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Roda de Eresma: Kirche, Archäologie und Eresma-Tal

Unterkünfte in Roda de Eresma

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Roda de Eresma liegt im Tal des Flusses Eresma, der dem Ort seit dem 19. Jahrhundert seinen Namen gibt. Zuvor hieß die Siedlung nur Roda. Der Ort Roda wird erstmals in einem kirchlichen Dokument vom 1. Juni 1247 urkundlich erwähnt. Damit begegnen Ihnen hier Ortsname und Ortsgeschichte in unterschiedlichen zeitlichen Ebenen.

File:Roda de Eresma desde la A-601.jpg File:Roda de Eresma desde la A-601.jpg Foto: Arturo Francisco Barbero via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Kultur

Die Kirche Nuestra Señora de la Asunción hat romanische Ursprünge. Als Pfarrkirche steht sie auf einer kleinen Anhöhe am Ufer des Flusses Eresma südlich der Siedlung. Bauwerk, erhöhte Lage und Flussufer gehören dabei zu den prägenden Merkmalen dieses Ortes.

Ein weiteres Zeugnis vergangener Zeiten ist die Puente Canto. Die Brücke stammt aus dem 3. Jahrhundert und führt über den Arroyo Medel. Neben der römischen Puente Canto liegt bei Roda de Eresma eine spätantike römische Nekropole aus dem 4. und 5. Jahrhundert n. Chr. Ausgegraben wurde sie vom Archäologen Antonio Molinero.

In der Nekropole wurden mehrere Glasgefäße gefunden. Mindestens eines davon war über den Getreidehandel aus dem Rheinland eingeführt worden. Der einzelne Herkunftshinweis ergänzt damit den Fund mehrerer Glasgefäße um eine Verbindung zum Handel.

Die archäologische Route hebt die Grabstele von Sabina hervor. Außerdem gehört ein rechteckig-prismatisches Altarteil zu den bemerkenswerten Objekten; es wird mit dem Fortbestehen indigener Traditionen in Verbindung gebracht. Beide Objekte werden im Provinzialmuseum von Segovia ausgestellt, während die Route ihren Bezug zu den Fundstellen in Roda de Eresma bewahrt.

Auch die Festtradition gehört zum kulturellen Bild des Ortes. Das Fest San Antonio de Padua beginnt am Freitag mit einem traditionellen Tanz zu Dulzaina-Musik. In Roda de Eresma wird außerdem eine eng mit dem ländlichen Festkalender der Provinz Segovia verbundene Tradition lebendig gehalten.

Geschichte

Die Existenz der Gemeinde Roda de Eresma ist seit prähistorischer Zeit belegt. In der Nähe des Ortskerns von Roda de Eresma liegen mehrere Überreste prähistorischer Siedlungen aus verschiedenen Epochen. Zusammen mit der urkundlichen Erwähnung von 1247 und den spätantiken Funden reicht die überlieferte Geschichte des Ortes damit über viele Zeitabschnitte hinweg.

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Ortsgeschichte, Archäologie und Festtradition stehen in Roda de Eresma jeweils für eigene historische und kulturelle Themen. Die römische Brücke, die Nekropole, die prähistorischen Siedlungsreste und die späteren Zeugnisse des Ortes machen diese verschiedenen Ebenen sichtbar.

Landschaft

Die Fuente Vieja liegt außerhalb von Roda de Eresma, nicht weit vom Ort entfernt, in einem als Erholungsbereich eingerichteten Gebiet. Neben dem Flusstal des Eresma und dem Uferbereich der Kirche gehört damit auch ein eigener Erholungsbereich zum örtlichen Landschaftsbild.

Wenn Sie eine Ferienwohnung in Roda de Eresma vergleichen, prüfen Sie auf der jeweiligen Angebotsseite Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen. Je nach persönlichem Schwerpunkt können Kultur, Archäologie, Landschaft oder Festtradition bei der Auswahl Ihrer Unterkunft eine Rolle spielen.

Weitere Orte

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Segovia.

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