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Fortià entdecken: Kirche, Geschichte und Wege

Unterkünfte in Fortià

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kultur und Geschichte

Fortià liegt in der Schwemmebene des Alt Empordà zwischen den Flüssen Muga und Fluvià. In Fortià steht die erhaltene Kirche Sant Julià de Fortià. Sie ist ein spätgotischer Bau mit einem einschiffigen Grundriss, Seitenkapellen und einer polygonalen Apsis. Die Kirche scheint befestigt worden zu sein. Die Seitenwände des Schiffs ragen über die Dachhöhe hinaus. Auch die Apsis reicht über die Dachhöhe. In diesen Bauteilen befinden sich kleine Schießscharten aus Ziegeln. An Sant Julià verbinden sich damit die Merkmale eines spätgotischen Sakralbaus mit Bauteilen, die über die Dachhöhe hinausreichen und kleine Öffnungen aus Ziegeln tragen. Der einschiffige Grundriss, die Seitenkapellen und die polygonale Apsis gehören ebenso zum erhaltenen Kirchenbau wie die beschriebenen Befestigungsmerkmale.

File:Fortià - P1130529.jpg File:Fortià - P1130529.jpg Foto: Pere López Brosa via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

La Casa Gran wurde von dem Ritter und Kaufmann Pere Ignasi Ferrer erbaut und 1628 fertiggestellt. Das Gebäude ist als „Bé Cultural d’Interès Nacional“ eingestuft. Die Baugeschichte nennt damit sowohl den Erbauer als auch das Jahr der Fertigstellung. Casa del Delme war in Fortià seit dem Mittelalter das Lagerhaus oder der Laden der Pabordia von Sant Pere de Roda. Am Türsturz der Casa del Delme steht die Jahreszahl 1767. Der Türsturz trägt außerdem historische Symbole des Klosters. Dazu gehören zwei Räder, eine Abtsmitra und die Schlüssel des heiligen Petrus. An der Casa del Delme treffen die mittelalterliche Nutzung für die Pabordia, die Jahreszahl am Türsturz und die genannten Klostersymbole aufeinander. Die beiden Jahreszahlen 1628 und 1767 verweisen dabei auf unterschiedliche historische Spuren im Ortsbild, ohne dass die Gebäude dieselbe Funktion oder Entstehungszeit besitzen.

Die ehemalige Granja-Escola de Fortianell verfügte über eine Bibliothek, ein Labor und meteorologische Instrumente. Auch die Via Heràclea verlief durch Fortià. Später wurde sie im hispanischen Teil zur Via Augusta. Zur Ortsgeschichte gehören dadurch sowohl die ehemalige Bildungs- und Forschungseinrichtung mit ihren konkreten Räumen und Geräten als auch die historische Straßenverbindung. Die Via Heràclea und die spätere Bezeichnung Via Augusta markieren dabei zwei historische Bezüge derselben durch Fortià verlaufenden Verbindung.

Wege und Aktivitäten

Das Netz der Gesundheitswege von Fortià umfasst den kurzen Rundweg „Itinerari Curt“. Die Strecke ist 2,33 km lang und weist 7 m Höhenunterschied auf. Ihre Schwierigkeit ist leicht. Die vorgesehene Dauer beträgt 30 Minuten bis 1 Stunde.

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Die Sant Silvestre de Fortià ist eine kostenlose Aktivität. Sie steht allen offen und wird zu Fuß oder mit dem Fahrrad absolviert. Für diese Aktivität sind damit sowohl das Gehen als auch das Fahrrad als Fortbewegungsart genannt; zugleich ist ihre kostenlose Teilnahme und die Offenheit für alle ausdrücklich Teil der Beschreibung.

Weitere Orte

Weitere Orte: La Selva de Mar, Palau De Santa Eulàlia, Sant Aniol De Finestres, Santa Llogaia del Terri, Aiguaviva, Cantallops, Les Olives, La Pera

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Girona.

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