf dem Burghügel wurde eine Burganlage aus dem späten 13. Jahrhundert entdeckt. Zu dieser Anlage gehörten ein Bergfried, Gräben und zwei ummauerte Anlagen, die die Bevölkerung schützten.

Farmàcia Esteve de Llívia

Zur besonderen Geschichte Llívias gehört auch die Farmàcia Esteve de Llívia. Sie blieb 23 Generationen lang in derselben Familie. Die Farmàcia Esteve de Llívia steht für eine Familienzugehörigkeit über 23 Generationen.

Anreise nach Llívia

Zu den öffentlichen Verkehrsanbindungen nach Llívia gehören ALSA-Busse von La Seu d’Urgell über Puigcerdà sowie von Barcelona über Puigcerdà. Beide Verbindungen führen über denselben Ort, unterscheiden sich aber beim Ausgangspunkt. Für die Anreiseplanung ist deshalb zunächst die Verbindung ab La Seu d’Urgell oder ab Barcelona maßgeblich.

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Für die weitere Planung können Sie außerdem Jafre, Bolvir, Isòvol, Llambilles, La Cellera De Ter, Les Llosses, Capmany und Rabós erkunden.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Girona.

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