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Ferienwohnung in Fontcoberta: Natur und romanische Bauwerke

Unterkünfte in Fontcoberta

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Wasser

Die Platja d’Espolla ist ein temporärer Teich. Gespeist wird sie durch unterirdische Wasserströmungen, nicht durch oberirdisch zufließendes Flusswasser. Die Kombination aus zeitweiligem Wasser und unterirdischer Wasserzufuhr macht die Platja d’Espolla zu einer seltenen Form von Lagune; in der näheren Region gilt sie als der bekannteste Fall dieser Art. In diesem Gewässer können Amphibien und wirbellose Wassertiere ohne große aquatische Fressfeinde wie Fische leben. Der temporäre Charakter bedeutet, dass sich das Gewässer nicht dauerhaft als gleichbleibende Wasserfläche zeigt. Gerade die Verbindung aus wechselndem Wasserstand und unterirdischer Speisung prägt die besondere Erscheinung der Platja d’Espolla.

File:Fontcoberta (1).jpg File:Fontcoberta (1).jpg Foto: Josep Maria Viñolas Esteva via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Natur

Im Weiler Fares von Fontcoberta befinden sich die Alzines Reclamadores, zwei monumentale Bäume. Der Pi Gros d’en Famada ist der größte bekannte Stamm einer Pinie (Pinus pinea) in der Comarca. Sein Umfang beträgt 3,70 Meter. Damit steht neben dem zeitweiligen Gewässer ein Naturdenkmal mit klar bestimmbaren Ausmaßen in der Landschaft von Fontcoberta.

Kultur

Die Església Parroquial de Sant Feliu de Fontcoberta ist eine Kirche aus dem späten 12. Jahrhundert. Errichtet wurde sie über einem Vorgängerbau aus dem 10. Jahrhundert. In der Església Parroquial de Sant Feliu de Fontcoberta befindet sich ein polychromes Marmorgebildnis der Verge del Patrocini aus dem 14. Jahrhundert.

Der Campanar de Fontcoberta ist ein quadratischer Glockenturm. Sein Stil ist lombardisch geprägt und romanisch. Der Turm entstand zeitgleich mit der Kirche. Die Ermita de la Mare de Déu de la Font ist ein romanischer Bau. Sie stammt aus dem späten 12. Jahrhundert; 1261 wurde sie urkundlich erwähnt. Die Baugeschichte der Kirche verbindet dabei den Vorgängerbau mit dem mittelalterlichen Gotteshaus, dem Bildnis und dem zeitgleich entstandenen Glockenturm.

Geschichte

Das Castell d’Espasens war ein befestigtes Haus. Es stammte aus dem 14. und 15. Jahrhundert. Heute ist es vollständig verfallen. Der heutige Zustand unterscheidet sich damit deutlich von der ursprünglichen Funktion des Gebäudes.

Im nördlich gelegenen Pla de Martís wird das Fest von Sant Galderic gefeiert. Die Feier findet dort seit dem 12. Oktober 1990 jedes Jahr statt. Diese jährlich wiederkehrende Feier ergänzt die historischen Bauzeugnisse um eine fortbestehende Tradition im Gemeindegebiet.

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Weitere Orte auf derselben Ebene sind Palol d'Onyar, Porqueres, Palau Saverdera, Macanet De Cabrenys, Forallac, Gombrèn, Hostalric und Parlavà.

Wege

Die Ruta de les fonts i del patrimoni de Fontcoberta ist ein lokaler Wanderweg. Sie führt durch die Landschaften der Gemeinde Fontcoberta. Mehrere Quellen werden auf dieser Route besucht. Auch Kulturerbeelemente und die Alzines Reclamadores gehören zu ihren Zielen. Die Route verbindet damit natürliche Wasserstellen, Kulturerbe und die monumentalen Bäume im Weiler Fares innerhalb einer Gemeinde.

Wer mit Kinderwagen unterwegs ist, kann die Ruta de la platja d’Espolla als ebenen Spazierweg einplanen. Roca Foradada ist eine paläolithische archäologische Fundstätte. Sie befindet sich an der nordöstlichen Seite der Senke von Espolla. Die Wege führen damit sowohl zu einem ebenen Spazierweg als auch zu einem archäologischen Zeugnis an der Senke.

Von Banyoles führt der Weg über Vilavenut. Nach etwa zwei weiteren Kilometern geht es rechts auf einen unbefestigten Weg. Dieser Weg ist gut befahrbar und führt zur Kirche Santa Caterina. Die Kirche steht auf einem kleinen Hügel. In der Wegbeschreibung folgen auf Banyoles und Vilavenut somit der abzweigende unbefestigte Abschnitt und das Ziel bei Santa Caterina.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Girona.

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