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La Pera: Mittelalterliche Gassen und Kirchen

Unterkünfte in La Pera

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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La Pera bewahrt einen mittelalterlichen Ortsgrundriss mit engen, steilen Gassen, von denen einige von Gewölben überdeckt sind. Am Fuß des Hügels sind markante Felsformationen gut sichtbar.

Kultur und Geschichte

Viele Häuser in La Pera bewahren verzierte Dachtraufen und weitere alte Bauelemente aus dem 15. bis 19. Jahrhundert. Die Pfarrkirche Sant Isidor de la Pera steht am höchsten Punkt des Ortskerns. Sie wurde ab dem späten 16. Jahrhundert im Verlauf des 17. Jahrhunderts im gotisch-renaissancezeitlichen Stil errichtet. Ihr Turm besitzt gotische Maßwerkarkaden und geschnitzte Wasserspeier. Zu den Überresten der 1273 urkundlich erwähnten Festung von La Pera gehört ein großes Fragment der Befestigungsmauer.

Feste und Traditionen

Für die Festa Major von La Pera waren 2025 vom 13. bis 15. Juni und 2026 vom 29. bis 31. Mai jeweils drei Festtage vorgesehen. Die Festa Major 2026 umfasst eine Messe mit Cobla-Begleitung, zwei Sardanas auf dem Platz sowie ein abschließendes Konzert und einen Tanzabend mit der Orquestra Selvatana. Die traditionelle Cargolada de La Pera ist ein gemeinschaftliches Schneckenessen mit getrockneten Schnecken, die mit Aioli und Tomatensauce serviert werden.

Ausflugsziele

Das nahe gelegene Púbol liegt 1 km südlich von La Pera am rechten Ufer des Bachs Riera de Púbol. Die nahe gelegene Kirche Sant Pere in Púbol ist ein gotischer Bau, der 1327–1341 neben dem Schloss errichtet wurde. Der Innenrundgang im nahe gelegenen Castell Gala Dalí ist frei begehbar und als Einbahnroute von Raum 1 bis Raum 10 angelegt. Zum nahe gelegenen Castell Gala Dalí in Púbol besteht derzeit keine öffentliche Verkehrsverbindung zum Ortszentrum. Der Bahnhof von Flaçà liegt 5 km von Púbol entfernt; dort kann ein Taxi zum Schloss genommen werden.

Die romanischen Wandmalereien aus Sant Andreu de Pedrinyà werden im Museu d’Art de Girona aufbewahrt und auf das 12. oder den Beginn des 13. Jahrhunderts datiert. Die Wandmalerei von Pedrinyà gilt als das am besten erhaltene Beispiel romanischer Malerei im Baix Empordà. In Pedrinyà wird am letzten Sonntag im November das Fest zu Ehren des heiligen Andreas gefeiert.

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Natur und Landschaft

Riuràs bildet auf einem Absatz an den Hängen der Les Gavarres eine kompakte Ansiedlung von Bauernhäusern, umgeben von Kiefern- und Steineichenwäldern. Can Negre in Riuràs ist ein Bauernhaus aus dem 18. Jahrhundert mit floralen Verzierungen in Dreiecken an den Türstürzen. Westlich von Riuràs steht die kleine Kapelle Sant Rafael aus dem 17. Jahrhundert. Im westlichen und nordwestlichen Teil der Gemeinde La Pera wachsen für Les Gavarres charakteristische Kiefern- und Steineichenwälder. In La Pera gibt es Überreste vulkanischer Aktivität.

Radfahren

Die Radrundroute La Pera–Corçà–Monells–Madremanya beginnt am Rathaus von La Pera. Sie ist mit roten Wegweisern zur Streckenverfolgung ausgeschildert. Die Route verbindet landwirtschaftlich genutzte Felder mit Waldlandschaften.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Girona.

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