Campdorà zwischen Ter und Gavarres
Unterkünfte in Campdorà
Campdorà liegt zwischen dem Fluss Ter und den Ausläufern des Gavarres-Massivs. Eine fertiggestellte grüne Wegeverbindung verbindet Pont Major mit Campdorà. Der Abschnitt vom Friedhof von Pont Major nach Campdorà ist 4.230 Meter lang und verläuft parallel zum Fluss Ter.
File:Can Sunyer de Campdorà.jpg
Foto: Josep Maria Viñolas Esteva via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Der Ausgangspunkt am Friedhof von Pont Major, die parallele Führung am Ter und die Verbindung bis Campdorà beschreiben dabei einen klar abgegrenzten Abschnitt. Seine Länge von 4.230 Metern macht die Strecke als eigenständige Wegeverbindung greifbar, während der Flusslauf den räumlichen Verlauf bestimmt.
Wege und Landschaft
Die Route Anella Verda führt rund um den Hügel von Campdorà und endet an den landwirtschaftlich genutzten Flächen von Campdorà. Die einfache Strecke der Route dauert ungefähr zwei Stunden. Von Girona führt die Anfahrt auf der Straße C-255 in Richtung Celrà, la Bisbal und Palamós. Am Pla de Campdorà folgt auf eine etwa 1 km lange Gerade ein schmaler asphaltierter Weg, der nach Campdorà hinaufführt, wobei etwa 750 Meter der Geraden zurückgelegt werden.
Die Anella Verda verbindet damit den Hügel von Campdorà mit den landwirtschaftlich genutzten Flächen am Ende der Route. Die ungefähre Dauer von zwei Stunden gehört zur einfachen Strecke und gibt ihren zeitlichen Rahmen an. Auch die Zufahrt ist in einzelnen Abschnitten beschrieben: Auf die etwa 1 km lange Gerade am Pla de Campdorà folgt der schmale asphaltierte Weg, der nach Campdorà hinaufführt; etwa 750 Meter der Geraden werden dabei zurückgelegt.
Weitere Reiseziele: La Pera, Sant Feliu de Buixalleu, La Jonquera, Castellfollit De La Roca, Regencós, Palafrugell, Hostalric und Roses.
Geschichte und Bauwerke
Sant Jaume de Campdorà wird in einer historischen Aufzeichnung bereits 1066 erwähnt. Während der Belagerungen von Girona im Spanischen Unabhängigkeitskrieg 1808 und 1809 wurde Sant Jaume de Campdorà schwer beschädigt. Die romanische Kirche von Campdorà stammt aus dem 12. Jahrhundert, wurde jedoch stark verändert.
Die Burg von Campdorà bewahrt wenige Überreste einer Befestigungsanlage aus dem 12. Jahrhundert. Im Jahr 1493 wurde die Burg für den Einsatz von Feuerwaffen angepasst. Joan Campmany erhielt von König Ferdinand dem Katholischen eine Urkunde, um Campdorà zu einer echten Burg auszubauen.
Die Ortsgeschichte reicht damit von der Erwähnung des Sant Jaume de Campdorà im Jahr 1066 über die Belagerungen von Girona bis zu den baulichen Veränderungen an Kirche und Burg. Die Kirche bewahrt ihre romanische Herkunft aus dem 12. Jahrhundert trotz späterer starker Veränderungen. An der Burg sind dagegen nur wenige Überreste der Befestigungsanlage erhalten; ihre Anpassung für Feuerwaffen ist für das Jahr 1493 überliefert.
Wasser, Heilbad und Flussufer
Die Font Picant del Congost liegt in Campdorà und wurde 2016 restauriert. Das Heilbad von Campdorà machte das Gebiet vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis zum Spanischen Bürgerkrieg zu einem stark besuchten Ort. Das Flussufergebiet neben den Gorgs des Ter war als „les delícies del Congost“ bekannt. Dieses Flussufergebiet wurde früher von vielen Besuchern für Feste und volkstümliche Mahlzeiten, die „feixines“, genutzt.
Am Wasser treffen dabei mehrere Zeitbezüge aufeinander: Die Font Picant del Congost wurde 2016 restauriert, während das Heilbad seine Zeit als stark besuchter Ort vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis zum Spanischen Bürgerkrieg hatte. Das frühere Flussuferleben neben den Gorgs des Ter ist mit dem Namen „les delícies del Congost“ und den dort veranstalteten Festen und volkstümlichen Mahlzeiten, den „feixines“, verbunden.
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