Caballar zwischen Quellen, Wegen und Traditionen
Unterkünfte in Caballar
Die Iglesia de Nuestra Señora de la Asunción in Caballar wurde im 13. Jahrhundert errichtet und bewahrt ein romanisches Atrium. Ihr Tonnengewölbe ist in der Provinz Segovia ungewöhnlich.
File:02c Caballar Segovia Iglesia Asuncion by Lou.jpg
Foto: Lourdes Cardenal via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Weitere Ortsseiten im Verzeichnis: Zamarramala, La Losa, Mata de Quintanar, Los Cortos, Castillejo De Mesleón, Pedraza, Aldeanueva De La Serrezuela und Las Navas De Riofrío.
Kultur
In der Kirche befindet sich außerdem ein Reliquiar aus dem 18. Jahrhundert mit Reliquien der Heiligen Engracia und Valentin. Die Verbindung von Baugeschichte und lokaler Überlieferung zeigt sich auch im Jahreslauf: Die Romería a la Fuente Santa findet am ersten Sonntag im September statt, begleitet von einer Messe zum Gedenken an die Heiligen Valentin und Engracia. La Función wird am letzten Oktoberwochenende gefeiert und umfasst eine Prozession mit den traditionellen Ritualtänzern von Caballar.
Landschaft und Wasser
Die Huertas de Caballar umfassen rund 1 km² große Gärten. Ihre Bewässerung beruht historisch auf den Quellen Fuente Fresnera und Fuente Redonda, deren Schüttung über das Jahr relativ konstant bleibt. Zahlreiche weitere Quellen und Quellfassungen von Caballar sind Karstquellen, darunter Redonda, del Caño, Fresnera, Santa, Cagalar, del Obispo, de Covatillas, del Campillo und de D. Pascual. Ihr bicarbonat- und calcium-magnesiumhaltiges Wasser tritt aus Grundwasserleitern in den umgebenden Dolomiten, Sandsteinen und Kalksteinen hervor.
Ein Teil des Gemeindegebiets von Caballar liegt im Nationalpark Sierra de Guadarrama und im Natura-2000-Netz. Die Route Los arroyos de Caballar führt durch die Täler der Bäche Nava und Horco. In der Nähe von Caballar vereinigen sie sich zum Bach Mulas; das Gebiet ist als ZEPA und LIC der Sierra de Guadarrama ausgewiesen.
Wege
Der ausgeschilderte Camino de San Frutos verfügt über eine Variante, die durch Caballar führt. Jede der beiden Varianten umfasst fünf Etappen. Kürzer angelegt ist die Ruta a la Fuente Santa: Sie verläuft als kurzer Spaziergang auf dem Camino de San Frutos und endet an der Ermita de los Santos Mártires.
Die Route Fuentes de Caballar beginnt auf dem Dorfplatz und führt zu den Quellen Fresnera, Redonda beziehungsweise de la Sartén und Fuente Santa sowie zur romanischen Kirche Nuestra Señora de la Asunción. Die unterschiedlichen Wegformate geben Ihnen eine klare Spannbreite für die persönliche zeitliche Planung.
Wenn Sie eine Ferienwohnung in Caballar suchen, können Sie auf den jeweiligen Angebotsseiten Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen vergleichen. Prüfen Sie dabei auch, ob der gewünschte Zeitraum und die gewählte Unterkunftsform zu Ihrer Planung passen.
Traditionen
Las Mojadas ist eine außergewöhnliche Bittprozession, die in Zeiten großer Dürre abgehalten wird. Dabei werden die Reliquien der Heiligen Valentin und Engracia in der Fuente Santa eingetaucht. Der Überlieferung nach wurden die Köpfe der Märtyrer an dem Ort enthauptet, der später San Zoilo hieß, und in die Quelle geworfen.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Segovia.